Alle Artikel in: Studierendenberichte

Auslandsjahr an der Tsuda-Universität – Ein Bericht von Tabea Hoffmann

Ihr spielt mit dem Gedanken ein Auslandsjahr in Japan anzutreten? Bevor ihr euch aber entscheidet, möchtet ihr gerne ein paar Erfahrungen von Studierenden hören und euch über mögliche Herausforderungen und bevorstehende Eindrücke bei so einem Auslandsstudium informieren? In diesem Interview-Beitrag berichtet uns Tabea Hoffmann freundlicherweise über ihre Zeit an der Tsuda-Universität: Wie liefen für dich die ersten Wochen nach Ankunft in Japan ab? Was erleichterte oder erschwerte für dich die Eingewöhnung vor Ort? Tatsächlich war es nicht mein erster langer Aufenthalt in Japan, da ich 2018-2019 einen 10 Monate langen High School Austausch in Yokohama gemacht hatte. Ich wusste also schon, wie der Hase läuft und konnte mich problemlos in Japan, bzw. Tokyo, orientieren. Allerdings hatte ich mich als einzige Austauschstudentin nicht im Campus-Wohnheim, sondern in einem Sharehouse in Kokubunji einquartiert, wo ich plötzlich mit 11 anderen (chaotischen) Personen zusammenwohnte. Ich kam ca. zwei Wochen vor dem Semesterstart an, darum nutzte ich die Zeit mich in meiner neuen Nachbarschaft umzusehen und besorgte alles Notwendige für mein Sharehouse-Zimmer. Ins Kino ging ich sogar auch ein paar …

Auslandsjahr in Nagoya – Ein Bericht von Ina Kieker

Ihr spielt mit dem Gedanken ein Auslandsjahr in Japan anzutreten? Bevor ihr euch aber entscheidet, möchtet ihr gerne ein paar Erfahrungen von Studierenden hören und euch über mögliche Herausforderungen und bevorstehende Eindrücke bei so einem Auslandsstudium informieren? In diesem Interview-Beitrag berichtet uns Ina Kieker freundlicherweise über ihre Zeit an der Nanzan-Universität: Wie liefen für dich die ersten Wochen nach Ankunft in Japan ab? Was erleichterte oder erschwerte für dich die Eingewöhnung vor Ort? Meine erste Woche war ziemlich mit Uni-Sachen vollgepackt. Ein Tag nach Einzug ins Wohnheim fand bereits der Placement-Test für den Japanischunterricht statt und die nächsten Tage folgten weitere Einführungsveranstaltungen sowie der Gang zum Einwohnermeldeamt. Dafür haben wir eine:n japanische:n Student:in zur Seite bekommen, die die Formulare für und mit uns ausgefüllt haben, wodurch die Angst vor dieser Aufgabe deutlich geringer war. Was mir die Eingewöhnung deutlich erleichterte war, dass dies bereits mein zweiter Besuch in Japan war. Somit kannte ich das Land schon ein bisschen und war am Anfang nicht von allem total überfordert.

Praktikum beim japanischen Filmfestival Nippon Connection – Ein Bericht von Celine Perrone

Wer hätte gedacht, dass das größte japanische Filmfestival außerhalb Japans ausgerechnet in Deutschland stattfindet, in Frankfurt? Ich zumindest nicht und war sehr überrascht, als ich die Stellenausschreibung bei Nippon Connection über unseren Institutsblog gefunden habe. Da ich mich sehr für interkulturelle Events interessiere, habe ich mich auf die Praktikumsstelle beworben. Ich habe mir erhofft, einen Einblick in die Eventorganisation zu erhalten und dabei meine praktischen Fähigkeiten zu erweitern. Außerdem wollte ich durch das Praktikum erste Schritte in die Berufswelt wagen und mich persönlich vernetzen. Nippon Connection Seit April 2000 findet das Filmfestival Nippon Connection jährlich zwischen Mai und Juli in Frankfurt am Main statt. Während der sechs Festivaltage werden über 100 japanische Kurz- und Langfilme aus verschiedenen Genres gezeigt. Damit ist das Festival die weltweit größte Plattform für japanisches Kino. Das Programm wird durch ein großes Angebot an Kulturveranstaltungen, sowie japanische Essens- und Verkaufsstände ergänzt. Das Festival wird überwiegend von einem Team aus Ehrenamtlichen organisiert.

家庭訪問 2025 – Zu Gast bei japanischen Familien – Teil 4

Nach einer kleinen Pause sind wir zurück mit dem vierten und letzten Teil der Berichte unserer Studierenden über die diesjährigen Familienbesuche. Malte, Michael und Anna-Lena waren sogar bei 2 Familien zu Besuch, Familie Ishizaki und Familie Kawakami. Hier sind ihre Erfahrungen: Malte, Michael und Anna-Lena bei Familie Ishizaki:

Veranstaltung „Disconnect & Create“ – Als Repräsentant von der Shodo/Kalligraphie-AG berichtet Leonard Bögershausen

Mit Pinsel und Tusche war die Shodo-AG beim „Disconnect & Create“-Event am 21. Juni 2025 auf dem Campus dabei. Leonard Bögershausen, Fachschaftsrat und Mitglied der Shodo-AG, berichtet über seine Eindrücke von der Veranstaltung. Worum ging‘s? Der Digital Awareness Day disCONNECT&CREATE fand im Rahmen des Jubiläumsprogramms ‚60 Jahre HHU‘ auf dem Campus statt und wurde von der Bildungsinitiative Future meets YOU! in Kooperation mit der Studierendenakademie organisiert. Thematisch drehte sich die Veranstaltung um neue Perspektiven auf KI, Future Skills, Selbstbestimmung und gesellschaftliches Miteinander im digitalen Zeitalter. In Workshops und Impulsvorträgen von Gründer:innen, Wissenschaftler:innen und Kulturschaffenden konnten die Teilnehmenden sich vertieft mit einem bewussteren Umgang mit digitalen Technologien auseinandersetzen.

Lisa Förtsch und Oxana Fiebig berichten von der Nippon Connection 2025

Unsere Studierenden Lisa Förtsch und Oxana Fiebig haben dieses Jahr das Filmfestival Nippon Connection besucht. Hier teilen sie ihre Eindrücke rund um das Event und ihre Erfahrung mit dem Filmuntertitelungsprojekt. Zwischen dem 27. Mai und dem 1. Juni war es wieder soweit: Zum 25. Jubiläum des Frankfurter Filmfestes „Nippon Connection“ hat sich eine Rekordzahl von rund 20.000 Besuchern zusammengefunden, um sich eine Vielzahl neu erschienener japanischer Filme anzusehen. Darunter waren auch wir beiden Studentinnen. Als studentische Vertretung haben wir dort unser Untertitelungsprojekt, einen Kurzfilm namens „Sunrise“, vorgestellt. Die Arbeit am Untertitelungsprojekt: Im Rahmen des Untertitelungskurses bei Frau Dr. Oberwinkler haben wir von April bis Mitte Mai dieses Jahres in Zusammenarbeit mit der JVTA einen Film untertitelt. Dieser handelt von Yashiro Natsuka, einer Oberschülerin, die verzweifelt versucht sich ihren Traum Filmregisseurin zu werden aus dem Kopf zu schlagen, da dieser nicht der gesellschaftlichen Vorstellung eines stabilen Jobs entspricht. Durch dieses Projekt konnten wir erste Eindrücke zur Untertitelungsarbeit gewinnen.

Nebenjob in „Little Tokyo“ – Ein Bericht von Marleen Eikemeier

Marleen Eikemeier studiert bei uns im Bachelor Modernes Japan und berichtet über Ihren Nebenjob an der Immermannstraße, bei einem der wohl bekanntesten Läden in „Little Tokyo“… Nach meinem Auslandsaufenthalt in Japan merkte ich schnell, wie sehr mir der tägliche Sprachaustausch fehlte. In Japan hatte ich schnell Fortschritte gemacht und viel Spaß daran gefunden, meine Sprachkenntnisse immer weiter zu verbessern. Ich überlegte, wie ich neben dem Lernen mit Büchern auch in Deutschland weiter Sprachpraxis sammeln könnte, und kam auf die Idee, mich auf der Immermannstraße nach einem Nebenjob umzuschauen. Da ich online keine Stellenanzeigen gefunden hatte, druckte ich einen Lebenslauf aus, verfasste ein kurzes Motivationsschreiben und machte mich auf den Weg zur Immermannstraße. Es kostete mich zunächst ein wenig Überwindung, die Mitarbeiter*innen der japanischen Restaurants direkt anzusprechen, aber nach kurzer Zeit hatte ich schon erste Kontakte geknüpft. Ein paar Tage später hatte ich mein Bewerbungsgespräch bei Takumi und wieder ein paar Tage später meinen ersten Probearbeitstag.

Sprachliche Brücken bauen: Das Untertitelungsprojekt zu Sunrise – Ein Bericht von Etnik Lekaj

Der Bachelor-Studierende Etnik Lekaj berichtet im Folgenden von der Teilnahme am Untertitelungsprojekt zum japanischen Kurzfilm Sunrise im Seminar von Dr. Michaela Oberwinkler: Japan brachte bereits große Filmemacher:innen wie Akira Kurosawa, Hayao Miyazaki, Hirokazu Koreeda oder Satoshi Kon hervor, deren Werke seit jeher Filmfans aller Welt begeistern. Ohne dass ihre Filme übersetzt worden wären, hätten sie allerdings niemals den Ruhm außerhalb Japans erlangt, der ihnen heute zuteilwird. Gute Übersetzungen sind entscheidend für die globale Anerkennung von Filmen und Filmemacher:innen. Doch was genau macht eine gute Übersetzung aus? Mit dieser Frage beschäftigten wir uns im diesjährigen Untertitelungskurs unter der Leitung von Dr. Michaela Oberwinkler und zwei Mitarbeiter:innen der Japan Visualmedia Translation Academy (JVTA). Der Film, den wir übersetzen sollten: Sunrise. Ein Kurzfilm von der Nachwuchsfilmemacherin Natsuka Yashiro aus Japan.