Jahr: 2020

Masterbegrüßung zum WS 2020/21

Liebe Studierenden der MA-Studiengänge Modernes Japan sowie Kultur- und Sozialwissenschaftliche Japanforschung, wir vom Institut für Modernes Japan freuen uns, Sie bei uns willkommen heißen zu können. Unseren allsemesterlichen Brauch, neue Studierende vor Ort an der Universität zu begrüßen, können wir in der momentanen Situation zwar so nicht fortsetzen, gern möchten wir Sie aber dafür in einer Videokonferenz über die Plattform Webex kennen lernen. Da die Veranstaltung als geschlossenes Event stattfindet, würden wir Sie bitten, sich bei Interesse bis zum 09. Oktober 2020 per E-Mail bei Frau Caroline Fest (cfest@phil.hhu.de) für die Online-Veranstaltung anzumelden. Geplant ist, die Begrüßung in der Woche vor dem Vorlesungsbeginn (19.-23.10.) stattfinden zu lassen. Den genauen Termin und sowie den Link zur Konferenz werden wir Ihnen nach Anmeldung in der Woche vorher per E-Mail mitteilen. Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist nicht verpflichtend, aber wir würden uns dennoch freuen, Sie zumindest digital persönlich willkommen zu heißen und Ihnen einige Informationen für Ihr Studium weiterzugeben.

MRG-Klausur (2. Termin) Sommersemester 2020

Die zweite MRG-Klausur (Klausur zum Modul „Regionalwissenschaftliche Grundlagen“) im Sommersemester 2020 findet am Mittwoch, 23. September, von 12.00–13.30 Uhr im Hörsaal 6J statt. Die Anmeldung erfolgt über das Studierendenportal, anmelden können Sie sich bis zum 16.09.2020.Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Dozierenden der Einführungsveranstaltungen. Bitte beachten Sie: Kontrollieren Sie einige Tage vor dem Klausurtermin bitte Ihre Mails und diesen Blog. Wenn die Teilnehmerzahl größer ist, wird der Einlass nämlich aufgrund der Präventionsmaßnahmen bezüglich der Corona-Pandemie gestaffelt stattfinden müssen und Sie werden per Mail und über den Blog über Ihre persönliche Einlasszeit informiert. Sollte kein gestaffelter Einlass nötig sein, seien Sie bereits dennoch früher da (gegen 11.45 Uhr), damit wir alles vorbereiten und pünktlich anfangen können. Bitte betreten Sie den Hörsaal nicht, bevor wie Sie hineinbitten und beachten Sie die Einhaltung der aktuellen Abstandsgebote sowie die geltenden Hygieneregeln der HHU. Bringen Sie Ihren Studierendenausweis sowie einen Lichtbildausweis (Personalausweis oder Reisepass) zur Identifikation mit. Der Fragenkanon steht auf der Downloads-Seite unseres Instituts zur Verfügung. Es kommen keine Fragen darüber hinaus dran. Vergessen Sie bitte nicht, bei den …

Buchveröffentlichung: „Als hättest du ein Stück Japan eingepackt“

Wir freuen uns, auf eine Buchpublikation unter Beteiligung einer Mitarbeiterin unseres Instituts hinweisen zu können: „Als hättest du ein Stück Japan eingepackt“, herausgegeben von Hilaria Gössmann und Maren Haufs-Brusberg. Das Buch ist frisch im Iudicium-Verlag erschienen, und der Flyer dazu ist hier zu finden. Klappentext „Ich bemühe mich, in diese Gesellschaft hineinzuwachsen“, schreibt die Studentin Mutsuko Ayano (1956-1983) kurz nach ihrer Ankunft in Westdeutschland 1981 ihrer Familie in Japan. Diese Briefe zeichnen jenes Bestreben nach und sind vom Wunsch der jungen Frau geprägt, zur Verständigung zwischen Japan und Deutschland beizutragen. Die Aufnahme ihrer Promotion im Fach Germanistik an der Universität Trier hätte der Beginn eines jahrzehntelangen Einsatzes für die japanisch-deutsche Verständigung sein können. Doch Mutsuko Ayanos Hoffnungen und Zukunftsträume finden ein jähes Ende, als die 27-Jährige 1983 Opfer eines Raubüberfalls wird, an dessen Folge sie verstirbt. Ihre Briefe enthüllen das Bild einer neugierigen, lebenslustigen und zugleich nachdenklichen jungen Frau. Sie stellen ein Zeitzeugnis dar, das das Leben in Westdeutschland zu Beginn der 1980er Jahre, betrachtet durch die Augen einer Japanerin, lebendig werden lässt. Mutsuko Ayanos …

Unser Untertitelprojekt bei „Düsseldorfer WOrte“

Im Sommersemester 2020 haben unsere Studierenden den Film „The Wandering Plants“ (散歩する植物, Kaneko Yurina, 2019) für das Filmfestival Nippon Connection untertitelt. Die Herausforderungen, die dieses Projekt mit sich gebracht hat, stellen einige der Studierenden jetzt bei der Veranstaltung „Düsseldorfer WOrte“ vor. Am Freitag, 4. September, wird es an 5 Orten in Düsseldorf unter dem Titel „Düsseldorfer WOrte“ Lesungen und Diskussionen rund um das Thema Literatur geben. Organisiert wird diese erste Nacht der Düsseldorfer Literatur vom Literaturbüro NRW. In der Ankündigung heißt es dazu: Durch die Nacht mit Düsseldorfer Autor*innen – es wird spannend und lustig, laut und leise, fern und nah. Es wird lyrisch und prosaisch, künstlerisch und musikalisch. Gute Texte aus Düsseldorf sind an verschiedenen Orten in der zentralen Innenstadt und in unterschiedlichen Kulissen zu erleben. Maren Jungclaus & Peter Mandrella vom Literaturbüro NRW begleiten durch die Nacht Unser Projekt wird ab 18 Uhr bei der Veranstaltung „Transit“ im Goethe-Institut vorgestellt. Aufgrund der Corona-Pandemie ist vorab eine Anmeldung unter maren.jungclaus [at] literaturbuero-nrw.de notwendig. Der Eintritt beträgt 3 Euro.

Neuerscheinungen an unserem Institut

Juhu! Wir freuen uns über zwei neue Bücher, die von unseren Mitarbeiter/innen herausgegeben wurden. Hier stellen wir die beiden druckfrischen Werke kurz vor: Das ländliche Japan zwischen Idylle und Verfall. Diskurse um Regionalität, Natur und NationHerausgegeben von: Ludgera Lewerich, Theresa Sieland und Timo ThelenDüsseldorf University Press, 2020 Dieses Buch ist aus einem Workshop hervorgegangen, in dem sich Doktorand/innen zum ländlichen Japan ausgetauscht haben. Die Themen reichen von der Darstellung des ländlichen Japan im Anime Tonari no Totoro bis hin zur touristischen Vermarktung ländlicher Regionen. Klappentext: Im Zuge des demografischen Wandels und der ökonomischen Rezession, der Tōhoku-Dreifachkatastrophe im Jahr 2011 sowie des Diskurses um Natur- und Umweltschutzkonzepte sind Japans Regionen wieder verstärkt ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Bilder des ländlichen Japans dienen als nostalgischer Zufluchtsort und Projektionsfläche urbaner Sehnsüchte. Tatsächlich sind die Regionen oft mit Problemen, wie Bevölkerungsschwund, Strukturschwäche und Überalterung, konfrontiert. Initiativen zur Revitalisierung versuchen, diesen Herausforderungen zu begegnen. Aus der Ambivalenz zwischen Idylle und Verfall generieren sich neue subnationale, lokale und regionale Selbstbilder, die mitunter einen Gegenpol zur Positionierung der japanischen Regierung bilden. Der …