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Höffmann-Wissenschaftspreis an Professorin Mae verliehen

Frau Professorin Michiko Mae, emeritierte Professorin und ehemalige Lehrstuhlinhaberin unseres Instituts, ist mit dem Höffmann-Wissenschaftspreis für Interkulturelle Kompetenz ausgezeichnet worden. Die Universität Vechta verleiht diesen Preis alljährlich an Wissenschaftler_innen, deren Forschung einen herausragenden Beitrag für die Ausbildung interkultureller Kompetenzen leistet. In der Begründung der Jury für die Auswahl von Frau Professorin Mae heißt es: „Frau Prof. in Dr. in Mae bearbeitet mehrere Hauptgebiete der modernen Forschung zur interkulturellen Kompetenz und Identitätsfragen.In Wissenschaftsorganisation und Kulturvermittlung ist sie ebenso ausgewiesen wie in der Lehre zur Kultur- und Geschlechterforschung.Ein besonderer Akzent liegt auf der Gegenwarts- und Alltagskultur in Japan und Deutschland. Ihre herausragend sichtbaren Arbeiten erlauben unseinen genauen Blick auf beide Kulturen, die bis in die jüngste Gegenwart hinein erschlossen werden.“ Im Namen des Instituts für Modernes Japan gratulieren wir Frau Professorin Mae herzlich zu dieser großartigen Auszeichnung!

Virtuelle Veranstaltungs­reihe: „Berufseinstieg für Studierende des Modernen Japan“

„Und was macht man dann damit?“ – diese Frage kennen die meisten Studierenden unseres Institutes nur allzu gut. Damit Sie bei der nächsten Familienfeier darauf eine Antwort geben können, informieren wir Sie an vier Terminen in diesem Semester rund um das Thema Berufseinstieg. Alumni des Studiengangs sowie Expert*innen aus der Praxis geben Ihnen Tipps zu Praktika, Berufsbildern, Bewerbung und vieles mehr. Am 25. November 2020 laden wir alle Interessierten herzlich zur ersten Veranstaltung ein. Wir freuen uns darüber, die Vortragsreihe mit einer Alumni-Runde einläuten zu dürfen: Drei Absolventinnen des Studiengangs Modernes Japan berichten über ihre gleichermaßen unterschiedlichen und spannenden Tätigkeitsfelder und teilen persönliche Erfahrungen und Tipps zum Berufseinstieg. Mit dabei sind Kaja Chilarska, Carina Danielzik und Zeynep Kemer.  Kaja Chilarska ist angestellte und freiberufliche Dolmetscherin und Übersetzerin von japanischen Anime und Manga. Davor war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an unserem Institut tätig. Carina Danielzik arbeitete nach dem Studium zunächst vier Jahre bei Nisso Chemical Europe GmbH als Assistentin in der Abteilung Logistics, Accounting and General Affairs, bevor sie vor kurzem einen beruflichen Wechsel vollzog und eine …

Relaunch der Institutshomepage

Ab heute erscheint unsere Institutsseite in neuem Glanz. Nicht nur das Design ist neu, wir haben auch den Aufbau etwas verändert. Nun gibt es zB. eigene Bereiche für Studieninteressierte und Studierende. Und auch die Navigation ist nun dank des Flyout-Menü einfacher geworden. Unter modernes-japan.hhu.de kann man die neue Seite entdecken. Auch bei einem Relaunch können sich jedoch Fehler einschleichen. Feedback kann gerne an Andrej Preradovic (andrej.preradovic@hhu.de) oder Ludgera Lewerich (lewerich@phil.hhu.de) vom Homepageteam gesendet werden. Studierende können ihre Rückmeldungen aber auch gerne im passenden Discord-Kanal hinterlassen.

Bericht zum Alumni Workshop „Bachelor Plus Japanforschung – und nun?“

Bericht von Caroline Ruhl und Vu Thuy Doan Huynh Am Samstag, den 17. November 2018, wurden im Haus der Universität die Alumni des Bachelor Plus „Kultur- und Sozialwissenschaftliche Japanforschung“ begrüßt. Die Veranstaltung für die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs wurde mit einem Workshop für aktuelle Studierende zum Thema „Bachelor Plus Japanforschung – und nun?“ kombiniert. Zahlreiche interessierte Studierende nahmen die Gelegenheit wahr, sich bei Vorträgen der Alumni über ihren beruflichen Werdegang und einer Expertinnenrunde über Karrierewege nach dem Studium sowie Tipps für einen erfolgreichen Berufseinstieg zu informieren.

Queerying Japan: Ein Blick auf das Thema „Ehe für alle“

In unserer Serie über die internationale Konferenz „Queerying Japan“, die unser Institut im Juli 2018 veranstaltet hat, berichtet nun Katharina Buckel über den Themenbereich „Institutions: Matrimony – ‚Ehe für alle‘?“. Einen Beitrag über LGBT-Märkte und Konsum, den wir vor kurzem veröffentlicht haben, gibt es noch hier zu lesen. „Queer“ war am 6. und 7. Juli 2018 nicht nur das Stichwort zum Straßenfest des Christopher Street Days in Köln, auch nebenan in Düsseldorf hielt im Haus der Universität das Thema Einzug: Das internationale Symposium „Queerying Japan – Transnational Perspectives on Politics, Society and Culture“ brachte in zwei Tagen und fünf Panels interessante Eindrücke und Perspektiven zu Themen wie queere Repräsentation, LGBT-Gesetzgebung und schulische Bildung in Hinblick auf LGBT. Der Fokus der Tagung lag – wie deren Name schon unschwer erkennen lässt – klar auf Japan, doch es gab auch Vorträge, die die deutsche Perspektive beleuchteten und damit zum Vergleich der beiden Länder einluden. Ein Thema, das sich dafür gut eignete, war das des zweiten Panels: „Institutions: Matrimony – ‚Ehe für alle‘?“ Kurze Zeit zuvor hatte sich …

Studierende der Waseda-Universität zu Besuch an der HHU!

Vom 4. bis 6. September 2018 haben 22 Studierende der Waseda-Universität diverser Fachrichtungen (von Erziehung über Wohlfahrt bis Architektur) verschiedene Orte in Düsseldorf besucht, um unter anderem mehr über die Architektur und Wohlfahrtseinrichtungen zu lernen. Dabei wurden sie tatkräftig von Studierenden unseres Instituts unterstützt, und unsere Master-Studentin Jennifer Gonsior berichtet hier von den gemeinsamen Erlebnissen. Am ersten Tag ging es zunächst um das gegenseitige Kennenlernen und die Besichtigung Düsseldorfs. Der Morgen startete mit einer Panoramafahrt auf dem Rhein und einer anschließenden Führung durch die Altstadt. Von Killepitsch waren die japanischen Studierenden nicht sehr angetan, dafür waren sie aber sehr interessiert an Löwensenf, Schokoladennudeln und Schnitzel. Der letzte Stopp des Tages war der Düsseldorfer Medienhafen. Hier stand die Architektur im Vordergrund und nicht nur unsere Besucher, sondern auch die Düsseldorfer Studierenden haben neue Erkenntnisse gewonnen. Der zweite Tag bestand aus Besichtigungen diverser Einrichtungen. Am Morgen ging es in die METRO-Sternchen-Kindertagesstätte. Architektonisch waren die Studierenden von der Helligkeit der Räume und der gleichzeitigen Nutzung von Rutschen als Spielplatz sowie zur Evakuierung in Notfällen beeindruckt (in japanischen Kindertagesstätten …

Konferenz „Queerying Japan“ – Ein Blick auf die Märkte und den Konsum

Anfang Juli hat unser Institut (Lehrstuhl I, Prof. Dr. Andrea Germer) die internationale Konferenz „Queerying Japan“ organisiert, die auf reges Interesse stieß und zu lebendigen Diskussionen angeregt hat. Drei Masterstudierende unseres Instituts waren dabei und berichten in nächster Zeit hier auf dem Blog von einzelnen Panels der Veranstaltung. Den Anfang macht heute Dana Persch, die sich besonders dem Thema „Markets and Consumers“ gewidmet hat. Bei wunderschönem sonnigen Wetter fand am 6. und 7. Juli die Konferenz „Queerying Japan“ im Haus der Universität in Düsseldorf statt. Die vom Institut für Modernes Japan organisierte Konferenz war die erste ihrer Art in Deutschland, die „queer subjects“ thematisierte und hoffentlich weitere Veranstaltungen anregen wird. Über die Frage, wie Geschlecht und Sexualität soziale Beziehungen formen und über Chancen im Leben entscheiden, diskutierten Teilnehmer aus Japan, Deutschland, Australien und den USA. Der Forschungsbereich der „Queer Studies“ ist noch eine relativ junge kulturwissenschaftliche Forschungsrichtung, die Geschlecht, Sexualität und sexuelle Identitäten untersucht. Innerhalb dieser sehr breit aufgestellten Themen fokussierte sich das Symposium vor allem auf die Gesetzeslage und Politik, auf die Institution Ehe, …