Alle Artikel in: Institutsleben

MoJa-Forschung in der Presse: Die Geschichte des japanischen Wirtschaftsstandortes Düsseldorf

Seit Dezember 2018 forscht Konstantin Plett als Doktorand im Rahmen eines Forschungsprojekts an unserem Institut zu der Frage,  warum genau die japanischen Unternehmen Düsseldorf als Standort wählten und wie die weitere Entwicklung der Verdichtung verlief. In einem in der Welt erschienenen Zeitungsartikel berichtet er nun über seine Forschungsergebnisse. Soviel sei schon einmal verraten: das erste japanische Restaurant, „Nippon-Kan“ in Düsseldorf finanzierte niemand anderes als der frühere Premierminister Kishi Nobusuke. Wir gratulieren Konstantin Plett zu dieser Berichterstattung und sind gespannt auf die weiteren Ergebnisse seiner Arbeit.

CfP: 27. Gender-Workshop

(English version below) In diesem Jahr wird der Gender Workshop zur Japanforschung, ebenso wie die Mitgliederversammlung und die Fachgruppentreffen der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung (VSJF), online stattfinden. Der Termin für den wie immer vorgelagerten Gender Workshop ist der 19. November 2021. Untenstehend finden Sie den Call for Papers in deutscher und englischer Sprache.

Umfrage zur Wahrnehmung des Sommersemesters 2021

Unsere Umfrage zur Wahrnehmung des Wintersemesters 2020/2021 für alle Modernes Japan Studierenden hat uns wichtige Erkenntnisse geliefert und wurde sowohl vom Institut Modernes Japan, als auch vom Studiendekanat der Philosophischen Fakultät sehr offen und interessiert aufgenommen. Und sie hat auch bereits Früchte, was die Gestaltung unseres Studiums angeht, getragen. Aufgrund dessen, folgt nun die große Umfrage zur Wahrnehmung des Sommersemesters 2021. Das Ziel dieser ist es Veränderungen zum letzten Semester wahrzunehmen und allgemeine Verbesserungspotenziale für das Fach Modernes Japan herauszufinden.

11. Bachelor-Plus-Jahrgang gestartet

Auch im Sommersemester 2021 beginnt wieder der Turnus für einen neuen Bachelor Plus Jahrgang. Dieses Jahr war der Andrang besonders groß, sodass wir einen sehr starken 11. Jahrgang mit 8 Teilnehmenden begrüßen dürfen. Die Themen sind vielfältig: von Landflucht in Japan über Arbeitsbedingungen von Frauen in der Corona-Pandemie bis hin zu Mode-Subkulturen in Tokyo werden ab kommendem Wintersemester in Japan verschiedene Feldorschungsprojekte durchgeführt. In Vorbereitung dessen besuchen Anna Kuck, Charlotte Claßen, Tjorven Lippmann, Jonas Drechsel, Marco Tylus, Maurice Werner, Noah Brelage und Alina Sachsenmaier momentan den Kurs „Einführung in die Empirische Japanforschung“ und schärfen ihren Blick für künftige Recherchearbeiten und Interview-Projekte. Wir heißen den 11. Jahrgang des Bachelor Plus herzlich willkommen und freuen uns schon, die Studierenden und ihre Projekte in enger Zusammenarbeit wachsen zu sehen. Der Bachelor Plus erweitert den bisherigen Bachelorstudiengang Modernes Japan zu einem vierjährigen Studium mit integriertem einjährigen Auslandsaufenthalt. Schwerpunkte der Studiengangsvariante sind die Planung und Umsetzung von kultur- und sozialwissenschaftlichen Forschungsprojekten der Studierenden in Japan. Während des anrechenbaren Studiums an japanischen Partneruniversitäten bereiten die Studierenden Projekt- und Abschlussarbeiten vor und …

Filmuntertitelung: MA-Studierende zur Seminarleitung gesucht (Being Academic)

Auch im Sommersemester 2021 haben wir als Institut wieder die großartige Möglichkeit, in Kooperation mit der japanischen Übersetzungsagentur Japan Visualmedia Translation Academy (JVTA) ein Untertitelungsseminar anzubieten! In diesem Kurs übersetzen und untertiteln Studierende einen japanischen Film, der dann beim diesjährigen Filmfestival der Nippon Connection in Frankfurt gezeigt wird. Nach den tollen Erfolgen in den vergangenen Jahren (2017, 2018, 2020) freuen wir uns sehr darüber, die Kooperation fortsetzen zu können! Damit das Seminar wie geplant stattfinden kann, suchen wir nun zwei Masterstudierende, die uns bei der Leitung und Organisation unterstützen. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass Sie selbst alle Sitzungen gestalten müssen! Zu Ihren Aufgaben gehören unter anderem die Organisation der Gruppenarbeiten, die Verteilung von Aufgaben und die technische Betreuung der Online-Sitzungen. Studierende in unseren Masterstudiengängen können sich die Mitwirkung bei der Seminarleitung übrigens als Projekt im Modul Being Academic anrechnen lassen! Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme oder Rückfragen zur konkreten Gestaltung haben, melden Sie sich einfach per E-Mail bei Herrn Sebastian Sabas (sebastian.sabas@hhu.de).

Gastvortrag: Blumenmotive in Waka, Haiku & Popkultur

Heute Nachmittag (01.02.21) beehrt uns Herr Professor Aoki von der Ehime-Universität um 16:30 Uhr mit einem Gastvortrag zum Thema „Stille und Blendung der Blumen in Waka, Haiku, Anime und Manga“. Der Vortrag findet im Rahmen der Lehrveranstaltung „Einführung in die japanische Kultur“ von Frau Ami Kobayashi statt. Professor Aoki analysiert in seinem Vortrag unterschiedliche Kirschblütenmotive in alten und neuen Gedichten, in der japanischen Popmusik und in Anime und Manga. Vortragssprache ist Japanisch, Frau Kobayashi wird die Inhalte aber für Sie ins Deutsche übersetzen. In der Diskussionsrunde danach können Fragen sowohl auf Japanisch als auch auf Deutsch gestellt werden. Alle Studierenden des Instituts sind herzlich eingeladen. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte per Mail bei Frau Ami Kobayashi (ami.kobayashi@hhu.de) oder erfragen Sie den Webex-Link von Ihren Kommiliton*innen, die die „Einführung in die japanische Kultur“ besuchen.

Höffmann-Wissenschaftspreis an Professorin Mae verliehen

Frau Professorin Michiko Mae, emeritierte Professorin und ehemalige Lehrstuhlinhaberin unseres Instituts, ist mit dem Höffmann-Wissenschaftspreis für Interkulturelle Kompetenz ausgezeichnet worden. Die Universität Vechta verleiht diesen Preis alljährlich an Wissenschaftler_innen, deren Forschung einen herausragenden Beitrag für die Ausbildung interkultureller Kompetenzen leistet. In der Begründung der Jury für die Auswahl von Frau Professorin Mae heißt es: „Frau Prof. in Dr. in Mae bearbeitet mehrere Hauptgebiete der modernen Forschung zur interkulturellen Kompetenz und Identitätsfragen.In Wissenschaftsorganisation und Kulturvermittlung ist sie ebenso ausgewiesen wie in der Lehre zur Kultur- und Geschlechterforschung.Ein besonderer Akzent liegt auf der Gegenwarts- und Alltagskultur in Japan und Deutschland. Ihre herausragend sichtbaren Arbeiten erlauben unseinen genauen Blick auf beide Kulturen, die bis in die jüngste Gegenwart hinein erschlossen werden.“ Im Namen des Instituts für Modernes Japan gratulieren wir Frau Professorin Mae herzlich zu dieser großartigen Auszeichnung!

Interview mit Prof. Harald Conrad

Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) hat für einen Artikel über das Verhalten der Bevölkerung in verschiedenen Ländern Asiens während der Corona-Pandemie ein Interview mit Professor Harald Conrad (Lehrstuhl III) geführt. Zugang zu dem Artikel erhalten Sie zwar nur mit einem WAZ-Plus-Abonnement, aber vielleicht ist der Beitrag für einige von Ihnen trotzdem interessant.

Relaunch der Institutshomepage

Ab heute erscheint unsere Institutsseite in neuem Glanz. Nicht nur das Design ist neu, wir haben auch den Aufbau etwas verändert. Nun gibt es zB. eigene Bereiche für Studieninteressierte und Studierende. Und auch die Navigation ist nun dank des Flyout-Menü einfacher geworden. Unter modernes-japan.hhu.de kann man die neue Seite entdecken. Auch bei einem Relaunch können sich jedoch Fehler einschleichen. Feedback kann gerne an Andrej Preradovic (andrej.preradovic@hhu.de) oder Ludgera Lewerich (lewerich@phil.hhu.de) vom Homepageteam gesendet werden. Studierende können ihre Rückmeldungen aber auch gerne im passenden Discord-Kanal hinterlassen.

Buchveröffentlichung: „Als hättest du ein Stück Japan eingepackt“

Wir freuen uns, auf eine Buchpublikation unter Beteiligung einer Mitarbeiterin unseres Instituts hinweisen zu können: „Als hättest du ein Stück Japan eingepackt“, herausgegeben von Hilaria Gössmann und Maren Haufs-Brusberg. Das Buch ist frisch im Iudicium-Verlag erschienen, und der Flyer dazu ist hier zu finden. Klappentext „Ich bemühe mich, in diese Gesellschaft hineinzuwachsen“, schreibt die Studentin Mutsuko Ayano (1956-1983) kurz nach ihrer Ankunft in Westdeutschland 1981 ihrer Familie in Japan. Diese Briefe zeichnen jenes Bestreben nach und sind vom Wunsch der jungen Frau geprägt, zur Verständigung zwischen Japan und Deutschland beizutragen. Die Aufnahme ihrer Promotion im Fach Germanistik an der Universität Trier hätte der Beginn eines jahrzehntelangen Einsatzes für die japanisch-deutsche Verständigung sein können. Doch Mutsuko Ayanos Hoffnungen und Zukunftsträume finden ein jähes Ende, als die 27-Jährige 1983 Opfer eines Raubüberfalls wird, an dessen Folge sie verstirbt. Ihre Briefe enthüllen das Bild einer neugierigen, lebenslustigen und zugleich nachdenklichen jungen Frau. Sie stellen ein Zeitzeugnis dar, das das Leben in Westdeutschland zu Beginn der 1980er Jahre, betrachtet durch die Augen einer Japanerin, lebendig werden lässt. Mutsuko Ayanos …