Alle Artikel in: Studierendenberichte

Untertitelungsprojekt zu 僕はガタロウ und『宮沢さんは剝がさせないっ!』- Ein Bericht von Ryker von der Kall

Der Bachelor-Studierende Ryker von der Kall hat einen Bericht zu dem Untertitelungsprojekten des aktuellen Sommersemesters verfasst. Untenstehend folgt der Bericht: Heute möchte ich euch den Untertitelungskurs unter Frau Dr. Oberwinkler vorstellen, den man im Zuge des Moduls Sprache und Praxis (MSP) immer zum Sommersemester hin belegen kann. In dem Kurs arbeiten wir in Kleingruppen mit der Japan Visualmedia Translation Academy (JVTA) zusammen. Die beiden von uns untertitelten Filme werden anschließend auf der Nippon Connection in Frankfurt gezeigt.

Die Nippon Connection 2026 – Ein Bericht von Selina Brokop

Nippon Connection 2026 In Frankfurt findet jedes Jahr für eine Woche das japanische Filmfestival – die Nippon Connection – statt. In diesem Jahr war sie zwischen dem 1. und 7. Juni. Sowie auch letztes Jahr hatten die Studierenden im Rahmen des Untertitelungskurses bei Frau Dr. Michaela Oberwinkler die Möglichkeit das Filmfestival als eingeladene Gäste zu besuchen. Im Untertitelungskurs übersetzen Studierende gemeinsam mit professionellen Übersetzer*innen verschiedene Kurzfilme, die dann auf der Nippon Connection gezeigt werden. Dieses Sommersemester durften wir in Zusammenarbeit mit JVTA (Japan Visualmedia Translation Academy) den Filmen The Wannabeetle (jp. Boku wa gatarou) und Take off Your Mask, Ms. Miyazawa! (jp. Miyazawa san wa hagasasenai!), in jeweils vier Teams, englische Untertitel hinzufügen. Die Schwierigkeiten und Erfahrungen im Bezug zum Untertitelungsprozess galt es in Form einer Plenumsdiskussion am letzten Tag der Nippon Connection dem Publikum nahezubringen. Aber mehr dazu später. Außer mir als Repräsentantin unserer Universität kam noch ein weiterer Vertreter der Universität Gent dazu. Die belgische Universität arbeitete nämlich ebenfalls mit JVTA zusammen und untertitelte den Film The Crimson Sky (jp. Kurenai no sora), …

Kommt der zukünftige meijin bald aus Düsseldorf? – Ein Interview mit Cedric Frese

Cedric Frese studiert seit April 2022 Modernes Japan im Master an der HHU in Düsseldorf. Seinen Bachelor hat er vorher an der RUB in Wirtschaft und Politik Ostasiens gemacht – mit Fokus auf Japanisch und Wirtschaft. Fürs Auslandsstudium ging’s erst an die Mie-Universität (im Bachelor) und später an die Kyūshū-Universität (im Master). Aktuell beschäftigt er sich mit dem sogenannten Takeshima-Konflikt. Und ganz nebenbei spielt er auch noch Matches gegen einen der besten Karuta-Spieler der Welt … Was ist eigentlich Kyōgi-Karuta? Der Sport Kyōgi-Karuta (競技かるた, zu Deutsch etwa „Wettbewerbs-Karuta“ oder „Kompetitives Karuta“) ist ein Kartenspiel, das auf der ogura hyakunin isshu (小倉百人一首) basiert. Dies ist eine der bekanntesten japanischen Gedichtsanthologien, die aus hundert Gedichten von hundert Dichtern besteht. Hierbei sitzen sich zwei Spieler:innen gegenüber und versuchen, so schnell wie möglich die entsprechende Spielfeldkarte zu dem gerade vorgelesenen Gedicht zu erwischen. Die Spieler:innen starten mit jeweils 25 Karten und wer als erster die Karten auf 0 bringt, gewinnt. Im folgenden Interview berichtet Cedric Frese (Mitglied der Karuta-AG der HHU) darüber, wie er zum Karuta kam und gibt Einblick …

Auslandsjahr an der Nanzan-Universität – Ein Bericht von Jasmin Pätzold

Ihr spielt mit dem Gedanken, ein Auslandsjahr in Japan anzutreten? Bevor ihr euch aber entscheidet, möchtet ihr gerne ein paar Erfahrungen von Studierenden hören und euch über mögliche Herausforderungen und bevorstehende Eindrücke bei so einem Auslandsstudium informieren? In diesem Interview-Beitrag berichtet uns Jasmin Pätzold freundlicherweise über ihre Zeit an der Nanzan-Universität: Wie liefen für dich die ersten Wochen nach Ankunft in Japan ab? Was erleichterte oder erschwerte für dich die Eingewöhnung vor Ort? Ich habe mit einer japanischen Schülerin und 4 weiteren Austauschschülerinnen in einem Sharehouse gewohnt, das von der Universität organisiert wurde. Unsere Nachbarn waren unsere „Caretaker“, ein älteres Ehepaar, dass uns 6 Studentinnen unglaublich lieb empfangen hat und alle notwendigen Erledigungen (Einkauf, Rathausbesuche, Bank, Bahnkarte usw) mit uns zusammen gemacht hat. Sie haben uns auch wichtige und schöne Orte der Gegend gezeigt und damit eine super Grundlage gegeben, die Nachbarschaft selbst zu erkunden. Das Sharehouse war mit der Bahn etwa 20 Minuten entfernt von der Uni und es hat sich weniger als Studentenleben angefühlt, sondern mehr wie eine WG in der Stadt, was …

Auslandsjahr während des Masterstudiums an der Kwansei-Gakuin-Universität – Ein Bericht von Verena Nobel

Ihr spielt mit dem Gedanken ein Auslandsjahr in Japan anzutreten? Bevor Ihr Euch aber entscheidet, möchtet Ihr gerne ein paar Erfahrungen von Studierenden hören und Euch über mögliche Herausforderungen und bevorstehende Eindrücke bei so einem Auslandsstudium informieren? In diesem Interview-Beitrag berichtet uns Verena Nobel freundlicherweise über die Zeit an der Kwansei-Gakuin-Universität:

Auslandsjahr an der Sophia-Universität – Ein Bericht von Annika Struck

Ihr spielt mit dem Gedanken ein Auslandsjahr in Japan anzutreten? Bevor ihr euch aber entscheidet, möchtet ihr gerne ein paar Erfahrungen von Studierenden hören und euch über mögliche Herausforderungen und bevorstehende Eindrücke bei so einem Auslandsstudium informieren? In diesem Interview-Beitrag berichtet uns Annika Struck freundlicherweise über ihre Zeit an der Sophia-Universität: Wie liefen für dich die ersten Wochen nach Ankunft in Japan ab? Was erleichterte oder erschwerte für dich die Eingewöhnung vor Ort? Die ersten Wochen liefen im Nachhinein besser als ich vorher gedacht hatte. Da ich etwas früher vor meinen Einzugstermin in mein Wohnheim eingereist bin, konnte ich mich die ersten Tage erstmal in Ruhe an Japan, vor allem an Tokyo, gewöhnen. Tokyo ist zunächst etwas überwältigend mit den vielen Menschenmassen, dem öffentlichen Verkehrssystem und den vielen „ungeschriebenen“ Verhaltensregeln. Man kann sich aber relativ schnell anpassen. Die Eingewöhnung vor Ort wurde mir vor allem durch Freunde und Bekannte erleichtert, die entweder schonmal in Japan waren oder wie ich, sich auch vor Ort einleben mussten. Der Austausch mit anderen, die in der gleichen Situation sind, …

Auslandsjahr an der Tsuda-Universität – Ein Bericht von Tabea Hoffmann

Ihr spielt mit dem Gedanken ein Auslandsjahr in Japan anzutreten? Bevor ihr euch aber entscheidet, möchtet ihr gerne ein paar Erfahrungen von Studierenden hören und euch über mögliche Herausforderungen und bevorstehende Eindrücke bei so einem Auslandsstudium informieren? In diesem Interview-Beitrag berichtet uns Tabea Hoffmann freundlicherweise über ihre Zeit an der Tsuda-Universität: Wie liefen für dich die ersten Wochen nach Ankunft in Japan ab? Was erleichterte oder erschwerte für dich die Eingewöhnung vor Ort? Tatsächlich war es nicht mein erster langer Aufenthalt in Japan, da ich 2018-2019 einen 10 Monate langen High School Austausch in Yokohama gemacht hatte. Ich wusste also schon, wie der Hase läuft und konnte mich problemlos in Japan, bzw. Tokyo, orientieren. Allerdings hatte ich mich als einzige Austauschstudentin nicht im Campus-Wohnheim, sondern in einem Sharehouse in Kokubunji einquartiert, wo ich plötzlich mit 11 anderen (chaotischen) Personen zusammenwohnte. Ich kam ca. zwei Wochen vor dem Semesterstart an, darum nutzte ich die Zeit mich in meiner neuen Nachbarschaft umzusehen und besorgte alles Notwendige für mein Sharehouse-Zimmer. Ins Kino ging ich sogar auch ein paar …