Alle Artikel in: Highlights

Prof. Annette Schad-Seifert im Interview

Annette Schad-Seifert ist seit 2006 Professorin für Modernes Japan an unserem Institut. Nach ihrem Abitur studierte sie Japanologie mit sozialwissenschaftlicher Ausrichtung sowie Religionswissenschaften in Berlin. Im Anschluss promovierte sie schließlich über Fukuzawa Yukichi, einen frühen Denker der Aufklärung in Japan. Frau Prof. Schad-Seifert arbeitete unter anderem an den Universitäten Berlin und Leipzig sowie am Deutschen Institut für Japanstudien in Tokyo. Ihre Forschung beschäftigt sich mit modernen Identitäts- und Geschlechterfragen in Japan. Das Interview wurde von Dr. Ludgera Lewerich geführt.

Die Japanischen Filmtage „Eyes on Japan“ + Fachgespräch mit Prof. Annette Schad-Seifert am 23.01.

Auch dieses Jahr finden wieder die Japanischen Filmtage „Eyes on Japan“ (vom 09. Januar bis 30. Januar 2026) in Düsseldorf statt. Dieses Mal beschäftigen sich die Filmtage mit Japanischem Essen und Nordjapan. Veranstaltungen von EYES ON JAPAN gibt es diesmal im Kino Black Box im Filmmuseum Düsseldorf, im Stadtmuseum, im Haus der Universität und im EKŌ-Haus der Japanischen Kultur. Anlässlich dazu wird es am 23. Januar 2026 im Haus der Universität eine Filmveranstaltung ‚Nokan – Die Kunst des Ausklangs‘ mit anschließendem Fachgespräch mit Prof. Annette Schad-Seifert (Institut für Modernes Japan, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) geben. Zum Eintritt: Für die Veranstaltungen im Haus der Universität erfolgt die Ticketausgabe eine halbe Stunde vor Beginn am Veranstaltungsort (keine Voranmeldung). Kurzbeschreibung des Films NOKAN ­ DIE KUNST DES AUSKLANGS おくりびと 23.01. 18:00 Uhr (Fr) Japan 2008; 131’; OmdU; DVD; FSK: ab 12; Regie: TAKITA Yōjirō; Darsteller: MOTOKI Masahiro, HIROSUE Ryōko, YAMAZAKI Tsutomu Weil Daigo seine Anstellung als Cellist verlor, zieht er gemeinsam mit seiner Frau Mika zurück in seine nordjapanische Heimat. Inmitten der wunderschönen Natur blüht ihre Ehe zunächst auf. Und auch die Beziehung zu seiner …

Veranstaltungshinweis zu „Monsters from Beyond: Playing with Gender and Identity at a Drag Show in Kyoto“ – Ein Gastvortrag von Marco Del Din

Am Dienstag, den 16. Dezember, um 16:30 Uhr dürfen wir Marco Del Din (Doktorand an der Heidelberg University – Ca’ Foscari University of Venice) für einen Vortrag mit dem Titel „Monsters from Beyond: Playing with Gender and Identity at a Drag Show in Kyoto“ am Institut für Modernes Japan begrüßen. Der englischsprachige Vortrag wird im Raum 24.21.03.62 stattfinden. Modernes Japan-Studierende sind herzlich eingeladen, eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig. Abstract des Vortrags: Usually simplistically described as ‘a man dressing and performing as a woman,’ the drag queen is actually an extremely complex figure, an in-between creature operating between genders, between the human and the non-human. For instance, the queens of a club in Kyoto draw inspiration from creatures and figures that go beyond not only the realm of the feminine, but also that of the human, thus becoming ambiguous entities beyond categories and the ordinary. By presenting the results of fieldwork conducted at the oldest and longest-running drag show in Japan, this talk illustrates how the queens of the club apparently disregard any connection between their gender and …

Veranstaltungshinweis zu „Towards an Agenda for Researching Global Population Decline“ – Ein Gastvortrag von Dr. Peter Matanle

Am Donnerstag, den 11. Dezember, um 16:30 Uhr dürfen wir Dr. Peter Matanle (Gastforscher an der Shanghai University) für einen Vortrag mit dem Titel „Towards an Agenda for Researching Global Population Decline: Japan as the Depopulation Vanguard Country for Northeast Asia“ am Institut für Modernes Japan begrüßen. Der englischsprachige Vortrag wird im Raum 24.21.U1.82 stattfinden. Modernes Japan-Studierende sind herzlich eingeladen, eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.

Veranstaltungshinweis zu Bōsōzoku: Japans Rebellische Jugend – Ein Gastvortrag von Andreas Riessland

Am Dienstag, dem 25. November, um 16:30 Uhr dürfen wir Andreas Riessland (Nanzan-Universität) für einen Gastvortrag unter dem Titel „Bōsōzoku: Japans Rebellische Jugend“ am Institut für Modernes Japan begrüßen. Der Vortrag wird in Raum 24.21.03.62 stattfinden. Modernes Japan-Studierende sind herzlich eingeladen, eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig. Veranstaltungsinformationen: Von den Sechziger Jahren an versuchten Japans Polizei- und Justizbehörden, die als bōsōzoku bekannten motorisierten Jugendgangs in den Griff zu bekommen, die mit ihren nächtlichen Provokationen auf Japans Straßen Furcht und machtlose Wut verbreiteten. Mit unserem Bild einer Motorradgang haben bōsōzoku nichts gemein, sie haben in allen ihren Merkmalen eine ganz eigene, unverwechselbare Formensprache entwickelt, die sie vom weltweit verbreiteten Muster des Rockers amerikanischen Zuschnitts grundsätzlich unterscheidet und die auch in den Nachbarländern Japans so gut wie keine Nachahmer gefunden hat.

Kurzvorstellung der Tutorinnen im WS 2025/26

von rechts nach links: Johanna Arlinghaus, Marie Wanninger, Jasmin Pätzold, Annika Struck, Ina Kieker, Tabea Hoffmann. Der Herbst bringt nicht nur bunte Blätter, sondern auch frischen Wind auf den Campus: Zum Wintersemester heißen wir unsere neuen Erstsemester im Studiengang Modernes Japan herzlich willkommen. Gerade zu Beginn des Studiums gibt es vieles zu entdecken und zu organisieren, damit der Start in dieses neue Kapitel gut gelingt. Unterstützung erhaltet ihr dabei unter anderem durch die Einführungsveranstaltungen:Im für Kernfächler verpflichtenden Orientierungstutorium am 08.10. (Kernfach) und im am Folgetag stattfindenden Orientierungstutorium am 09.10. (Ergänzungsfach) bekommt ihr erste wichtige Informationen zum Studienstart, eine Vorstellung des Instituts für Modernes Japan sowie hilfreiche Tipps zur Stundenplanerstellung. Ab der Folgewoche, also ab dem 13. Oktober, beginnen zudem die semesterbegleitenden Tutorien, die euch bei den ersten Herausforderungen im Studium beratend zur Seite stehen. Ihr seid neu im Studiengang Modernes Japan und möchtet nun erfahren, was euch in den Tutorien erwartet und wer eure Tutorinnen sind?Dann seid ihr hier genau richtig: An dieser Stelle haben die diesjährigen Tutorinnen die Möglichkeit, sich schon einmal mit ein …

Vortrag zur Geschichte der Immermannstraße – Immermann Kultur e.V.

Der Immermann Kultur e.V. lädt ein: Am 28. August (16:00-17:30 Uhr) findet an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in Gebäude 24.21., 3. Stock, Raum 63 ein Vortrag zur Geschichte der Immermannstraße statt. Im Vortrag beleuchten Prof. i.R. Shingo Shimada und Dr. Konstantin Plett die Entwicklung des berühmten Düsseldorfer Viertels zu „Little Tokyo“ und zeigen zugleich, wie vielfältig es jenseits dieses Labels tatsächlich ist. Im Anschluss findet zudem eine kurze Vorstellung des Vereins statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen! Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.      

Summerschool 2025 – „Translating Japan“

“Sprachlicher Transfer zwischen Japan und dem Westen” 21. Juli bis 25. Juli 2025 Bei der ersten Summerschool am Institut für Modernes Japan begrüßen wir zwölf professionelle Übersetzer*innen aus dem In- und Ausland, die über die Herausforderungen ihrer Tätigkeit berichten und konkrete Beispiele ihrer Übersetzungen mitbringen. Gemeinsam wollen wir über Probleme und Chancen in ihrem Berufsfeld diskutieren. Registrierung: Per E-Mail an: summerschool2025moja(at)hhu.de Für die Teilnahme an der Summerschool können Bachelor- & Master-Studierenden vom Institut Modernes Japan einen BN erhalten. Dafür ist eine Anmeldung im HIS LSF notwendig. Ort: Heinrich-Heine-Universität, Gebäude 24.21. (genaue Räume werden noch bekannt gegeben). Ganze Programmübersicht auf einen Blick: Hier

„WiMis erzählen“ – Mirco Heller

In unserem vierten Beitrag zu „WiMis erzählen“ berichtet unser wissenschaftlicher Mitarbeiter Mirco Heller über seine Arbeit, den Forschungsalltag und seine Eindrücke aus dem Leben in Japan. Kannst du dich kurz selbst vorstellen? Wo und was hast du studiert? Mein Name ist Mirco Heller und ich bin sozusagen ein Eigengewächs der HHU. Meinen Bachelor habe ich damals hier in Modernes Japan und Germanistik abgelegt und mich während der Studienzeit bereits als Fachschaftsrat und Tutor im Institutsleben eingebracht. Dadurch hatte ich früh die Möglichkeit unterschiedlichste Einblicke in die Perspektiven von Lehrenden und Studierenden zu erhalten, was mir auch heute noch dabei hilft, mich in die Lage der aktuellen Studis hineinzuversetzen. Nach meinem Bachelor hatte ich aber erst mal genug vom Unileben und zog zurück nach Tokyo, wo ich unter anderem für eine japanische Filmproduktionsfirma und für ein Start-Up in der Messenger-App-Branche arbeitete. Das Interesse an der Wissenschaft ließ mich allerdings nicht los, weshalb ich mich dazu entschied nach Düsseldorf zurückzukehren und meinen Master in Modernes Japan abzulegen.

„WiMis erzählen“ – Ramona Rosalewski

Im dritten Beitrag zu „WiMis erzählen“ berichtet unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Ramona Rosalewski über ihre Arbeit, den Forschungsalltag und Eindrücke aus den Leben in Japan. Kannst du dich kurz selbst vorstellen? (Wo hast du studiert/promoviert? Wie kamst du zur Japanologie?)  Mein Name ist Ramona Rosalewski und ich habe an der Universität Duisburg-Essen Ostasienwissenschaften mit den Schwerpunkten Japanisch und Wirtschaftswissenschaften studiert. Als Kind der 90er Jahre hatte ich meinen ersten Kontakt mit japanischer Popkultur ganz klassisch über Anime-Serien. Angefangen hat es mit dem Anime Heidi, ohne zu wissen, dass die Serie aus Japan kommt. Erst mit Sailor Moon habe ich den Bezug zu Japan hergestellt. Während meiner Gymnasialzeit habe ich mein Interesse an Japan und seiner Kultur durch Japanischkurse an der VHS vertieft. Da ich schon immer gerne Sprachen gelernt habe und das Interesse an Japan bis zum Abitur immer größer wurde, entschied ich mich für ein Studium der Ostasienwissenschaften.