Alle Artikel mit dem Schlagwort: japanische Populärkultur

Professor Iwabuchi Kôichi zu Gast in Düsseldorf!

Im Dezember haben wir die Ehre, den bekannten Kulturforscher Iwabuchi Kôichi bei uns in Düsseldorf begrüßen zu dürfen. Iwabuchi ist Professor an der Monash University (Australien), wo er als Direktor des Monash Asia Institute fungiert.  Bekannt wurde er vor allem durch seine Forschung zu Medien und Globalisierung, zu Multikulturalität in Asien und zu nationaler Identität. Unter seinen Publikationen finden sich Werke wie Recentering globalization: Popular culture and Japanese transnationalism (2002), East Asian Pop Culture: Approaching the Korean Wave (2008) und Resilient Borders and Cultural Diversity: Internationalism, Brand Nationalism, Multiculturalism in Japan (2015). Iwabuchis Besuch an unserem Institut ist eine einmalige Gelegenheit, diesen Forscher persönlich kennenzulernen und mit ihm zu diskutieren. Folgende Punkte stehen auf dem Programm: Montag, 17. Dezember, 18–20 Uhr, Haus der Universität Vortrag: „Jenseits von ‚Cool Japan‘:  Grenzüberschreitende Dialoge“ Vortrag in japanischer Sprache mit Konsekutivübersetzung ins Deutsche, anschließend Diskussion mit den Zuhörer/innen Zum Inhalt „Cool Japan“ ist ein Projekt der japanischen Regierung im Bereich der Kreativwirtschaft und der Kulturpolitik, welches stark auf den Westen, aber auch auf andere asiatische Länder abzielt. In dieser …

Manga-Vortrag in Köln

An der Universität Köln findet dieses Semester die Ringvorlesung „Aktuelle Perspektiven der Comicforschung“ statt, die noch bis 11. Juli läuft. Am Mittwoch, 4. Juli 2018, gibt es dort einen aus japanologischer Perspektive besonders interessanten Vortrag: Prof. Dr. Stephan Köhn spricht zum Thema „Manga – Fluide Zeichen, fluide Medien? Spezifika einer Erzählform“. Beginn ist um 18 Uhr im Hörsaal B im Gebäude 105. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Symposium: Japan Pop goes global?

Das neue Jahr beginnt mit einer interessanten Veranstaltung: Das japanische Kulturinstitut Köln veranstaltet gemeinsam mit der Japanologie Köln am Freitag, 19. Januar 2018, ein Symposium zum Thema „Japan Pop goes global? – Japanische Populärkultur und ihre vielschichtige Rezeption in Deutschland“. Für die Keynote Speech ist die führende Manga-Forscherin Jacqueline Berndt zu Gast. Neben Vorträgen zu Manga und Videospielen wird es außerdem eine Podiumsdiskussion geben. Beginn ist um 14 Uhr im japanischen Kulturinstitut, und das Programm dauert bis 19.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. Hier das Programm: 

Neue Artikel zum Thema Manga!

Ein Lektüre-Tipp für die Semesterferien: Auf unserem Popkultur-Blog Popyura gibt es einige neue Artikel zu Manga-Themen! Teilnehmer/innen des Master-Seminars „Potenziale des Mediums Manga“ haben sich im Wintersemester 2016/17 mit Werken beschäftigt, die gesellschaftliche Probleme offenlegen, neue Perspektiven eröffnen und teilweise auch eigene Erfahrungen der Mangaka verarbeiten. Mit dabei sind u.a. Werke zur Atombombe, zu Demenz und zum Umgang mit Gehörlosigkeit. Einfach mal reinschauen!

Bericht zum Symposium: „Japanische Populärkultur: Neue Potenziale – neue Perspektiven?“

Unser diesjähriges Symposium am 20.05.2016 im Haus der Universität beschäftigte sich mit der Frage, welches Potenzial die japanischen Populärkultur in Deutschland hat und welche neuen Perspektiven sich aus ihrem anhaltenden Boom eröffnen. Gleichzeitig mit dem Symposium wurde das gerade neu erschienene Buch „Japanische Populärkultur und Gender“, herausgegeben von Michiko Mae, Elisabeth Scherer und Katharina Hülsmann, vorgestellt. Am Schluss der Veranstaltung wurden die wissenschaftlichen Vorträge durch eine Podiumsdiskussion zwischen Expert/innen, die in verschiedenen Bereichen der japanischen Populärkultur tätig sind, in die Praxis erweitert. Hier finden Sie nun einen kleinen Bericht von Anna-Lena von Garnier zu den Vorträgen und Diskussionen des Tages.

Soiree mit Buchpräsentation „Nipponspiration“

Am Donnerstag, den 14. November 2013 wird im Haus der Universität in der Innenstadt das neue Buch „Nipponspiration. Japonismus und japanische Populärkultur im deutschsprachigen Raum“ vorgestellt. Dieses Buch wurde herausgegeben von Prof. Michiko Mae und Dr. Elisabeth Scherer von unserem Institut. Das Buch beschäftigt sich mit verschiedenen Wellen der Inspiration zwischen Japan und dem deutschsprachigen Raum. Grob orientiert an den beiden Phänomenen des Japonismus zum auslaufenden 19. Jahrhundert und der wachsenden Beliebheit japanischer Populärkultur zum Ende des 20. Jahrhunderts, beschäftigen sich die einzelnen Artikel mit den verschiedensten Bereichen der kulturellen Inspiration, von den Künstlern des Jungen Rheinlandes, über die Wiener Moderne, bis hin zu Hello Kitty und Gothic Lolita in Deutschland.

Gesprächsrunde zur japanischen Filmwoche

Im Rahmen der 6. japanischen Filmwoche vom 3. bis 13. Februar im Filmmuseum Düsseldorf findet am Freitag, den 10. Februar eine Gesprächsrunde mit Studierenden des Faches Modernes Japan zum Thema „Anime – alles nur Spiel? Die Faszination der Zeichentrickfilme aus Japan“ statt. Diese Gesprächsrunde wird in Kooperation mit dem Institut für Modernes Japan der Heinrich Heine Universität Düsseldorf veranstaltet und soll die Beliebtheit von japanischen Zeichentrickfilmen, insbesondere bei jungen Menschen, beleuchten. Moderiert wird die Gesprächsrunde von Prof. Dr. Michiko Mae. Vor der Gesprächsrunde wird um 17 Uhr der Film Kakurenbo: Hide and Seek vorgeführt und in Anschluss an die Diskussion wird um 20 Uhr Nausicaä aus dem Tal der Winde gezeigt.

Bericht vom 1. Studentischen Symposium

Im Rahmen der 150 Jahrfeier der japanisch-deutschen Beziehungen veranstalteten auch die Studenten des Instituts für Modernes Japan an der Heinrich-Heine-Universität ein Symposium, auf welchem junge, angehende Forscher ihre Ideen zu Japan, im Kontext von Transkulturalität, vorstellen konnten. Unter dem Thema „Japanische Populärkultur als Hybrid – Das Überschreiten kultureller Grenzen in der Postmoderne“ trugen sowohl Studenten der HHU, als auch Gäste von anderen Universitäten, zu einer lebhaften Diskussion bei und zeigten die Aktualität eines Kulturdiskurses im Rahmen der modernen Japanforschung.