Autor: Elisabeth Scherer

Neue Artikel zum Thema Manga!

Ein Lektüre-Tipp für die Semesterferien: Auf unserem Popkultur-Blog Popyura gibt es einige neue Artikel zu Manga-Themen! Teilnehmer/innen des Master-Seminars „Potenziale des Mediums Manga“ haben sich im Wintersemester 2016/17 mit Werken beschäftigt, die gesellschaftliche Probleme offenlegen, neue Perspektiven eröffnen und teilweise auch eigene Erfahrungen der Mangaka verarbeiten. Mit dabei sind u.a. Werke zur Atombombe, zu Demenz und zum Umgang mit Gehörlosigkeit. Einfach mal reinschauen!

Bericht: Workshop Manga-Übersetzen mit Verena Maser

Ein Bericht von Katharina Buckel „あいつホントムカつく[…]“
 (aus: Citrus, Band 1) A: „Er ist echt nervig.“ B: „Er nervt mich an.“ C: „Er geht mir auf den Sack.“ Preisfrage: Welche dieser Übersetzungen ist richtig, oder gar: perfekt? Man kann zunächst einmal berechtigterweise einwenden, dass hier der Kontext der Aussage und somit ein wichtiges Entscheidungskriterium fehlt. Oder sind die sprachlichen Nuancen zwischen den Sätzen doch so gering, dass der Kontext irrelevant ist? Und wie wichtig ist eigentlich die Zielgruppe der Übersetzung? Diese und viele weitere Fragen wurden am 7. Februar 2017 am Institut für Modernes Japan im Workshop „Manga-Übersetzen: Cool oder brotlose Kunst?“ mit Dr. Verena Maser ausführlich diskutiert und beantwortet. Verena Maser ist promovierte Japanologin (Schwerpunkt: japanische Medien und Populärkultur) und arbeitet als selbständige Übersetzerin vom Japanischen ins Deutsche. Zu ihren Arbeiten gehören „Citrus“, „Yona – Prinzessin der Morgendämmerung“ und der Simulcast von „March Comes In Like A Lion“ bei Akiba Pass. Da es keine direkte Ausbildung für ihren Beruf gibt, erfolgte der Einstieg vor allem über Initiativbewerbungen und anschließend auch Weiterempfehlungen. Nicht nur ein hohes …

Lernplattformen bleiben online

Gute Neuigkeiten zum VG-Wort Konflikt! Unsere Semesterapparate und ILIAS können online bleiben – es gibt eine Übergangsfrist bis September 2017. In dieser Zeit soll zusammen mit der VG Wort eine Lösung erarbeitet werden. Weitere Informationen gibt es in einer offiziellen Bekanntmachung der Universität. Für uns heißt das, dass wir erst einmal ganz normal weiterarbeiten können!

Einführung in Crossasia

Achtung: Die CrossAsia-Einführung wurde aus technischen Gründen in den Raum 25.41.00.26 (ZIM) verlegt! Termin und Uhrzeit bleiben gleich. Die virtuelle Fachbibliothek Ost- und Südostasien CrossAsia wird am Montag, 14. November, bei uns am Institut vorgestellt. CrossAsia ist eine Plattform, über die verschiedenste wertvolle Rechercheinstrumente verfügbar sind, zum Beispiel ein Zugang zu den Archiven der Tageszeitungen Yomiuri Shinbun und Asahi Shinbun. Der Zugang ist für Studierende an unserem Institut kostenlos. Ursula Flache von der Staatsbibliothek Berlin, die CrossAsia betreibt, stellt das Angebot und die Funktionsweise umfassend vor. Da sich das Angebot fast ausschließlich auf japanischsprachige Materialien bezieht, empfiehlt sich die Teilnahme vor allem für Masterstudierende und fortgeschrittene BA-Studierende. Die Präsentation beginnt am 14.11.2016 um 14.30 Uhr im Raum 25.41.00.26. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Kanken jetzt auch in Düsseldorf!

Gute Neuigkeiten: Den Kanjitest „Kanken“ (日本漢字能力検定) kann man ab sofort in Düsseldorf an der VHS ablegen! Neben Frankreich ist Düsseldorf damit eines von nur zwei Prüfungszentren in Europa! Der nächste Prüfungstermin ist der 6. November; anmelden kann man sich hierfür noch bis zum 6. Oktober. Alle Informationen dazu finden Sie hier (Pdf-Datei).

Prof. Michiko Mae im Ruhestand

Seit 1. August fehlt unserem Institut eine wichtige Säule: Prof. Dr. Dr. h.c. Michiko Mae ist nun im Ruhestand. Seit 1993 war sie hier an der Heinrich-Heine-Universität als Professorin tätig und hat einen großen Beitrag zum Aufbau und zur Entwicklung der Düsseldorfer Japanologie geleistet. Für diese Leistung und für Ihr großes Engagement in Forschung und Lehre sowie für die deutsch-japanischen Beziehungen erhält sie, wie wir berichteten, die Verdienstauszeichnung des japanischen Außenministers. Wir haben am Institut schon in der letzten Vorlesungswoche mit Michiko Mae gefeiert und auf die schöne gemeinsame Zeit zurückgeblickt. Diese gemeinsame Zeit endet damit aber nicht: Mae bleibt dem Institut eng verbunden, betreut weiter ihre Doktorandinnen und bietet in den Semesterferien 2016 auch Sprechstunden für die Studierenden an. Wir wünschen Michiko Mae alles Gute und viel Freude mit der neu gewonnenen Zeit – auch für ihre Forschungsarbeit und vielleicht auch für etwas mehr Muße als bisher.

Freundeskreis verleiht Förderpreise 2015/16

Sie sind die Besten dieses Jahres! Akemi Harada hat die beste Bachelor-Arbeit 2015/16 geschrieben und Henning Maurer die beste Master-Arbeit. Letzte Woche Mittwoch, 20. Juli 2016, verlieh der Verein „Freundeskreis Modernes Japan“ zum dritten Mal den Förderpreis für die besten Abschlüsse im Fach Modernes Japan und würdigte damit die Leistung der beiden Studierenden. Der Preis wurde dieses Jahr erstmals zum Teil von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft am Niederrhein gestiftet und dient der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Bei der kleinen Feier konnte Henning Maurer, der mittlerweile in Japan arbeitet, nicht anwesend sein, schickte aber einen Gruß per Videobotschaft. Maurer hat sich in seiner MA-Arbeit mit dem gegenwärtigen Menschenrechts-Diskurs in Japan beschäftigt. Akemi Harada nahm den Preis persönlich entgegen und stellte in einem Vortrag das Thema Ihrer BA-Arbeit vor: „Die Bedeutung des „wahren Glücks“ in Miyazawa Kenjis Erzählung The Night of the Milky Way Train“. Der Verein bedankt sich noch einmal ganz herzlich bei allen Gästen, die zur Preisverleihung gekommen sind und anschließend noch mit auf die Preistragenden angestoßen haben. Weitere Informationen zu den diesjährigen und allen bisherigen Preisträgern …

Zu Gast bei japanischen Familien – Teil 4

Heute endet unsere kleine Reihe zu Besuchen unserer Viertsemestler bei japanischen Familien in Düsseldorf. Zum Abschluss hören wir von den Erfahrungen von Lisa Casu und Jan Meier sowie Rebecca Rottinghaus und Viviane Kersting. (Hier geht es zu Teil 1, Teil 2 und Teil 3). Haben auch an die Katze gedacht: Lisa Casu und Jan Meier 4月に藤田先生のブロックコースで日本人の家族のお宅を訪問することについて様々なことを勉強したり、練習したりすることができ、6月11日に藤井さんのお宅を訪問するのを楽しみにしていました。 朝10時に藤井さんのお宅に伺い、手土産として日本のお菓子と白いワインと猫の為のミルクを持っていきました。 先ずは奥様に作って頂いた煎茶とコーヒー、そして日本のお菓子を頂きました。 食べながら、色々なことについて話し合いました。例えば、日本の動物ホームの厳しさとドイツの動物ホームの全然違う制度などについてです。 その後で皆でたこ焼きを作りました。たこ焼きだけでなく、稲荷寿司やドイツで作った白味噌、また焼きそばも奥様に作って頂きました。 目の前でたこ焼きを作るのは面白くて、懐かしかったです。 料理は本当に美味しかったし、お話も楽しかったので、時間は早く過ぎてしまいました。私達も猫について大変関心があったので、猫の話が多かったです。 その上日本とドイツの文化や政治の違いについても話しました。 またお目にかかる日を楽しみにしています。 藤田先生、藤井さん、本当にありがとうございました。 リサ・カス ヤン・マイアー Reich bekocht und beschenkt: Rebecca Rottinghaus und Viviane Kersting 6月4日に西尾(にしお)さんのお宅にご招待いただきました。 訪問(ほうもん)の前は、緊張(きんちょう)しましたが、西尾さんとそのご家族はとても親切でしたので、すぐに皆で打ちとけることが出来ました。手土産に私達が作ったチョコレートとドイツのお菓子を持って行きました。西尾さんが作ったカレーライスをいただいた後、デザートに抹茶(まっちゃ)プディングまで出していただきました。とても美味しかったです。西尾さんは料理が本当にお上手です。食事の後、日本語で色々なことについて話しました。例えば、西尾さんのご出身やお仕事や日本のアニメについてです。とても楽しかったです。西尾さんの娘さんのみらんちゃんは私達にカードゲームを教えてくれただけでなく、かわいらしい絵を描いてくれました。私達はとても嬉しかったです。西尾さんから様々な物をいただきました。日本のビールやお米のスナックなどです。大変美味しかったです。 西尾さん、訪問時に色々なことを教えてくださって、プレゼントまでくださって、本当にありがとうございました。とてもいい思い出になりました。(๑◕‿◕๑)❤ 藤田先生、訪問の経験をさせてくださって、ありがとうございました。 (ヴィヴィアン•ケルスディング レべッカ・ロッディングハウス)

Blockkurs zu Familie im japanischen Film

Filmfans aufgepasst: Bastian Nonnenberg bietet in Kürze ein KTM-Blockseminar an, in dem Sie Filme genießen und zugleich einen BN erwerben können! Sie können bei Herrn Nonnenberg dann auch die Prüfung im KTM-Modul ablegen. Hier folgen nun alle Informationen, von Herrn Nonnenberg selbst zusammengestellt: Liebe Studenten, im HIS-LSF steht seit letzter Woche ein Blockkurs, für den ich hier eigennützig Werbung machen will. Das Seminar trägt den Titel „Katei, Kazoku, Setai – Familie im japanischen Film“. Inhaltlich werden wir uns, wie der Titel schon verrät, mit Familiendarstellung im (zeitgenössischen) japanischen Film beschäftigen. Zu Beginn wird es eine Einführungsveranstaltung geben (29.07.2016), zu der ein Ersatztermin am 01.08.2016 angeboten wird. D.h. Interessierte brauchen nur einen der beiden Termine warzunehmen. Der eigentliche Kurs findet an drei aufeinanderfolgenden Tagen, vom 04. bis zum 06.08.2016, statt. Es werden moderne japanische Filme geschaut, die im Anschluss diskutiert werden. Das Seminar richtet sich an alle Studierenden, die ein Interesse an japanischer Kultur, Familie und Filmen haben. Da die Filme auf Japanisch mit englischen Untertiteln gezeigt werden, sollten gute Englischkenntnisse und/oder Japanischkenntnisse vorhanden sein. Ich würde mich …

Buch mit Beitrag aus unserem Institut

Eine Neuerscheinung mit Beteiligung unseres Instituts: An der Philosphischen Fakultät der HHU wurde soeben das Buch „Alte im Film und auf der Bühne“ herausgegeben, für das auch Christian Tagsold und Elisabeth Scherer einen gemeinsamen Beitrag verfasst haben. Der zeitgenössische Film in Europa, Japan und Amerika greift verstärkt Themen wie Altersliebe, alternde Künstler, Generationenkonflikte, Demenz und Pflegenotstand sowie neue Lebensformen im Alter auf – all das ist auch Thema des Buches. Scherer und Tagsold analysieren in ihrem Beitrag den japanischen Film Pekorosu no haha ni ai ni iku („Pecoross‘ Mother and Her Days„, 2013), der dieses Semester auch in unserem Filmclub Thema war.