Alle Artikel mit dem Schlagwort: Comic

Neuerscheinungen an unserem Institut

Juhu! Wir freuen uns über zwei neue Bücher, die von unseren Mitarbeiter/innen herausgegeben wurden. Hier stellen wir die beiden druckfrischen Werke kurz vor: Das ländliche Japan zwischen Idylle und Verfall. Diskurse um Regionalität, Natur und NationHerausgegeben von: Ludgera Lewerich, Theresa Sieland und Timo ThelenDüsseldorf University Press, 2020 Dieses Buch ist aus einem Workshop hervorgegangen, in dem sich Doktorand/innen zum ländlichen Japan ausgetauscht haben. Die Themen reichen von der Darstellung des ländlichen Japan im Anime Tonari no Totoro bis hin zur touristischen Vermarktung ländlicher Regionen. Klappentext: Im Zuge des demografischen Wandels und der ökonomischen Rezession, der Tōhoku-Dreifachkatastrophe im Jahr 2011 sowie des Diskurses um Natur- und Umweltschutzkonzepte sind Japans Regionen wieder verstärkt ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Bilder des ländlichen Japans dienen als nostalgischer Zufluchtsort und Projektionsfläche urbaner Sehnsüchte. Tatsächlich sind die Regionen oft mit Problemen, wie Bevölkerungsschwund, Strukturschwäche und Überalterung, konfrontiert. Initiativen zur Revitalisierung versuchen, diesen Herausforderungen zu begegnen. Aus der Ambivalenz zwischen Idylle und Verfall generieren sich neue subnationale, lokale und regionale Selbstbilder, die mitunter einen Gegenpol zur Positionierung der japanischen Regierung bilden. Der …

Werkstattbericht zur Graphic Novel „Der Sommer ihres Lebens“

Das Comicforschungsnetzwerk icon, an dem auch unser Institut beteiligt ist, veranstaltet in den Semesterferien einen spannenden Abend mit einem Werkstattbericht: Die Zeichnerin Barbara Yelin und der Autor Thomas von Steinaecker berichten von der Entstehung ihres gemeinsamen Projekts „Der Sommer ihres Lebens“, in dem es um das Thema Alter(n) geht. Termin: 12. März 2020, 18.30 Uhr Ort: Haus der Universität, Schadowplatz 14 Der Eintritt ist frei! Der Sommer ihres Lebens (Verlagstext Reprodukt) Die alte Gerda steht am Fenster des Seniorenheims und schaut in die Sterne. Lange hat sie die Frage aufgeschoben, jetzt sucht sie eine Antwort darauf: Hatte sie ein glückliches Leben? Und während sie versucht, den Alltag im Heim zu meistern, denkt sie zurück, an ihre Jugend in den 1960er Jahren; ihre Begeisterung für ein Fach, in der sie als Frau schief angesehen wurde, die Astrophysik; die harte Wahl, die sie damals treffen musste, in jenem Sommer ihres Lebens: zwischen ihrer Liebe zu Peter und einer Karriere im Ausland… „Der Sommer ihres Lebens“ ist die erste Zusammenarbeit zwischen der Zeichnerin Barbara Yelin und dem Schriftsteller Thomas …

Einflüsse japanischer Mangakultur auf die Hauptstadt des Comics – Ein Reisebericht

Wieviel Manga gibt es in Brüssel? Dieser Frage widmen sich in diesem Artikel Noelia Muñiz Schley und Aylin Leuner, die sich vom 11. bis 13. Juni 2018 mit einigen Mitstudierenden und Dozierenden des Arbeitskreises „Graphisches Erzählen“ der Philosophischen Fakultät auf eine dreitägige Reise in Belgiens Hauptstadt begeben haben. Berühmt ist diese Stadt nicht nur für ihre leckeren Waffeln und landestypischen Pommes frites, sondern vor allem auch für Comics. Daher wird sie auch als Hauptstadt des Comics bezeichnet. Gemeint sind damit die frankobelgischen Werke wie beispielsweise Tim und Struppi oder Lucky Luke, die aus dem französischsprachigen Europa stammen und weltweite Berühmtheit erlangt haben. Als Studentinnen des Fachs Modernes Japan stellten wir uns natürlich die Frage, ob in einem Land, das seine eigene hochwertige Comickultur besitzt, der japanische Manga wohl ebenso präsent und beliebt ist wie bei uns in Deutschland. Daher lautete unsere Mission für diese Reise: Ausschau nach japanischen Manga zu halten. Auf unserem vielfältigen Programm standen vor allem Besuche berühmter Museen im Vordergrund, doch hatten wir auch genügend Freizeit, in der wir Brüssel auf eigene Faust …

Manga-Vortrag in Köln

An der Universität Köln findet dieses Semester die Ringvorlesung „Aktuelle Perspektiven der Comicforschung“ statt, die noch bis 11. Juli läuft. Am Mittwoch, 4. Juli 2018, gibt es dort einen aus japanologischer Perspektive besonders interessanten Vortrag: Prof. Dr. Stephan Köhn spricht zum Thema „Manga – Fluide Zeichen, fluide Medien? Spezifika einer Erzählform“. Beginn ist um 18 Uhr im Hörsaal B im Gebäude 105. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Manga zwischen den Kulturen: Eine Veranstaltung zum Japan-Tag

Zum Japan-Tag 2018 bietet unser Institut wieder eine eigene Veranstaltung an, die sich diesmal speziell um Manga dreht: „Das Wandern der Bilder: Manga zwischen den Kulturen“, am Freitag, 25. Mai (der Vortag des Japan-Tages), von 14.30 bis 18 Uhr im Haus der Universität. Auf dem Programm stehen zwei Vorträge und eine Podiumsdiskussion, die sich der Kunst des Manga-Übersetzens widmet. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei! Zum Thema: Manga sind seit ihrer Entstehungszeit ein transkulturelles Produkt: Verschiedenste Einflüsse haben dazu beigetragen, dass die besonderen Ausdrucksformen entstanden sind, die heute graphisches Erzählen in Japan auszeichnen. Viele bekannte Manga-Werke setzen sich auf der narrativen und visuellen Ebene mit der Begegnung von Kulturen auseinander oder schaffen hybride Räume, die freie Gedankenspiele erlauben. Zugleich verbreiten sich Manga heute überall auf der Welt. Werke aus Japan werden in zahlreiche Sprachen übertragen, und Zeichnerinnen und Zeichner diverser kultureller Hintergründe eignen sich die besondere künstlerische Ausdrucksweise der Manga an, um eigene Werke zu schaffen. Die Veranstaltung gibt Einblicke in dieses transkulturelle Potenzial der Manga und beschäftigt sich in einer Podiumsdiskussion …

Manga-Vortrag von Prof. Stephan Köhn

Der Manga-Experte Stephan Köhn ist am kommenden Montag, 22. Januar, bei der Ringvorlesung „Migration und Krieg in Graphischen Erzählungen“ an der HHU zu Gast. Sein spannender Vortrag widmet sich folgendem Thema: „Das Schicksal der Vertriebenen – Manshûkoku und das Ende der Kolonialpolitik in Satonaka Machikos Mädchenmanga ‚Und morgen strahlt wieder die Sonne‘ (Ashita kagayaku, 1974)“. Der Vortrag ist von 16.30 bis 18.00 Uhr im Hörsaal 5M (25.31.)! Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Neu im Wahlpflichtbereich: Ringvorlesung zum Thema Comics!

Dieses Semester gibt es ein ganz besonderes Angebot im Wahlpflichtbereich: Eine Ringvorlesung zum Thema „Migration und Krieg in Graphischen Erzählungen“, die vom Arbeitskreis „Graphisches Erzählen“ der Philosophischen Fakultät organisiert wird. Der Termin ist jeweils montags von 16.30 bis 18 Uhr im Hörsaal 5M (25.31.). Auf dem Programm steht auch ein Vortrag des Manga-Experten Prof. Stephan Köhn aus Köln, der für unsere Studierenden besonders interessant ist. Die Wahlpflichtverstanstaltung für Bachelor- und Master-Studierende besteht aus sieben Vorträgen und jeweils dazu passenden Übungen und wird mit einem „Fachgespräch“ abgeschlossen, für das die Studierenden dann einen Beteiligungsnachweis (2 CP) erhalten. Alle Interessierten können die Ringvorlesung aber auch einfach so besuchen, ohne sich für die Wahlpflichtveranstaltung anzumelden. Die Veranstaltung ist hier im LSF zu finden, wo Sie sich auch offiziell anmelden können. Hier das Programm:

Comic-Workshop mit Simon Schwartz

Auch dieses Semester gibt es wieder tolle Angebote für alle Comic-Interessierten an der Philosophischen Fakultät! Auf dem Programm stehen diesmal ein Workshop mit Simon Schwartz und eine Podiumsdiskussion. Der bekannte Comiczeichner Simon Schwartz bietet am Montag, 10. Juli, und Dienstag, 11. Juli, einen Workshop unter folgendem Titel an: „Erzählen in Bildern. Konstruktion und Dekonstruktion im Comic.“ Der Workshop läuft jeweils von 10 bis 18 Uhr im Haus der Universität. Ein besonderes Zeichen-Talent ist für die Teilnahme nicht erforderlich! Interessierte melden sich bei verbindlich bei Susanne Brandt für die Veranstaltung an (susanne.brandt[at]phil.hhu.de). Ausführlichere Informationen zu der Veranstaltung gibt es hier (Pdf-Dokument). Die Podiumsdiskussion unter dem Titel „Womit kann der Comic sich beschäftigen?“ startet am Mittwoch, 12. Juli, um 18.30 Uhr im Haus der Universität. Zu Gast sind Dr. Nina Mahrt, Andreas Platthaus und Simon Schwartz. Weitere Informationen zu der Veranstaltung gibt es hier.  

Neuer Comic-Stammtisch

An unserer Uni soll es in Zukunft einen Stammtisch rund um das Thema Comics geben – das heißt regelmäßige Treffen für alle, die am Comiclesen und Comiczeichnen interessiert sind. Die Idee kam anlässlich des letzten Comic-Workshops mit Mawil auf, bei dem die Teilnehmer/innen feststellten, dass es schön wäre, häufiger gemeinsam zu zeichnen. Das erste Treffen ist diese Woche Freitag, 10. Februar, um 16.30 Uhr im großen Sitzungssaal des Dekanats (Raum 24.51.01.28). Die Teilnehmer/innen können dann gemeinsam entscheiden, wie es mit dem Stammtisch weitergehen soll. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!