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Kommt der zukünftige meijin bald aus Düsseldorf? – Ein Interview mit Cedric Frese

Cedric Frese studiert seit April 2022 Modernes Japan im Master an der HHU in Düsseldorf. Seinen Bachelor hat er vorher an der RUB in Wirtschaft und Politik Ostasiens gemacht – mit Fokus auf Japanisch und Wirtschaft. Fürs Auslandsstudium ging’s erst an die Mie-Universität (im Bachelor) und später an die Kyūshū-Universität (im Master). Aktuell beschäftigt er sich mit dem sogenannten Takeshima-Konflikt. Und ganz nebenbei spielt er auch noch Matches gegen einen der besten Karuta-Spieler der Welt …

Was ist eigentlich Kyōgi-Karuta?

Der Sport Kyōgi-Karuta (競技かるた, zu Deutsch etwa „Wettbewerbs-Karuta“ oder „Kompetitives Karuta“) ist ein Kartenspiel, das auf der ogura hyakunin isshu (小倉百人一首) basiert. Dies ist eine der bekanntesten japanischen Gedichtsanthologien, die aus hundert Gedichten von hundert Dichtern besteht. Hierbei sitzen sich zwei Spieler:innen gegenüber und versuchen, so schnell wie möglich die entsprechende Spielfeldkarte zu dem gerade vorgelesenen Gedicht zu erwischen. Die Spieler:innen starten mit jeweils 25 Karten und wer als erster die Karten auf 0 bringt, gewinnt.

Im folgenden Interview berichtet Cedric Frese (Mitglied der Karuta-AG der HHU) darüber, wie er zum Karuta kam und gibt Einblick in einen sehr faszinierenden Nischensport. Falls dieser Blogeintrag euer Interesse geweckt haben sollte: Kommt gerne jeden Montag und Mittwoch ab 16:30 zur Karuta-AG im Raum 24.21.03.61 oder schaut auf unserem Instagram vorbei (hier).

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Eröffnung der Nippon Connection 2026

Am Dienstag, den 2. Juni 2026 feiert das 26. Nippon Connection Filmfestival wieder seine Eröffnung. Sechs Tage lang wird das weltweit größte Festival für japanisches Kino in 13 Locations in Frankfurt am Main seine bislang umfangreichste Ausgabe präsentieren – mit 145 Kurz- und Langfilmen, 87 Veranstaltungen im Rahmenprogramm sowie rund 200 anwesenden Filmschaffenden und Künstler*innen.

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Auslandsjahr an der Nanzan-Universität – Ein Bericht von Jasmin Pätzold

Ihr spielt mit dem Gedanken ein Auslandsjahr in Japan anzutreten? Bevor ihr euch aber entscheidet, möchtet ihr gerne ein paar Erfahrungen von Studierenden hören und euch über mögliche Herausforderungen und bevorstehende Eindrücke bei so einem Auslandsstudium informieren? In diesem Interview-Beitrag berichtet uns Jasmin Pätzold freundlicherweise über ihre Zeit an der Nanzan-Universität:

Wie liefen für dich die ersten Wochen nach Ankunft in Japan ab? Was erleichterte oder erschwerte für dich die Eingewöhnung vor Ort?

Ich habe mit einer japanischen Schülerin und 4 weiteren Austauschschülerinnen in einem Sharehouse gewohnt, das von der Universität organisiert wurde. Unsere Nachbarn waren unsere „Caretaker“, ein älteres Ehepaar, dass uns 6 Studentinnen unglaublich lieb empfangen hat und alle notwendigen Erledigungen (Einkauf, Rathausbesuche, Bank, Bahnkarte usw) mit uns zusammen gemacht hat. Sie haben uns auch wichtige und schöne Orte der Gegend gezeigt und damit eine super Grundlage gegeben, die Nachbarschaft selbst zu erkunden. Das Sharehouse war mit der Bahn etwa 20 Minuten entfernt von der Uni und es hat sich weniger als Studentenleben angefühlt, sondern mehr wie eine WG in der Stadt, was mir richtig gut gefallen hat. Zudem waren meine Mitbewohnerinnen unglaublich süß und gemeinschaftlich, sodass wir immer gemeinsam abends ferngesehen haben, gekocht haben und morgens zusammen zur Uni gegangen sind. Wir haben auch jeden Monat eine Party unter uns gehabt und alle 3 Monate einen großen Tagestrip an einen Ort gemacht, der uns interessiert hat. Auch an der Uni gab es zum Anfang auch richtig viele Events, durch die man einander kennenlernen konnte.
Zusammen zu sein und solche Unterstützung zu haben, hat mir sehr geholfen, mich an Nagoya zu gewöhnen.

Jasmin im Share House mit ihren Mitbewohnerinnen und ihren „Caretakern“.

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Stellenausschreibung: Programmbeauftragte:r für deutsche Studierende beim DAAD Tokyo

Wir möchten euch an dieser Stelle auf eine Stellenausschreibung in Tokyo aufmerksam machen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) sucht für seine Außenstelle in Tokyo möglichst zum 01.08.2026 eine:n Programmbeauftragte:n (m/w/d) für deutsche Studierende (Vollzeit 100%). Die im Wortlaut unveränderte Ausschreibung finden Sie untenstehend:

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Nebenjob: Tutor*innen für das Wintersemester 2026/27 gesucht!

Ihr seid bereits im fortgeschrittenen Fachsemester des Bachelorstudiums und möchtet nun Euer Wissen und Eure Erfahrungen mit Studienanfänger*innen teilen? Gleichzeitig wünscht Ihr Euch eine Möglichkeit Eure eigenen Kompetenzen weiterzuentwickeln und erste wertvolle Berufserfahrung zu erlangen? Dann ist dies Eure Chance, denn wir suchen für das kommende Wintersemester 2026/27 Tutor*innen, die uns bei der Durchführung des Orientierungstutoriums und des semesterbegleitenden Tutoriums unterstützen.

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Auslandsjahr während des Masterstudiums an der Kwansei-Gakuin-Universität – Ein Bericht von Verena Nobel

Ihr spielt mit dem Gedanken ein Auslandsjahr in Japan anzutreten? Bevor Ihr Euch aber entscheidet, möchtet Ihr gerne ein paar Erfahrungen von Studierenden hören und Euch über mögliche Herausforderungen und bevorstehende Eindrücke bei so einem Auslandsstudium informieren? In diesem Interview-Beitrag berichtet uns Verena Nobel freundlicherweise über die Zeit an der Kwansei-Gakuin-Universität: Weiterlesen

Auslandsjahr an der Sophia-Universität – Ein Bericht von Annika Struck

Ihr spielt mit dem Gedanken ein Auslandsjahr in Japan anzutreten? Bevor ihr euch aber entscheidet, möchtet ihr gerne ein paar Erfahrungen von Studierenden hören und euch über mögliche Herausforderungen und bevorstehende Eindrücke bei so einem Auslandsstudium informieren? In diesem Interview-Beitrag berichtet uns Annika Struck freundlicherweise über ihre Zeit an der Sophia-Universität:

Wie liefen für dich die ersten Wochen nach Ankunft in Japan ab? Was erleichterte oder erschwerte für dich die Eingewöhnung vor Ort?

Die ersten Wochen liefen im Nachhinein besser als ich vorher gedacht hatte. Da ich etwas früher vor meinen Einzugstermin in mein Wohnheim eingereist bin, konnte ich mich die ersten Tage erstmal in Ruhe an Japan, vor allem an Tokyo, gewöhnen. Tokyo ist zunächst etwas überwältigend mit den vielen Menschenmassen, dem öffentlichen Verkehrssystem und den vielen „ungeschriebenen“ Verhaltensregeln. Man kann sich aber relativ schnell anpassen. Die Eingewöhnung vor Ort wurde mir vor allem durch Freunde und Bekannte erleichtert, die entweder schonmal in Japan waren oder wie ich, sich auch vor Ort einleben mussten. Der Austausch mit anderen, die in der gleichen Situation sind, ob nun bereits bekannte Freunde oder Menschen, die man im Wohnheim trifft, ist äußerst nützlich in den Anfangswochen. Deswegen würde ich sagen, dass Kontakte knüpfen, am besten auch mit Japaner*innen, am hilfreichsten ist. Ein bisschen schwierig für mich war die Anmeldung im Einwohnermeldeamt zu Beginn. Da mein Student Support der Sophia Universität keine Zeit hatte musste ich da allein hingehen, wovor ich allein wegen meinem damaligen Japanisch-Level etwas Angst hatte. Die Mitarbeiter in den Ämtern vor Ort waren aber sehr zuvorkommend und auch wenn sie kein Englisch sprechen konnten, war die Verständigung problemlos. Man muss sich nur auf sehr viel Papierkram am Anfang einstellen.

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Jetzt für den Master Modernes Japan bewerben!

Das Bewerbungsverfahren für den Masterstudiengang Modernes Japan zur Aufnahme des Studiums im Wintersemester 2026/27 hat begonnen.

Studierende, die bis zum 30.09.2026 alle ihre Prüfungsleistungen im Bachelor (inklusive Abschlussarbeit) abschließen werden, können sich bis zum 15.08.2026 mit ihren Unterlagen bei uns bewerben. Die endgültige BA-Note muss zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht vorliegen, aber die Prüfungs- und Studienleistungen müssen vollständig erbracht und die Abschlussarbeit bereits nachweislich angemeldet sein.

Zum Portal für die Bewerbung (HISinOne) geht es hier. (https://digstu.hhu.de/)

 

Infoveranstaltung

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