Alle Artikel in: Austausch und Japanaufenthalt

Siebter Bachelor Plus Jahrgang aus Japan zurück

Die Studierenden des siebten Bachelor Plus Jahrgangs sind mit Beginn des Wintersemesters wieder an die HHU zurückgekehrt. Fast ein Jahr lang hatten unsere vier Studentinnen Lena Holzapfel, Annika Lenßen, Eva Lücke und Lara Welmans an den Partneruniversitäten Keiô, Chiba und Osaka Japanischkurse belegt, Seminare besucht und an ihren jeweiligen empirischen Forschungsprojekten gearbeitet. Betreut wurden sie dabei von Düsseldorf aus über Online-Kolloquium, Online-Sprechstunden und Email. Bei einem „Willkommen-zurück-Treffen“ mit Kaffee und Muffins wurde der erfolgreiche Abschluss der BA+ Module in Japan gefeiert und die weitere Projekt- und Studienplanung besprochen. Nun geht es  für die Studentinnen an die Auswertung der in Japan für die jeweiligen Forschungsprojekte gesammelten Daten. Inzwischen steht auch die nächste Ausschreibungsrunde für die Austauschplätze an den japanischen Partneruniversitäten an. Im Rahmen dieser Ausschreibung sind bis zum 01.12.2018 auch Bewerbungen für den BA+ möglich. Das BA+ Projektteam freut sich über Ihre Bewerbungen mit interessanten neuen Forschungsprojekten! Infos zum BA+ finden Sie auf unserer Homepage.

Infoveranstaltung JET

Noch bis zum 4. November kann man sich zu der Informationsveranstaltung zum Japan Exchange and Teaching (JET) Programm in Berlin anmelden, zu dem die Botschaft von Japan nächste Woche Samstag einlädt. Drei ehemalige „Koordinator*innen für Internationale Beziehungen“ werden in ihren Präsentationen Einblicke in das Leben und ihre unterschiedlichen Aufgaben als JET in Japan bieten und für Fragen zur Verfügung stehen. Weitere Infos auch zu den nötigen Anmelde-Formalitäten finden Sie hier. In diesem Zusammenhang sei nochmals an den Vortrag unseres ehemaligen Mitarbeiters Simon Essler am 19. November erinnert, der seit August 2018 im JET-Programm als „Coordinator for International Business“  arbeitet. Ab 18.30 Uhr spricht er im Raum 24.21.U1.24 über das Thema „Eine Chance für 福島 (Fukushima) – フクシマ als Chance“.

Studienaufenthalt in Japan ab WiSe 2019/20

Im Rahmen der Austauschprogramme zwischen der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf /der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität und den folgenden Universitäten in Japan werden insgesamt max. 24 Studienplätze für einen einjährigen Studienaufenthalt in Japan von September/Oktober 2019 bis August/September 2020 vergeben.

Bachelor Plus in der Rheinischen Post

Heute sind wir zufällig über einen Artikel in der Rheinischen Post gestolpert, in dem über unsere Bachelor Plus Studierende Lara Welmans berichtet wird. Der Artikel ist bereits vom August 2017 und der Aufenthalt von Frau Welmans an der Keiô Daigaku ist schon fast vorbei. Zum kommenden Wintersemester wird sie wieder an die HHU zurückkehren und wir sind schon sehr gespannt, was sie und ihre Kommilitoninnen Lena Holzapfel, Annika Lenßen und Eva Lücke von ihrem Studien- und Forschungsaufenthalt im Rahmen des Bachelor Plus zu berichten haben! Weitere Infos zum Bachelor Plus finden sich auch auf unserer Homepage.

Persönliche Eindrücke aus Shimane

Nachdem wir in den letzten Wochen schon etwas über Kagura und die Situation von ländlichen Schulen in der Präfektur Shimane erfahren haben, schildert Caroline Ruhl nun die persönliche Seite der Exkursion nach Shimane, bei der die Studierenden in engen Kontakt mit der lokalen Bevölkerung gekommen sind.  Hikimi Das Ehepaar M begrüßte uns am ersten Abend der Exkursion gemeinsam mit den anderen freiwilligen Helfern im Bürgerzentrum von Hikimi. Über lokalen Köstlichkeiten wie tsukemono, süßem Wasabi und Nigiri wurden die ersten schüchternen – und nach einer über 20-stündigen Reise und weiteren Stunden straffen Programms zugegebenermaßen erschöpften – aisatsu ausgetauscht. Doch viel Zeit blieb nicht, um sich in Ruhe zu unterhalten, denn trotz der an jedem Tisch begonnen Gespräche erwartete uns ein letzter Programmpunkt für diesen Tag und so musste unser weiteres Kennenlernen auf später verschoben werden. Nach einer sehr eindrucksvollen Kagura-Aufführung und dem sich anschließenden Interviewtrubel mit lokalen Nachrichtensendern und Reportern von NHK World, begann der Menschenknäuel sich schließlich aufzulösen und die einzelnen Grüppchen aus Gastgebern und Studierenden verteilten sich auf die Fahrzeuge, die auf dem Parkplatz vor dem Bürgerzentrum …

Treffen mit Schülerinnen und Schülern der Japanischen Internationalen Schule Düsseldorf

Diesen Monat gibt es für Interessierte eine ganz besondere Gelegenheit zu kulturellem Austausch: Am 28. Juni 2018 lädt die Japanische Internationale Schule in Düsseldorf zu einem Kennenlerntreffen in ihre Räume ein. Interessierte Studierende haben hier die Möglichkeit, in direkten Kontakt mit Schülerinnen und Schülern im Mittelschulalter und dem Lehrpersonal zu treten und dabei auch etwas über das Lehr- und Lernkonzept der Internationalen Schule zu erfahren. Basisprache des Austauschs ist Japanisch, ausreichende Englisch- und grundlegende Deutschkenntnisse sind auf Seiten der Schülerschaft aber auch vorhanden. Ausgerichtet wird das Ganze vom „Komitee für internationalen Austausch“, dem etwa 10 Schülerinnen und Schüler angehören. Hier noch einmal die wichtigsten Informationen: Das Treffen findet am 28. Juni 2018 von 15:25 Uhr bis 16:15 Uhr auf dem Gelände der Schule statt. Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, melden Sie sich bitte per E-Mail spätestens bis zum 22. Juni bei Kaori Fujita (fujita@phil.hhu.de). Weitere Informationen zur Japanischen Internationalen Schule und zum Austauschevent finden Sie hier (pdf): Information JISD

Unterricht zu sechst? Ein Besuch an den Schulen von Hikimi

  Wir setzen heute unsere Serie über die Exkursion nach Shimane fort, die MA-Studierende in den letzten Semesterferien zusammen mit Prof. Shingo Shimada unternommen haben. Denise Schieberl berichtet über Besuche an zwei Schulen, die den demographischen Wandel für die Teilnehmer/innen deutlich greifbar gemacht haben.  Im Rahmen unserer Shimane-Exkursion besuchten wir am zweiten Tag die Grundschule sowie die Mittelschule von Hikimi und erhielten so interessante Einblicke in den Alltag der Schülerinnen und Schüler, der sichtlich von den Konsequenzen des Bevölkerungsschwundes in der Region beeinflusst ist – denn Hikimi gilt als ein Ort in Japan, für den der Begriff kaso (zu deutsch: Entvölkerung) besonders charakteristisch ist. Zuerst fuhren wir zur Grundschule von Hikimi und wurden dort vom Direktor herzlich begrüßt. In einer kurzen Einführung erfuhren wir erste spannende Dinge über die Besonderheiten der Institution, in welcher aktuell insgesamt nur 22 Schülerinnen und Schüler aus eigentlich sechs Jahrgangsstufen unterrichtet werden – eigentlich. Denn an der Schule gibt es mittlerweile so wenige Schülerinnen und Schüler, dass Klassen zusammengefasst werden mussten. So werden jeweils Erst- und Zweitklässler, Dritt- und Viertklässler, …

Bericht zu einer Forschung in Japan: Meine Reise nach Ihatôv

Für ihre Masterarbeit ist unsere Studentin Akemi Harada in ein sehr ländliches Gebiet Japans vorgedrungen: Auf den Spuren des Autors Miyazawa Kenji bereiste sie die Präfektur Iwate und berichtet hier von ihren Erfahrungen. „Meine Geschichten hier, die habe ich alle in den Wäldern, auf den Feldern, an den Geleisen der Eisenbahn geschenkt bekommen vom Regenbogen und vom Mondschein.“ (zitiert aus der Vorrede zu „Das Gasthaus mit den vielen Aufträgen“ von Miyazawa Kenji, übersetzt von Johanna Fischer „Früchte des Ginkgo“ 1980, Günther Neske Verlag) Diese Worte fielen mir direkt ein, als ich zum ersten Mal die Präfektur Iwate besuchte! In der Heimatpräfektur des Autors Miyazawa Kenji (1896–1933) sieht man auch heute noch viele der Dinge, von denen er in dem oben genannten Zitat spricht. Kein Wunder, denn viele der literarischen Schauplätze seiner zahlreichen Erzählungen liegen dort. Miyazawa nannte diesen Ort Ihatôv (Der Name ist eine Anlehnung an Iwate in Esperantosprache), ein Märchenland, in dem Tiere und Menschen mit der Natur zusammenleben. 

Seminar zu “Internship and Work in Japan”

Die Firma Fourth Valley Concierge wird am Montag den 28. Mai durch ihren Mitarbeiter Kazuhiro Matsui an der HHU ein Seminar anbieten. Hierbei wird von Herrn Matsui nicht nur ein Einblick in die japanische Arbeitswelt gegeben, er wird auch verschiedene Praktika vorstellen, die in Japan absolviert werden können. Das Seminar richtet sich also besonders an Studierende, die in diesem Sommer ein Praktikum in Japan machen wollen.