Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kultur

Workshop zur Teezeremonie

Im letzten Wintersemester 17/18 hatten wir die seltene Gelegenheit, einen kostenlosen Workshop zur Teezeremonie der Urasenke-Schule (裏千家) am Institut zu veranstalten. Diese Gelegenheit bietet sich erfreulicherweise auch in diesem Wintersemester 2018/19 wieder! Frau Makiko Mine-Frey, die bei uns auch als Lehrbeauftragte für die Sprachkurse beschäftigt ist, führt eine Zeremonie vor und bietet danach interessierten Teilnehmer*innen die Möglichkeit, sich selbst einmal daran zu versuchen. Wann:              Donnerstag, 29.11.2018, 17:00–18:30 Uhr Wo:                   24.21.03.86 Kapazität:      max. 25 Teilnehmer*innen Anmeldung:  nur per Mail an Frau Kaori Fujita (fujita@phil.hhu.de) Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte bis zum 15.11. per E-Mail bei Frau Fujita. Es gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst! Den Erfahrungsbericht von unseren Studierenden zum Workshop im letzten Jahr finden Sie hier.

Katari-Rezitation (25. Februar) und Kyoto-Tag (27. Februar)

Ende Februar veranstaltet das japanische Generalkonsulat zwei ganz besondere kulturelle Events: Am 25. Februar findet um 18 Uhr eine katari(Erzählkunst)-Rezitation im EKÔ-Haus der japanischen Kultur statt. Die in Japan bekannte Persönlichkeit Hirano Keiko wurde im Jahr 2014 zur Kulturbotschafterin ernannt und stellt die Kunst der katari-Rezitation im Ausland vor. Über katari: Die mündliche Überlieferung von Geschichten (katari 語り = „Erzählen“) hat in Japan eine lange Tradition. Seit alters werden Sagen, Mythen und Legenden, Volksmärchen und Epen auf diese Weise vermittelt. Die katari-Rezitation ist daher ein wichtiges Element der japanischen Kultur, das andere traditionelle Künste Japans beeinflusst und inspiriert hat. Dabei trägt der Erzähler (kataribe 語り部) die Werke auswendig vor und fesselt das Publikum durch seine individuelle Interpretation.

Benshi Perfomance Night – die Stimme des japanischen Stummfilms

Am Montag, den 1. Februar, wird es eine tolle Gelegenheit geben, in die Welt des japanischen Stummfilms einzutauchen. Im Haus der Universität veranstaltet das Institut für Modernes Japan eine Benshi Performance Night, bei der der berühmte benshi (Stummfilm-Erzähler) Kataoka Ichirō drei Filme vorführt und dem Publikum die japanische Kunst des Stummfilm-Erzählens darbieten wird. Beginn ist 18:30 Uhr, es werden drei Filme aus verschiedenen Genres aus den 1920er Jahren gezeigt. Die Aufgabe eines benshis ist es nicht nur, die in die Stummfilme integrierten Texte vorzulesen, sondern auch die verschiedenen Filmfiguren mithilfe von unterschiedlichen Stimmen zum Leben zu erwecken, sowie interessante Erläuterungen zum Filmgeschehen zu geben. Die Kunst der benshis war so beliebt, dass es oft eher die Ankündigung eines bestimmten benshis war, der die Zuschauer ins Publikum lockte, nicht etwa die Schauspieler, die in den Filmen zu sehen waren. Alle Filme werden mit Untertiteln gezeigt und der Eintritt ist frei! Veranstaltungsort: Haus der Universität, Schadowplatz 14 Beginn: 18:30 Uhr

Okinawa-Ryûkyû Festival in Düsseldorf

Am Sonntag, 23. August 2015 veranstalten Sunshine Okinawa und das Mugen Dojo zum ersten Mal ein Okinawa und Ryûkyû Fest. Von 9:30 bis 15 Uhr gibt es Musik & Tanz aus Okinawa sowie traditionelle Kampfkunst und einen Film über Okinawa. Außerdem ist ein Bingata-Workshop geplant, in dem die traditionelle Färbetechnik der Ryûkyûs ausprobiert werden kann und es ist die eine oder andere kullinarische Köstlichkeit aus Okinawa angekündigt. Das Fest findet nur wenige Minuten vom Düsseldorfer Hauptbahnhof entfernt in der Volkshochschule (Bertha-von-Suttner-Platz 1) im Saal 1 statt. Mehr Infos auf Facebook oder der offiziellen Homepage.

Veranstaltung zu Furoshiki mit Übung

Bunt gemusterte Tücher als umweltfreundliche und wunderschöne Hülle für alles was man schützen möchte – um furoshiki und die japanische Verpackungskunst geht es am Freitag, 31. Oktober, bei einer Veranstaltung des Generalkonsulats Düssseldorf von 15.30 bis 18 Uhr in den Räumen der VHS Düsseldorf. Eine Anmeldung ist noch bis Mittwoch, 29. Oktober, möglich (Kontakt siehe unten).

Eröffnung der Post-Tsunami Fotoausstellung 生きる – IKIRU – Weiterleben!

Zum Jahrestag der Dreifachkatastrophe in Japan zeigt das Institut für Ostasienwissenschaften der Universität Duisburg-Essen in Zusammenarbeit mit dem Japanischen Kulturinstitut Köln die Fotoausstellung „生きる – IKIRU – Weiterleben!“. Die bewegenden Fotografien, aufgenommen von betroffenen Berufsfotografen und Amateuren, zeugen davon, wie sich das Leben der Menschen in der japanischen Küstenregion im Nordosten Japans innerhalb von Minuten komplett veränderte. Die Eröffnung der Fotoausstellung findet am 11. März 2014 um 17 Uhr statt.

Japanische Musik in der Konzertreihe „Struppig Tanzen“

Im Rahmen der Leverkusener Konzertreihe „Struppig Tanzen“ werden auch japanische Künstler nach Leverkusen eingeladen und sind an zwei Abenden zu hören und zu sehen. Die Veranstaltungsreihe „Struppig Tanzen“ gibt es seit 2009 und sie verfolgt das Ziel, Kunst aus aller Welt einem möglichst breit gefächerten Publikum nahezubringen. Am 14. Oktober (HEUTE!!) steht der japanische Underground-Musiker Suzuki Junzo auf der Bühne und erfreut das Publikum mit seinen Gitarrenklängen. Der Abend wird abgerundet durch die südenglische Underground-Rockband UPDOWNC, die ebenfalls auftritt. Das Ganze findet im JZ Bunker auf der Dr. August Blank Straße 6, in Leverkusen statt. Beginn: 20 Uhr, Eintritt 5€.

Neues aus der Kultureinführung

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kultureinführung stellen auch im Sommersemester wieder besondere Kreativität unter Beweis. Als kleinen Einblick in den Unterricht präsentieren wir hier deutsche Haiku und Poster mit praktischen Lebenstipps aus dem Konfuzianismus. Nachdem letztes Jahr schon einige Studierende unseres Fachs selbst Haiku auf Japanisch gedichtet haben, betätigten sich die Zweitsemester nun als Haiku-Übersetzer. Das Übersetzen von Haiku hält dabei einige Probleme und Herausforderungen bereit: Zum Beispiel können japanische Silben nicht einfach mit deutschen Silben gleichgesetzt werden, weshalb eine Übertragung des Silbenschemas 5-7-5 nicht immer Sinn macht. Auch ist es schwierig, japanische Pflanzen- und Tiernamen oder andere sehr spezifische Kulturelemente wiederzugeben. Die Übersetzung eines Haiku ist daher eher eine Neudichtung und erfordert selbst ein hohes Maß an Kreativität. Hier einige Übersetzungs-Kostproben der Zweitsemester: 借りて寝ん│案山子の袖や│夜半の霜 Ich möchte zum Niederlegen borgen Das Kleid der Vogelscheuche Der Frost der Mitternacht 春雨や│蜂の巣つたふ│屋根の漏り Der Frühlingsregen Durchdringt das Nest der Wespe Es regnet durch das Dach 春の雲│キリンの首が│さびしがる Unter Frühlingswolken Eine Kirin-Flasche Sehnt sich nach Gesellschaft Und hier noch eine visuelle Interpretation eines Haiku: 堂裏に│秘密の基地や│夏休み Lebenshilfe á la Konfuzius bieten die …