Alle Artikel mit dem Schlagwort: Okinawa

Okinawa-Ryûkyû Festival in Düsseldorf

Am Sonntag, 23. August 2015 veranstalten Sunshine Okinawa und das Mugen Dojo zum ersten Mal ein Okinawa und Ryûkyû Fest. Von 9:30 bis 15 Uhr gibt es Musik & Tanz aus Okinawa sowie traditionelle Kampfkunst und einen Film über Okinawa. Außerdem ist ein Bingata-Workshop geplant, in dem die traditionelle Färbetechnik der Ryûkyûs ausprobiert werden kann und es ist die eine oder andere kullinarische Köstlichkeit aus Okinawa angekündigt. Das Fest findet nur wenige Minuten vom Düsseldorfer Hauptbahnhof entfernt in der Volkshochschule (Bertha-von-Suttner-Platz 1) im Saal 1 statt. Mehr Infos auf Facebook oder der offiziellen Homepage.

Karate-Dō auf Okinawa

Weiter geht es in unserer Interviewreihe über die Forschungsprojekte des zweiten Bachelor Plus Jahrgangs. Heute sprechen wir mit Thilo Böwer über seine Forschung zu Karate auf Okinawa.   Wer eine Kampfkunst betreibt weiß, dass heutzutage oft ein Unterschied zwischen einer sportlichen und einer traditionellen Ausrichtung der jeweiligen Kampfkunst gemacht wird. Dieses Phänomen lässt sich bei fast allen Kampfsystemen beobachten, so auch im japanischen Karate. Hier wird z.B. mittlerweile zwischen Sport-Karate und Karate-Dō unterschieden. Während seines einjährigen Studienaufenthaltes auf Okinawa hat Thilo Böwer im Rahmen seines BA+ Projektes Karate-Dō auf Okinawa – Sport oder Budō? regelmäßig am Karatetraining eines lokalen Dōjō teilgenommen und mit Karate Praktizierenden und Lehrenden Interviews geführt. BA+: Herr Böwer, wie sind Sie auf Ihr sportliches Thema gekommen?

Gastvorträge zu Okinawa

Zwei Gastvorträge mit Okinawa-Schwerpunkt gibt es am Mittwoch, 9. Mai, an unserem Institut. Prof. Michael Molasky (Hitotsubashi-Universität Tokyo) und Oliver Kühne (Unviersität Tübingen) sprechen zu dem gemeinsamen Oberthema „Okinawan Religion and Self-perception in Tourism and Literature“. Beginn ist um 16.30 Uhr im Hörsaal 2B, alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Prof. Michael Molasky wird sich in seinem Vortrag (in englischer Sprache) der Literatur von Medoruma Shun widmen, und Oliver Kühne geht auf das Bild Okinawas ein, das sich in den Werken japanischer Autorinnen wie Yoshimoto Banana oder Kirino Natsuo und in der Tourismusindustrie zeigt (Vortrag in deutscher Sprache). Die Abstracts zu den Vorträgen können hier heruntergeladen werden.

Eine Entdeckungsreise in die japanische Gegenwartsliteratur

Zum zweiten Mal dieses Jahr öffnete das Goethe-Museum Düsseldorf am Freitag den 17. Juni seine Tore für Japan-Interessierte und Japanologen zu dem Symposium „Jenseits von Murakami – Die ‚andere‘ japanische Literatur der Gegenwart“, veranstaltet vom Institut für Modernes Japan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf im Rahmen der Reihe: „Tokyo – Düsseldorf, und zurück“. Diesmal drehte sich alles um die japanische Gegenwartsliteratur, in der es auch jenseits von Murakami Haruki spannende Werke und Autor/innen zu entdecken gibt. Beispielsweise die Literatur der in Japan lebenden koreanischen Minderheit, die Kristina Iwata-Weickgenannt (DIJ Tokyo) in dem ersten Beitrag „Zwischen den Zeilen. Identitätskonstruktionen in der japankoreanischen Literatur“ vorstellte. Für diese Schriftsteller ist die Frage, ob sie sich als japanisch, koreanisch, japankoreanisch oder vielleicht etwas ganz anderes verstehen, eine, der sie sich kaum entziehen können, selbst wenn sie es wollen. Andersherum fordern sie durch die Präsenz ihrer Stimme Konzepte einer japanischen Nationalliteratur heraus und regen so dazu an zu hinterfragen, was denn eigentlich ‚japanisch‘ ist. Einer ganz anderen Perspektive auf letztere Fragestellung ging Lisette Gebhardt (Universität Frankfurt) in ihrem Vortrag über „Das japanische …

„Himeyuri“ im Eko-Haus

Einen erstklassigen Dokumentarfilm zeigt das EKO-Haus Düsseldorf am kommenden Samstag, 10. Juli, um 15 Uhr. „Himeyuri“ (Shibata Shôhei, 2007) handelt von der sogenannten „Himeyuri-Schülerinnen-Truppe“ – einer Gruppe von 15- bis 19-jährigen Schülerinnen, die in der Schlacht um Okinawa (April bis Juni 1945) als Krankenpflegerinnen für verwundete Soldaten zum Einsatz kamen. Der Film, in dem 22 der Schülerinnen von ihren traumatischen Erfahrungen berichten, beruht auf Filmmaterial, das über einen Zeitraum von 13 Jahren aufgenommen wurde. „Himeyuri“ erhielt unter anderem den Großen Filmpreis des japanischen Kultusministeriums und wurde von der Zeitschrift Kinema Junpô zum besten Dokumentarfilm des Jahres 2007 gewählt. Sehr ausführliche Informationen – auch auf Englisch – finden sich auf der offiziellen Homepage des Films.