Am Dienstag, den 2. Juni 2026 feiert das 26. Nippon Connection Filmfestival wieder seine Eröffnung. Sechs Tage lang wird das weltweit größte Festival für japanisches Kino in 13 Locations in Frankfurt am Main seine bislang umfangreichste Ausgabe präsentieren – mit 145 Kurz- und Langfilmen, 87 Veranstaltungen im Rahmenprogramm sowie rund 200 anwesenden Filmschaffenden und Künstler*innen.
Veranstaltungsorte
Festivalzentren: Künstler*innenhaus Mousonturm und Produktionshaus NAXOS
Weitere Veranstaltungsorte in Frankfurt am Main: Eldorado Arthouse Kino, Cinéma Arthouse Kino, Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Mal Seh’n Kino, Pupille – Kino in der Uni, Internationales Theater Frankfurt, Theater Die Käs, Saalbau Bornheim, Dr. Arthur Pfungst-Stiftung, NAXOS 2. OG und SCHAUT! Ausstellungsraum.
Über das Festival
Das Festival präsentiert dieses Jahr ein umfangreiches Programm mit aktuellen japanischen Dokumentarfilmen. So feiert ZEN & EROS am 5. Juni um 19:15 Uhr in Anwesenheit der Regisseurin Miwa Yoshimine Weltpremiere im naxos.Kino. Das Porträt des 2022 verstorbenen Malers Morio Matsui, den die Regisseurin über einen Zeitraum von 15 Jahren mit der Kamera begleitete, wird am 6. Juni um 14:00 Uhr zusätzlich im Mal Seh’n Kino gezeigt. Um ein auch in Deutschland hoch aktuelles gesellschaftliches Thema dreht sich Dear Tomorrow von Kaspar Astrup Schröder. Der Dokumentarfilm zeigt anhand zweier Protagonist*innen, wie Einsamkeit ein gesellschaftlich immer größer werdendes Problem darstellt. Die Deutschlandpremiere findet am 4. Juni um 22:00 Uhr im naxos.Kino statt, eine weitere Vorführung folgt am 6. Juni um 22:45 Uhr im Mal Seh’n Kino.
Abseits der Kinosäle kann man bei den Veranstaltungen der Sektion Nippon Culture Japan in all seinen Facetten erleben. Es werden Workshops zu Themen wie Sumo-Ringen, Game Design oder der Untertitelung japanischer Filme angeboten sowie verschiedene Vorträge und Podiumsdiskussionen. Das Trio aus Tabla-Spieler U-zhaan und den beiden Rappern Tamaki Roy und Chinza Dopeness wird bei einem Konzert am 3. Juni um 20:00 Uhr im Internationalen Theater Frankfurt traditionelle indische Rhythmen mit japanischem Hip-Hop verbinden. Am 5. Juni um 17:00 Uhr präsentiert der Schauspieler Tomoya Kawamura im Internationalen Theater Frankfurt eine moderne Masken-Performance. In Letters From Chiran erzählt er eindringlich vom Schicksal junger Kamikaze-Piloten im Zweiten Weltkrieg. Am 4. Juni um 16:00 Uhr spielt Tony Clark im Theater Die Käs auf der japanischen Bambusflöte Shakuhachi und lädt zu einer musikalischen Meditation ein. Am 5. Juni um 20:30 Uhr bringen Kultregisseur Jörg Buttgereit und Filmjournalist Christian Fuchs ihre gefeierte Talkshow EIN SUPERHEISSES DING – Der Film-Talk des Grauens erstmals nach Frankfurt. Und am 6. Juni um 20:00 Uhr präsentiert die Musikerin Kanako Horiuchi traditionelle Musik aus Japans südlichster Präfektur Okinawa.
