Schlagwort-Archive: japanisch

Update zum Seminarangebot: Filmuntertitelung

Es gibt Neuigkeiten zu unserem Untertitelungs-Seminar! Da das Seminar sowieso über Video angeboten wird, kann es wie geplant stattfinden. Die Studierenden treffen sich nur nicht vor Ort an der Uni, sondern wählen sich von zuhause ein. Alle, die sich für das Seminar angemeldet haben, erhalten hierzu noch weitere Informationen. Wir stocken auch die Plätze für das Seminar noch ein wenig auf – Sie können also noch kurzfristig einsteigen! Bitte melden Sie sich bei Interesse schnellstmöglich im LSF an. Alle Infos zum Seminar finden Sie unten im Beitrag. Ob und wann das Filmfestival Nippon Connection dieses Jahr stattfinden kann ist derzeit noch unklar.

Im Sommersemester haben wir wieder ein ganz besonderes Angebot: Mit unseren Partnern von der Japan Visualmedia Translation Academy (JVTA) untertiteln wir in einem Blockseminar einen japanischen Kurzfilm! Die englischen Untertitel werden wir dann beim japanischen Filmfestival Nippon Connection in Frankfurt präsentieren. Um welchen Film es sich handelt, wird noch nicht verraten – nur so viel, dass es sich diesmal um das Werk einer RegisseurIN handelt, womit das Filmfestival die Arbeit weiblicher Filmschaffender besonders hervorheben und fördern möchte.

JVTA unterstützt uns professionell bei der Übersetzung selbst und bei der technischen Umsetzung. Damit der Film bis zum Festival fertig wird, muss in den ersten Wochen des Semesters fleißig an dem Film gearbeitet werden. Bedingung für den Erhalt des BN ist daher auch, dass Sie an vier der fünf online-Blocksitzungen teilnehmen und jede Woche Ihren Teil übersetzen.

Noch sind einige Plätze in dem Seminar frei (Anmeldung über LSF). Es können nur Personen mit fortgeschrittenen japanischen Sprachkenntnissen teilnehmen. Melden Sie sich bitte nur an, falls Sie mit den genannten Bedingungen einverstanden sind und an folgenden Terminen Zeit haben (jeweils Montag von ca. 9.30–12 Uhr): 6. April, 20. April, 27. April, 18. Mai, 25. Mai

Das Seminar kann für BA und MA im Wahlpflichtbereich angerechnet werden, oder im BA auch im Modul Sprache und Praxis. Falls Sie das Seminar für das Modul Sprache und Praxis anrechnen lassen wollen erhalten Sie eine Zusatzaufgabe.

Das Seminar findet anders als zunächst geplant wegen der Corona-Pandemie nur online statt. Es können sich noch leichte Änderungen bei den Terminen und Uhrzeiten ergeben. Angemeldete Studierende erhalten vor dem Start auf jeden Fall noch einmal Informationen per Mail.

Deutsch-Japanisches Sommer-Picknick

Zwei unserer Studentinnen, Marina und Bernadette, haben für den 16.08.2015 ein Deutsch-Japanisches Sommer-Picknick organisiert. Dieses findet ab 14:00 im Südpark statt.

Zum Picknick sind herzlich alle am interkulturellen Austausch Interessierten eingeladen. Da auch japanische Familien teilnehmen, wird sicherlich auch die Möglichkeit bestehen Japanisch zu sprechen. Weiterlesen

Übungen zum Leseverständnis

 

Liebe Studierende,

wir möchten Sie hiermit auf eine gute Möglichkeit hinweisen Ihr japanisches Leseverständnis weiter zu verbessern:

Im Laufe der Zeit hat sich auf unserem Blog eine große Anzahl an kurzen japanischen Texten angesammelt, die von Studierenden und (ehemaligen) Dozierenden unseres Instituts verfasst worden sind. Leider sind die meisten davon, da sie auch eher auf den hinteren Seiten des Blogs zu finden sind, nur wenigen Leuten bekannt. Weiterlesen

Japanisch-Redewettbewerb

Auch in diesem Jahr veranstaltet die Botschaft von Japan in Berlin in Zusammenarbeit mit dem Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin (JDZB), dem Japanischen Kulturinstitut Köln (The Japan Foundation), der Non-Profit Corporation BIG-S International, der Gesellschaft zur Förderung des Japanisch-Deutschen Austausches sowie mit freundlicher Unterstützung von All Nippon Airways (ANA), der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Berlin e.V., Osaka Juku, Panasonic Deutschland und Rapport Style einen bundesweiten Japanisch-Redewettbewerb. Weiterlesen

Koto Workshop mit der Sawai Koto Academy

 

Schon im November durften die Besucher der Buchvorstellung von „Nipponspiration“ in den Genuss von Makiko Gotos musikalischem Talent kommen. Nun findet am 17. Januar 2014 ein Koto-Workshop mit ihr und ihren Schülerinnen, Masayo Nakano und Chiharu Aoki, statt.

Makiko Goto, Schülerin von Tadao Sawai und Kazue Sawai, repräsentiert die Sawai Koto Academy in Düsseldorf und Köln.
Die Sawai Koto Academy ist eine der berühmtesten Akademien der modernen Koto Musik. Das Ziel der Akademie ist, neues Licht auf die Koto Musik zu werfen, indem sie alles von Bach zu Jazz in ihre Musik einfließen lassen. Dadurch ist das Koto nicht länger nur ein traditionelles japanisches Instrument, sondern wird zu einem Instrument des universellen Ausdrucks.

Weitere Informationen zum Workshop: Weiterlesen

Vortrag zur Filmuntertitelung

untertitelEinen Vortrag zum Berufsbild des Deutsch-Japanisch-Übersetzers im Bereich Filmuntertitelung gibt es am Donnerstag, 18. April, um 16.30 Uhr im Hörsaal 3F. Reglindis Helmer, die selbst in diesem Bereich tätig ist, erläutert, was ihr Beruf alles umfasst. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Interkulturelle Kommunikation im Kleinen – Das Sprachtandem

Ein Beitrag von Sandrina Pichowsky

Tipp: Einen Tandempartner oder eine Tandempartnerin kann man z.B. über einen Aushang an den schwarzen Brettern der Uni finden. Außerdem hilft unsere Sprachlektorin Kaori Fujita gerne bei der Suche.

Makiko, Marius, Kathrin und Tomoko beim Japanisch essen

„Tandem? Was ist das denn?“, wird es wohl den meisten Modernes-Japan-Studierenden durch den Kopf gegangen sein, als sie zum ersten Mal von diesem Begriff gehört haben. Manch einem wird vielleicht auch der Gedanke an das berühmte Zweisitz-Fahrrad eingefallen sein. Das Prinzip funktioniert auch so ähnlich. Man trifft sich mit einem Muttersprachler einer Sprache (in diesem Artikel einem/r Japaner/in) und bringt sich gegenseitig die eigenen Muttersprachen bei. Diese Art zu lernen ist allerdings nicht auf persönliche Treffen beschränkt, man kann es auch per E-Mail, Video-Chat oder Telefonat ausüben. Das schauen wir uns Mal am Beispiel einiger Studenten unseres Instituts und deren Tandempartnern an.

Warum haben sie sich für das Tandem entschieden? „Ich finde das Tandem ist eine gute Möglichkeit Japanisch zu lernen, ohne dafür nach Japan fliegen zu müssen.“ meint Sina, 21. Der praktische Erwerb der Sprachkenntnisse außerhalb der Universität bewegte die meisten dazu, an einem Tandem teilzunehmen.  Kathrin zum Beispiel wurde von einem Kommilitonen darauf gebracht sich eine Tandempartnerin zu suchen. Mittlerweile hat besagter Kommilitone das Studium abgebrochen, aber sie ist immer noch dabei. Sie trifft sich mit ihrer Tandempartnerin schon seit 1 ½ Jahren jeweils einmal die Woche und ist noch immer begeistert: „Tandem ist wirklich etwas fürs Herz! Es kann durchaus zeitintensiv sein, aber man bekommt auch viel zurück.“ Da es für sie und Makiko, ihrer Tandempartnerin, das erste Tandem war, mussten sie erst für sich herausfinden wie sie am besten miteinander umgehen sollten. Hauptsächlich führen die beiden ein nettes Gespräch miteinander, obwohl Kathrin sich besonders am Anfang noch Fragen überlegt hat, die sie Makiko gestellt hat. Sie treffen sich auch so, zum gemeinsamen Kochen oder Eis essen.

Soya und Vera beim Tandem

So gut wie alle Befragten sprachen davon, dass sich ihre Unsicherheiten in der japanischen Sprache nach einigen Treffen bedeutend gelegt hatten. „Ich wäre durchaus in der Lage einem Japaner etwas im Notfall erklären zu können“, bestätigt Vera. Sie und ihr Tandempartner fanden sich über einen Aushang am schwarzen Brett in der Universität. Sie unterhielten sich zum Beispiel über den unterschiedlichen Aufbau von deutschen und japanischen Häusern. Soya, ihr Tandempartner, kam eher zufällig nach Düsseldorf, um hier an der Kunstakademie zu studieren. Ihm fiel es am Anfang schwer, sich an Deutschland zu gewöhnen, aber mittlerweile hat er sich eingewöhnt. Das Tandem, von dem er von Freunden gehört hatte, gefällt ihm sehr gut. „Endlich kann ich Deutsch üben. An der Akademie komme ich eher selten dazu. Dort spreche ich meist nur Englisch.“ Er empfindet Deutsch Lernen als schwer, allen voran da es so „anders klingt als Japanisch“ und der Satzbau sehr verschieden ist. Jedoch die größte Schwierigkeit für die beiden ist es, ihre unterschiedlichen Zeitpläne zu koordinieren. „Das Tandem war eine gute Entscheidung“, erklärt Soya und beide wollen sich auch weiterhin treffen.

Katharina hingegen muss diesen Schritt erst noch tätigen. Sie steht kurz vor ihrem ersten Treffen mit ihrer Tandempartnerin und ist schon sehr gespannt, wie es sich entwickeln wird: „Ich hoffe, ich kann von meiner Tandempartnerin mehr über Japan und die Japanische Kultur lernen.“

Shigeru beim Korrigieren

Das Ende für seine Tandemaktiviäten in Deutschland rückt für Shigeru, 38, immer näher. Er wurde vor 4 Jahren nach Deutschland versetzt und blickt der baldigen Rückkehr nach Japan im Herbst etwas wehmütig entgegen: „Bevor ich nach Deutschland kam, kannte ich schon einige deutsche Produkte, auch von Berufswegen her“ – er ist Testfahrer – „wie zum Beispiel BMW, Mercedes Benz und Porsche.“ Er nimmt an einem Englisch/Japanisch–Tandem teil, da er gerne mit Menschen aus der ganzen Welt kommunizieren möchte. Seine Tandempartnerin, eine Deutsche, hat für ein Jahr in England gelebt und schien dafür geeignet zu sein. Mit ihr zusammen ist er auch nach Berlin gefahren, um etwas über die Geschichte der Stadt zu lernen.  Auf die Frage, welche Stadt in Deutschland ihm besonders gefallen hat, antwortete er: „Düsseldorf!“ Die Altstadt mit der Rheinpromenade, das leckere Altbier sowie die netten Leute hier, die er Dank des Tandems kennengelernt hat, haben es ihm angetan. Nachdem er nach Japan zurückkehrt ist, wird er anderen empfehlen nach Deutschland zu gehen, wenn für sich eine Chance besteht Auslandserfahrungen zu sammeln.

Mädchenfest (hina matsuri)

日本では2月の ()わりごろになると、女の子がいる家庭 (かてい)で、きれいなお人形 (にんぎょう) (かざ)られます。 (たな)がついた豪華 (ごうか)なものもあります。 (たと)えば藤田 (ふじた)先生の部屋 (へや)のドアに ()かれていたものがそれです。これは、3月3日に「ひなまつり」をするためです。ひなまつりでは、女の子の成長 (せいちょう)をおいわいします。

ひなまつりのルーツは、奈良時代 (ならじだい)から行われていたあるお (はら)いの行事 (ぎょうじ)と、平安時代 (へいあんじだい)ごろから貴族 (きぞく)の女の子たちが人形 (にんぎょう) (あそ)んでいたことなどが結合 (けつごう)して、室町時代 (むろまちじだい)ごろに今の (かたち)ができてきたそうです。
Weiterlesen