Alle Artikel mit dem Schlagwort: videospiel

Symposium: Japan Pop goes global?

Das neue Jahr beginnt mit einer interessanten Veranstaltung: Das japanische Kulturinstitut Köln veranstaltet gemeinsam mit der Japanologie Köln am Freitag, 19. Januar 2018, ein Symposium zum Thema „Japan Pop goes global? – Japanische Populärkultur und ihre vielschichtige Rezeption in Deutschland“. Für die Keynote Speech ist die führende Manga-Forscherin Jacqueline Berndt zu Gast. Neben Vorträgen zu Manga und Videospielen wird es außerdem eine Podiumsdiskussion geben. Beginn ist um 14 Uhr im japanischen Kulturinstitut, und das Programm dauert bis 19.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. Hier das Programm: 

Bachelor Plus 5 Questions

Spielend forschen. Eine dichte Beschreibung der fighting game community in Chiba In unserer Interviewreihe über die Forschungsprojekte des dritten Bachelor Plus Jahrgangs sprechen wir heute mit Gerrit Neumann. Herr Neumann hat seinen Japanaufenthalt an der Chiba Daigaku verbracht und führte sein Forschungsprojekt für den BA+ an einem ungewöhnlichen Ort durch: In einer japanischen Videospielarcade beschäftigte er sich mit der Szene der dortigen Spielerinnen und Spieler. Für viele junge JapanerInnen sind Videospiele ein fester Bestandteil des Alltags. Teil dieses Phänomens ist dabei die sogenannte „E-Sport“-Subkultur (kurz für „elektronischer Sport“), die mit dem traditionellen Sport dahingehend verwandt ist, als dass es auch hier um das Messen im Wettkampf geht. Der Unterschied liegt lediglich darin, dass im E-Sport Computerspiele gespielt werden. In seinem Projekt geht es Gerrit Neumann darum, eine dichte Beschreibung der Community einer Videospielarcade in Chiba, ihrer Struktur und ihres Aufbaus zu erstellen. BA+: Herr Neumann, Sie haben sich einen Forschungsort ausgesucht, der auf den ersten Blick eher ungewöhnlich erscheint. Deutsche Spielhallen gelten als nicht besonders attraktiver Ort – wie kann man sich denn eine japanische Arcade …

„Entschuldigung, wir sind von EA und…“

Wir freuen uns über einen Gastbeitrag von Melissa Sophie Sohlich, die Master-Studentin an unserem Institut ist. Ihr Interesse für Videospiele hat sie im August auf die gamescom in Köln, die größte Messe für Unterhaltungselektronik in Europa, geführt, wo sie als Reporterin für den Spieleentwickler Electronic Arts unterwegs war. Vielen Dank an Melissa Sohlich für ihren Erfahrungsbericht! Die gamescom 2010 aus der Sicht einer temporären Reporterin Es lohnt sich doch tatsächlich, immer mal wieder über den Rand der Cup-Nudeln hinauszuschauen. Mit diesem Gedanken bewarb ich mich Anfang Juli bei einem der größten Publisher im Bereich der Unterhaltungssoftware: Electronic Arts, kurz EA. Dort suchte man Leute, die hauptsächlich für die Gamer-Community von der gamescom 2010 berichten sollten. Dies hat bei EA bereits eine ziemlich lange Tradition: Jedes Jahr werden junge Fotografen und Reporter gesucht, die direkt aus der Community kommen. Mit der Hoffnung etwas abseits des Studium zu tun und gleichzeitig meinem großen Hobby, dem Schreiben, nachkommen zu können, bewarb ich mich also und bekam Anfang August dann den Anruf, der mich für fünf Tage zur Reporterin …