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Forschungsreise Prof. Harald Conrad: Vermarktung von traditioneller japanischer Handwerkskunst ins Ausland

Im März 2026 war Professor Harald Conrad in Japan, um mit seinem Kollegen Professor Hendrik Meyer-Ohle von der Meiji Gakuin Universität, Forschungsinterviews zur Rolle von Intermediären bei der Vermarktung traditioneller japanischer Handwerkskunst ins Ausland zu führen. Die Forschungsreise fand im Rahmen von Professor Conrads aktuellem DFG-Projekt („Traditional Craft Industries and Their Markets in 21st Century Japan – Social and Economic (Re-)Organisation“) statt. Eine der befragten Firmen hat nun auf dieser Grundlage folgende japanische Internetartikel veröffentlicht: Teil 1 & Teil 2.

Ziel der Forschungsreise war es dabei auch, sich einen Überblick zur wirtschaftlichen und sozialen Situation einiger Handwerksorte (産地, sanchi) zu verschaffen und mehr über die jeweiligen Kunsthandwerkstraditionen zu erfahren.

Professor Harald Conrad teilt in diesem Beitrag einige Impressionen von dieser Forschungsreise.

Ein alter, noch aktiver Keramikbrennofen in Mashiko (益子, Präfektur Tochigi). Masahiko ist weithin als Keramikort in Japan bekannt.

Verkaufsstände für Keramik in Mashiko.

Im Museum und der alten Werkstatt des Keramikmeisters Hamada Shōji (浜田庄司) in Mashiko.

Professor Conrad mit der Handwerksmeisterin Frau Kagawa Midori (香川緑) in Kumano (熊野) bei Hiroshima, die ihm die traditionellen Produktionstechniken von Kalligraphiepinseln erläuterte, für die Kumano bekannt ist.

Im Pinselmuseum von Kumano bei Hiroshima.

Professor Conrad bei einer Besichtigung des Forschungsinstituts für Lackhandarbeit (香川県漆芸研究所) in Takamatsu (高松, Präfektur Kagawa), wo Kunsthanderwerker*innen für Lackarbeiten ausgebildet werden.

Im Verkaufsraum des Keramikers Mori Ichirō (森一郎) in Bizen (備前) bei Okayama, einem der „sechs alten Brennöfen“ Japans.

Brennholz und Tonlager im Hinterhof des Keramikbetriebs Tōkeidō (桃蹊堂) in Bizen.