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Preisverleihung beste Abschlüsse Modernes Japan 2015/16

Am Mittwoch, den 20. Juli 2016 verleiht der Verein „Freundeskreis Modernes Japan e.V.“, mit freundlicher Unterstützung der Deutsch-Japanischen Gesellschaft am Niederrhein e.V., zum dritten Mal einen Förderpreis für den besten BA- und MA-Abschluss (April 2015 bis März 2016) im Fach Modernes Japan.

Die Preistragenden sind dieses Mal: Dr Hut
Akemi Harada, BA und
Henning Maurer, MA

Mehr Informationen zu den Preistragenden gibt es auf unserer Homepage.

Die Preisverleihung findet um 18 Uhr im Raum 23.02.02.22 statt. Im Rahmen der Verleihung wird Akemi Harada (BA) einen Vortrag über Ihre Abschlussarbeit halten und im Anschluss an die offizielle Verleihung der Urkunden gibt es noch die Gelegenheit gemeinsam anzustoßen! Alle Interessierten sind ganz herzlich zur diesjährigen Verleihung eingeladen.

Michiko Mae erhält Verdienstauszeichnung

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Prof. Michiko Mae

Es gibt Grund zur Freude bei uns am Institut! Für ihre besonderen Leistungen zur Förderung der deutsch-japanischen Beziehungen als Professorin und Prorektorin (1995–2001) erhält Prof. Michiko Mae die diesjährige Verdienstauszeichnung des japanischen Außenministers.

Gewürdigt werden ihr Beitrag zum Aufbau und zur Entwicklung der Düsseldorfer Japanologie vom Nebenfach zum heutigen Institut für Modernes Japan mit derzeit 770 Studierenden, ihr Einsatz für Kooperationsvereinbarungen der HHU mit japanischen Universitäten und ihr großes Engagement in der Ausbildung vieler Studierender und Nachwuchswissenschaftler/innen. Darüber hinaus wird Mae für ihre umfassende und vielseitige wissenschaftliche Arbeit in den Bereichen Transkulturalitäts- und Genderforschung geehrt.

Die Verdienstauszeichnung wird jedes Jahr an Personen und Gruppen weltweit verliehen für außergewöhnliche Leistungen im Bereich der internationalen Beziehungen zwischen Japan und anderen Ländern. Die Nachricht über die Auszeichnung ist auch auf der Webseite des japanischen Generalkonsulats Düsseldorf zu finden.

Ulrike Ezold gewinnt Nachwuchs-Preis

Ulrike Ezold mit ihrer Urkunde

Wir gratulieren unserer Studentin Ulrike Ezold, die mit einer Präsentation ihrer Bachelorarbeit den ersten Platz des Young Information Professionals (YIP) Award erreicht hat! In Ihrer Arbeit hat sich Ezold mit der Frage beschäftigt, wie der japanische Energiekonzern TEPCO in den zwei Monaten nach der Katastrophe im März 2011 den Internetdienst Twitter zur (Krisen-) Kommunikation genutzt hat. Dies aktuelle Brisanz der Forschungsarbeit und die souveräne Anwendung inhaltsanalytischer Methoden überzeugten die Jury.

Ulrike Ezold, die im Nebenfach Informationswissenschaft studiert, präsentierte die Ergebnisse ihrer Studie auf der DGI-Konferenz zum Thema „Social Media & Web Science – Das Web als Lebensraum“, die am 22. und 23. März in Düsseldorf stattgefunden hat. Das Poster, in dem sie ihre Resultate visuell sehr ansprechend dargestellt hat, kann hier heruntergeladen werden.

In ihrer Arbeit wertete Ulrike Ezold die Tweets, die der Konzern im Untersuchungszeitraum veröffentlicht hatte, inhaltlich aus und setzte sie zu offiziellen Pressemeldungen von TEPCO in Beziehung. TEPCO reagierte auf direkte Anfragen von Twitter-Nutzern (@-Messages) nicht, Informationen zum Atomkraftwerk in Fukushima fehlten lange völlig. Fast ausschließlich wurde über bevorstehende Stromausfälle informiert. Erst einen Monat nach den Vorfällen äußert sich TEPCO erstmals bei Twitter über das Atomkraftwerk. Dass dies jedoch den Informationsbedürfnissen der Web-Community nicht gerecht wird, zeigte Ezold anhand eines Vergleichs mit den häufigsten Google-Suchanfragen im Zeitraum nach der Katastrophe. TEPCO hatte erst sechs Tage nach dem Erdbeben einen Twitter Account eingerichtet.

Jury-Preis für „tomonetto“ beim Tag der Lehre

Anna Horschmann und Jessica Jacob bei der Preisverleihung

Zwölf Projektgruppen bewarben sich beim „Tag der Lehre“ am 30. November um die Auszeichnung „Bestes studentisches Projekt 2011“. Zu gewinnen gab es den Jury- und den Publikums-Preis. Die Freude und Überraschung war groß, als Prof. von Alemann die angespannte Stille im Hörsaal 3H mit der Bekanntgabe des Jury-Preis Gewinners durchbrach: Tomonetto, die studentische E-Learning-Initiative unseres Instituts!

Anna Horschmann und Jessica Jacob vertraten das zwölfköpfige-Projektteam bei der Preisverleihung. Zuvor hatten sie bei der Präsentation der Projekte dem Publikum von der Entstehung der Idee – ein soziales Netzwerk und zwei Lernspiele zu entwerfen – erzählt. Fast zwei Jahre ist es her, dass Modernes-Japan-Studierende zu einem Kreativ-Workshop eingeladen wurden. Prof. Shimada, Christian Tagsold und Peter Bernardi wollten von den Studierenden wissen, wie eLearning ergänzend zum Studienangebot eingesetzt werden könnte, um die Lernbedingungen zu verbessern. Es entwickelten sich an diesem Nachmittag im Januar 2010 viele interessante Vorschläge, zu deren Realisierung dann ein halbes Jahr später das Projektseminar eLearning-Initiative, gefördert durch den Lehrförderungsfonds, startete.

Ein Jahr lang arbeiteten zwölf Studierende unter der Leitung von Celia Spoden mit viel Engagement und Begeisterung an der Verwirklichung ihrer Ideen: dem sozialen Netzwerk Tomonetto und den zwei Lernspielen „Tonari no Tanakasan“ und „Virtuelle Japanreise“. Die Präsentation im Juli 2011 war ein voller Erfolg und mittlerweile hat das Netzwerk etwa 270 Mitglieder!

Die Projektvorstellung von "Tomonetto"

Die Projektvorstellung unserer beiden Studentinnen erntete viel Applaus. Und es gab noch mehr interessante Projekte: z.B. das Kuscheltier-Krankenhaus, wo sowohl Kinder ihre Scheu vorm Arzt, als auch junge MedizinstudentInnen ihre Scheu vor Patienten überwinden sollen. Einige Projekte zeichneten sich durch besonderes soziales oder politisches Engagement aus, so z.B. auch das Magazin Tomo, das von unseren Studierenden Sascha Mörkens und Katharina Hülsmann präsentiert wurde. Der Erlös aus dem Verkauf von Tomo kommt dem Hilfsprojekt „Heart on Coin“ zu Gute, das sich für den Wiederaufbau von Schulen in Nordjapan einsetzt. Um die medizinische Versorgung von Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung bemüht sich die Flüchtlingsinitiative STAY!. Der Publikumspreis ging schließlich an das Projekt „Stammzelldatenbanken“, eine Initiative, die von Studierenden der medizinischen Fakultät ins Leben gerufen wurde. Sie hatten im Sommer einen Stand auf dem Campus, um Studierende und Lehrende der HHU als potentielle Stammzellenspender zu werben.

Niemand ging leer aus beim „Tag der Lehre“: Alle Projektgruppen erhielten eine Urkunde und ein kleines Preisgeld als Anerkennung ihres Engagements und zum Dank für ihre Teilnahme.

 

Zwei Stipendien für herausragende Abschlussarbeiten!

Gute Arbeit wird belohnt: Die Ostasienstiftung unserer Universität hat zwei Preise für die besten Abschlussarbeiten in unserem Fach ausgeschrieben. Die beiden ausgewählten Studierenden erhalten jeweils 5000 Euro, die für einen Japanaufenthalt verwendet werden sollen. Die Bewerbungsfrist wurde verlängert, da die Preisverleihung nun erst im Juli stattfindet, und Sie können sich noch bis Freitag, 20. Mai bewerben!

Hier die Informationen im Detail: