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Kurkuma ernten in Okinawa – Ein Bericht von Luise Ferneding

Luise Ferneding studiert bei uns am Institut Modernes Japan im Bachelor. Im April und Mai dieses Jahres war sie für Aushilfstätigkeiten auf landwirtschaftlichen Betrieben auf Okinawa. Mehr dazu erfahrt ihr untenstehend in ihrem Bericht:

Sagt euch das Wort Wwoofing etwas? Es ist eine Abkürzung für „worldwide opportunities on organic farms“ und es ist genau das, was es behauptet zu sein: Ein Katalog von organischen Farmen (und ähnlichen Betrieben) auf der ganzen Welt, die freiwillige Helfer*innen suchen. Im Normalfall verbringt die Wwoofer*innen einige Tage bis Wochen auf einem dieser Höfe, hilft bei der Arbeit und bekommt im Gegenzug Unterkunft, Verpflegung und viel gemeinsame Zeit mit der Hostfamilie.

2017 war ich schon einmal für ein halbes Jahr wwoofen in Japan und habe dieses Mal auch einige alte Kontakte wieder auffrischen können. Heute möchte ich aber erzählen von meiner Zeit in Okinawa, wo ich neue schöne Farmen und nette Menschen kennenlernen durfte. Ich war dort für ungefähr 6 Wochen, von April bis Mai 2026. Besucht habe ich zwei Farmen in der Yanbaru-Region (やんばる, 山原), eine bewaldete Gegend im Norden der Hauptinsel Okinawas (沖縄).

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Shodō-AG im Wintersemester 26/27

Auch im kommenden Wintersemester haben Sie wieder die Gelegenheit, sich in japanischer Kalligraphie zu üben. Mit der Unterstützung der Kalligraphie-Meistern Frau Aya Murakami wird die Shodō-AG im Wintersemester fortgeführt. Frau Murakami wird der wöchentlich stattfindenden AG an vier Terminen beiwohnen.

 

Neben Teilnehmer*innen aus dem vergangenen Semester haben auch Sie die Möglichkeit, dieses Semester neu dazu zu stoßen. Vorkenntnisse brauchen Sie dafür nicht. Was Sie benötigen, ist Spaß und Interesse daran, gemeinsam mit uns die schöne japanische Schriftkunst zu lernen und zu üben. Einen Einblick in die AG bietet auch dieser Blogbeitrag.

Bei Interesse wird darum gebeten, sich bei Frau Fujita bis zum 30. September 2026 per E-Mail anzumelden (kaori.fujita@hhu.de). Für die Anmeldung gilt: first come, first served. Die Plätze werden nach zeitlicher Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.

 

Die Rahmeninfos lauten wie folgt

  • Zeit: Freitags, 12:30-14:00 (davon sind 4 Termine Präsenzunterricht von Frau Murakami: 6. November, 20. November, 4. Dezember, 11. Dezember)
  • Start: 16. Oktober 2026*
  • Ort: 24.21.03.86
  • Mitgliedsbeitrag bzw. Teilnahmegebühren: 45 Euro (das Geld wird in der ersten Präsenzstunde von Frau Murakami eingesammelt)
  • Anmeldung: bis zum 30. September 2026 per E-Mail bei Frau Fujita (kaori.fujita@hhu.de)

Es gibt ebenfalls die Möglichkeit einen großen Pinsel, einen Tuschereibstein bzw. ein   Tuscheschälchen sowie eine Unterlage günstig (insgesamt 40 Euro) bei Frau Murakami zu erwerben. Interessierte melden sich bitte ebenfalls bis zum 30. September bei Frau Fujita.

 

* Der 16. Oktober ist der erste Tag der AG für bereits erfahrene Mitglieder. Neue Teilnehmer*innen nehmen ab dem 11. November teil. An diesem Tag erhalten Sie die Materialien von Frau Murakami.

 

 

Arbeiten auf Taramajima – Ein Praktikumsbericht von Malte Henze

Malte Henze studiert bei uns seit 2024 am Institut Modernes Japan im Bachelor. 2025 war er für ein Praktikum auf Taramajima und hat auf einem Wagyū-Kälberzuchtbetrieb ausgeholfen. Mehr dazu erfahrt ihr untenstehend in seinem Bericht:

Die Anfrage einer ehemaligen Chefin aus meiner Working-Holiday-Zeit in Japan, ob ich denn nicht Interesse hätte, auf ihrem Betrieb auf Taramajima zu arbeiten, lehnte ich zwar ab, entschloss mich aber zu einem einmonatigen Praktikum auf der besagten Insel. Meine ehemalige Chefin war zuvor in einen Wagyū-Kälberzuchtbetrieb eingestiegen und war nun auf der Suche nach Personal. So befand ich mich Anfang März 2025 auf dem Weg zur kleinen Insel Taramajima in der Präfektur Okinawa(多良間島), die etwa 20 Minuten Flug von Miyakojima (宮古島) entfernt in der Präfektur Okinawa (沖縄県) liegt. Schon die ausgelassene und durchaus familiäre Stimmung im Eingangsbereich des erstaunlich kleinen Flughafengebäudes gab einen Vorgeschmack dessen, was mich auf der Insel erwarten würde. Nach einem herzlichen Willkommen fuhren wir direkt zu den Wirtschaftsbaracken des Betriebs, und die Arbeit ging sofort los.

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Untertitelungsprojekt zu 僕はガタロウ und『宮沢さんは剝がさせないっ!』- Ein Bericht von Ryker von der Kall

Der Bachelor-Studierende Ryker von der Kall hat einen Bericht zu dem Untertitelungsprojekten des aktuellen Sommersemesters verfasst. Untenstehend folgt der Bericht:

Heute möchte ich euch den Untertitelungskurs unter Frau Dr. Oberwinkler vorstellen, den man im Zuge des Moduls Sprache und Praxis (MSP) immer zum Sommersemester hin belegen kann.

In dem Kurs arbeiten wir in Kleingruppen mit der Japan Visualmedia Translation Academy (JVTA) zusammen. Die beiden von uns untertitelten Filme werden anschließend auf der Nippon Connection in Frankfurt gezeigt.

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Die Nippon Connection 2026 – Ein Bericht von Selina Brokop

Nippon Connection 2026

In Frankfurt findet jedes Jahr für eine Woche das japanische Filmfestival – die Nippon Connection – statt. In diesem Jahr war sie zwischen dem 1. und 7. Juni. Sowie auch letztes Jahr hatten die Studierenden im Rahmen des Untertitelungskurses bei Frau Dr. Michaela Oberwinkler die Möglichkeit das Filmfestival als eingeladene Gäste zu besuchen. Im Untertitelungskurs übersetzen Studierende gemeinsam mit professionellen Übersetzer*innen verschiedene Kurzfilme, die dann auf der Nippon Connection gezeigt werden. Dieses Sommersemester durften wir in Zusammenarbeit mit JVTA (Japan Visualmedia Translation Academy) den Filmen The Wannabeetle (jp. Boku wa gatarou) und Take off Your Mask, Ms. Miyazawa! (jp. Miyazawa san wa hagasasenai!), in jeweils vier Teams, englische Untertitel hinzufügen. Die Schwierigkeiten und Erfahrungen im Bezug zum Untertitelungsprozess galt es in Form einer Plenumsdiskussion am letzten Tag der Nippon Connection dem Publikum nahezubringen. Aber mehr dazu später. Außer mir als Repräsentantin unserer Universität kam noch ein weiterer Vertreter der Universität Gent dazu. Die belgische Universität arbeitete nämlich ebenfalls mit JVTA zusammen und untertitelte den Film The Crimson Sky (jp. Kurenai no sora), welcher zusammen mit unseren Filmen gezeigt wurde.

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Berufsinfotag für MoJa-Studierende am 18.07.2026

„Du studierst Modernes Japan? Und was macht man dann damit?“

Diese Frage habt Ihr bestimmt schon gehört – und euch vielleicht auch selbst mal gestellt. Gerade in den Geisteswissenschaften gibt es oft kein festes Berufsbild, was die berufliche Orientierung manchmal schwierig macht.

Deshalb freuen wir uns, Euch in diesem Jahr erneut einen Berufsinformationstag anbieten zu können!

Graduierte Japanolog*innen berichten von ihrem Weg in den Job, teilen wertvolle Einblicke und beantworten Eure Fragen rund um Karriere, Bewerbung und Co.

Das genaue Programm und die Gästeliste findet Ihr auf unserem Poster:

Datum: 18.07.2026, 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Ort: Haus der Universität, Besprechungsraum 4a und 4b im 3.Stock

Anmeldung: Sendet eine E-Mail an ramona.rosalewski[at]hhu.de oder mirco.heller[at]hhu.de, um Euch einen Platz bei der Veranstaltung zu sichern.

Ohne Anmeldung ist eine spontane Teilnahme zwar möglich, aber leider können wir Euch in diesem Fall keinen Platz garantieren!

Stellenausschreibung DIJ Tokyo

Das Deutsche Institut für Japanstudien (DIJ) sucht ab dem 1. Februar 2027 mehrere Wissenschaftliche Mitarbeiter / Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen (m/w/d) in Vollzeit. Das DIJ ist ein deutsches Forschungsinstitut mit Sitz in Tokyo und Teil der öffentlich-rechtlichen Max-Weber-Stiftung. Der Forschungsfokus richtet sich auf die gegenwärtige japanische Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Kultur und die internationalen Beziehungen Japans.  

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