Alle Artikel mit dem Schlagwort: Differenzen

Und woher kommen Sie denn? – Queer als transkulturelle Kategorie

In unserer Serie von studentischen Beiträgen zur Konferenz „Queerying Japan“ (6.–7. Juli 2018) ging es bisher um Märkte und Konsum sowie um die „Ehe für alle“. Heute schließt Matthias Düking die Reihe mit einem Beitrag über das Konzept der sexuellen Bürgerschaft ab. Er berichtet vor allem von dem Vortrag von Vera Mackie und nimmt Stellung zu ihren Thesen. Nun gibt es in Deutschland Politiker, die Grenzen öffnen und andere, die Grenzen schließen wollen. Im letztgenannten Lager schwellen Tendenzen in verschiedene Richtungen an, um eine Form der Grenzziehung zu finden. Verhandelt wird dabei nicht nur die geografische Grenzhaltung, sondern auch die Grenzen vom Begriff der vermeintlichen einen  Kultur. Die entbrannten Diskurse über Werte und Kultur in Deutschland suchen nach Bedeutung und haben unter anderem die Freiheit als wichtige Säule ausgemacht. In Deutschland werden Diskurse geführt, die sich, um Kultur zu machen, mit kultureller Pluralität und Gender auseinandersetzen. In diesem Zusammenhang habe ich die Vorträge des Symposiums „Queering Japan“ am Nachmittag des 6. Juli in Düsseldorf besucht und gehört. Als zentraler Angelpunkt der Präsentationen steht der Begriff …

20. Gender-Workshop

Von 21. bis 22. November 2013 findet in Berlin der 20. Gender-Workshop Geschlechterforschung zu Japan statt. Tema ist: „Gender und andere Differenzen: neue Ungleichheiten oder neue Chancen in der Differenzgesellschaft (kakusa-shakai)?“ (Programm siehe unten). Wer an dem Workshop teilnehmen möchte kann sich mit diesem Formular registrieren (die Teilnahme ist unabhängig von der Teilnahme an der VSJF-Jahrestagung). Es wird ein kleiner Unkostenbeitrag von 10 Euro erhoben. 

Populärkultur-Workshop

Unser Institut veranstaltet am Freitag, 18. Juni, einen Workshop zum Thema „Zwischen Transkulturalität und Japanizität – Repräsentationen kultureller Differenzen und Diversität in der gegenwärtigen japanischen Populärkultur“. Treffpunkt ist um 13 Uhr im Heinrich-Heine-Saal unserer Universität. Eingeladen sind hochkarätige Referentinnen und Referenten aus ganz Deutschland. Wer teilnehmen möchte, muss sich wegen der begrenzten Platzanzahl bei Stephanie Klasen anmelden. Hier das Programm: 13:00 Uhr  Begrüßung durch Prof. Dr. Michiko Mae 13:15 Uhr  Hilaria Gössmann: „Japanisch“ versus „asiatisch“ – Repräsentationen kultureller Differenzen in japanischen Fernsehdramen seit den 90er Jahren 14:15 Uhr Stephan Köhn: Miyazaki reloaded – einige paradigmatische Überlegungen zur „Transkulturalität“ eines Mediums 15:15 Uhr Kaffepause 16:00 Uhr Steffi Richter: Zwischen „cool“ und „beautiful“: Trans/Nationalisierung von J-Culture 17:00 Uhr Marco Pellitteri: Japanese pop culture in Italy through anime and manga: features of a successful encounter 18:00 Uhr Abschlussdiskussion Zum Hintergrund des Workshops: Die Interpretation Japans als eine national-­‐kulturell und sozial homogene Gesellschaft bestimmte lange den wissenschaftlichen und öffentlichen Diskurs. Seit einigen Jahren wird jedoch infolge tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen auch in Japan zunehmend anerkannt, dass die japanische Gesellschaft und …