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Jutta Teuwsen zum Finale des Heine-Science-Slam

Am 24. Juni findet das große Finale des ersten Heine-Science-Slam statt. Mit dabei, als Vertreterin der Philosophischen Fakultät ist Jutta Teuwsen vom Institut für Modernes Japan. Jutta hat sich in einer fakultätsinternen Vorrunde gegen die anderen Mitbewerber durchgesetzt und tritt im Finale gegen vier Konkurrenten an, welche die anderen vier Fakultäten der HHU repräsentieren. Dort trägt sie ihren Beitrag mit dem Namen „Japaner. Alle Pervers?“ vor. Worum es darin geht und ein paar andere Dinge zum Thema verrät sie uns in einem kleinem Interview:

Liebe Jutta, vielen Dank, dass du dir für dieses Interview Zeit genommen hast und noch einmal herzlichen Glückwunsch zum Erreichen des Finales des Heine-Science-Slam. In Form von Poetry Slams sind diese Art Wettbewerbe ja auch in Deutschland recht weit verbreitet. In wie weit unterscheiden sich denn Science Slams von diesen?

Vielen Dank! TatsächliIMG_0508ch finden Poetry Slams in Deutschland großes Interesse und das ist absolut wunderbar. Dort können Literaten aller Art ihre persönlichen Texte vor Publikum vortragen – es ist also eine Art, wenn man den Begriff wörtlich nimmt, Dichterwettstreit. Der Science-Slam orientiert sich an Format und Regelwerk des Poetry Slam: 10 Minuten, das Publikum entscheidet durch Lärm über Sieg und Niederlage. Der große Unterschied ist inhaltlicher Natur, denn hier slammen die Teilnehmer über ihre Forschung. Die große Kunst dabei ist, das mal eben innerhalb dieser kurzen Zeit vorzustellen – für Laien verständlich, unterhaltsam und doch anspruchsvoll. Ein schmaler Grat!

Wie bist du zum Slammen gekommen und hast du schon häufiger an Slams teilgenommen?

Als (auch) studierte Künstlerin habe ich sicherlich einen Drang zur Selbstinszenierung, der sich, seitdem ich selbst an der Uni lehre, wohl zu einer gewissen Rampensauigkeit weiterentwickelt hat, hehe. Tatsächlich ist das mein erster Slam. Aber viele weitere mögen folgen. Das macht einen Irrsinnsspaß!

Worin liegt aus deiner Sicht der besondere Reiz bei Slams?

Gesichtsausdrücke der Studis im Seminar: 😐
Gesichtsausdrücke der Studis im Slam: 😀

Der Titel deines Beitrages lautet „Japaner. Alle Pervers?“. Könntest du vielleicht für diejenigen unter uns, die deinen ersten Auftritt verpasst haben, kurz anteasern, was die Zuhörer ungefähr erwarten wird?

Sex, Gewalt, schmutzige Höschen (nur in Bildform!) und tiefgreifende Erkenntnisse über eure eigene Identität.

Warst du nervös vor deinem Auftritt?

Von oben betrachtet nicht so sehr. Für meine Verhältnisse schon ein wenig, denn in einem altehrwürdigen Haus mit Kronleuchtern an der Decke vor über 100 Leuten über die besagten Themen zu sprechen ist selbst für mich neu.

Wirst du fürs Finale deinen Text noch verändern bzw. hast du dir eine besondere Taktik überlegt, die du anwenden möchtest?

Ich habe mir fest vorgenommen, diesmal die eigentlich wichtigen argumentativen Übergänge nicht angesichts meiner Freude über die Freude der Zuhörerschaft einfach wegzulassen.

Vielen Dank für das Interview. Wir wünschen dir sehr viel Erfolg für das Finale und hoffen, dass du den Sieg nach Hause holst.

Wir möchten hier noch mal alle, die Zeit und Lust haben, dazu aufrufen zum großen Finale zu kommen und Jutta anzufeuern und bei der Abstimmung einen Heidenlärm zu machen!  Vor allem viel Spaß und Unterhaltung, sowie die ein oder andere neue Erkenntnis, auch über Japan, sind dabei garantiert.

Die Daten zur Veranstaltung:
Finale am Mittwoch, 24. Juni 2015 in Hörsaal 3D, Gebäude 23.01
Beginn: 18 Uhr
Im Anschluss: Grosses Sommerfest im Innenhof der MediCafete, Gebäude 22.01
Offizielle Website

Jutta

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