{"id":25848,"date":"2024-09-04T15:49:52","date_gmt":"2024-09-04T13:49:52","guid":{"rendered":"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/?p=25848"},"modified":"2024-09-04T15:52:33","modified_gmt":"2024-09-04T13:52:33","slug":"shushoku-katsudo-der-stress-der-jobsuche-fuer-japans-studierende-ein-bericht-von-marcel-kuebert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/?p=25848","title":{"rendered":"Sh\u016bshoku Katsud\u014d: Der Stress der Jobsuche f\u00fcr Japans Studierende &#8211; Ein Bericht von Marcel K\u00fcbert"},"content":{"rendered":"<p><em>Dieser Beitrag widmet sich der Vereinbarkeit von universit\u00e4ren Verpflichtungen, der Jobsuche und dem Privatleben von Studierenden in Japan. Der folgende Bericht wurde vom Bachelorstudierenden Marcel K\u00fcbert im Rahmen des von Mirco Heller gef\u00fchrten STM-Seminars &#8222;Wenn ich nur Zeit h\u00e4tte &#8211; Die (Un)Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Japan&#8220; verfasst.<\/em><\/p>\n<p><strong>Japanische Universit\u00e4ten als sichere H\u00e4fen?<\/strong><\/p>\n<p>Der Historiker Christopher Lasch pr\u00e4gte in seinem Buch \u201aHaven in a Heartless World\u2018 das Bild eines sicheren Hafens und stellte das Zuhause und die Familie als R\u00fcckzugsort f\u00fcr das arbeitende Individuum dar. Dieses Bild wurde bisher bereits hinl\u00e4nglich \u2013 insbesondere aus einer feministischen und genderwissenschaftlichen Perspektive heraus \u2013 dekonstruiert, weshalb das Verst\u00e4ndnis von Hausarbeit, Erziehungsarbeit und weiteren h\u00e4uslichen Verpflichtungen als Care-Arbeit immer mehr Anerkennung findet. Doch trotz der wissenschaftlichen Aufarbeitung bleibt die Metapher in den K\u00f6pfen verankert, weshalb sichere H\u00e4fen noch immer ausgerufen werden. So sind es in Japan die Universit\u00e4ten selbst, denen oft nachgesagt wird, f\u00fcr japanische Studierende ein Refugium zu sein, an dem man sich noch einmal ausleben kann, bevor man in die harte Arbeitswelt geworfen wird. All das Lernen im japanischen 6-3-3-System kulminiert und entl\u00e4dt sich in der Eintrittspr\u00fcfung f\u00fcr die auserkorene Universit\u00e4t mit m\u00f6glichst hohem Prestige. Doch sind die vier Universit\u00e4tsjahre wirklich blo\u00df ein langes Aufatmen nach den Torturen der Juku (\u587e, Nachhilfeschule) und Yobik\u014d (\u4e88\u5099\u6821, Vorbereitungsschule) und dienen dem Luftholen f\u00fcr den notwendigen langen Atem in der japanischen Firma? Sind die Hochschulen nur eine von Erlebniskonsum und Selbstfindung gepr\u00e4gte Phase der Pr\u00e4adoleszenz? Allein die Tatsache, dass man in Japan wohl wenige Artikel mit der \u00dcberschrift \u201eBachelor und was nun?\u201c finden wird, gibt einen ersten Hinweis darauf, dass es sich hier um ein Vorurteil handelt. Blickt man n\u00e4mlich genauer auf die vier Jahre der Universit\u00e4t, erkennt man, dass auch die Universit\u00e4tsjahre gro\u00dfen Druck auf die Studierenden aus\u00fcben.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Keine Zeit f\u00fcr Sakura!<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr einen Tokyoter Studierenden d\u00fcrfte die Kirschbl\u00fcte zur Zeit des \u00dcbergangs vom dritten in das vierte Studienjahr h\u00f6chst ambivalente Gef\u00fchle ausl\u00f6sen. Denn im April ist in Anbetracht der bevorstehenden Bewerbungsphase f\u00fcr einen Job sicherlich wenig Zeit f\u00fcr ausgelassene Stimmung beim Hanami (\u82b1\u898b, Bl\u00fctenschau). Der Bewerbungsprozess in Japan erfordert eine akribische und vor allem fr\u00fchzeitige Vorbereitung, um sicherzustellen, dass mit dem Abschluss im M\u00e4rz des vierten Jahres ein nahtloser \u00dcbergang zum Arbeitsbeginn Anfang April bei der zuk\u00fcnftigen Firma gew\u00e4hrleistet ist. Dieses zeitlich reglementierte System der Jobsuche, das mit steigender Akademisierung Japans mittlerweile prim\u00e4r auf Studierende zugeschnitten ist, wird als Sh\u016bshoku Katsud\u014d (\u5c31\u8077\u6d3b\u52d5) bezeichnet. F\u00fcr Studierende, die Karriere machen wollen oder einfach ein sicheres Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnis anstreben, ist dies immer noch der beste Weg, eine Anstellung in einem guten Unternehmen zu finden. An dieser Stelle m\u00f6chte ich anmerken, dass Sh\u016bshoku Katsud\u014d weiterhin stark in Verbindung mit der Idee einer lebenslangen Besch\u00e4ftigung steht. Dies veranlasst einige Forschende zu der Annahme, dass bei erh\u00f6hter Fluktuationsrate auf dem japanischen Arbeitsmarkt die hegemoniale Stellung des Sh\u016bshoku-Systems starke Einbu\u00dfen verzeichnen k\u00f6nnte und zu einem Wandel desselben f\u00fchren k\u00f6nnte (Schaede 2020). Doch ob und wie sich das System ver\u00e4ndern wird, bleibt abzuwarten. Zun\u00e4chst sollte man die Frage stellen, was sh\u016bshoku katsud\u014d \u00fcberhaupt zu einem solchen Schreckensgespenst f\u00fcr viele Studierende macht.<\/p>\n<p><strong>Wenn ich nur Zeit h\u00e4tte \u2013 die Unvereinbarkeit von Universit\u00e4t und Jobsuche.<\/strong><\/p>\n<p>Zur\u00fcckzuf\u00fchren ist das stark institutionalisierte System auf die HR-Firma Recruit und den Unternehmensverband Keidanren, der \u00fcber 1.500 japanische Firmen repr\u00e4sentiert und als der einflussreichste Wirtschaftsverband Japans gilt. Das System entstand zur Zeit des Wirtschaftsaufschwungs der 1950er Jahre, in der Unternehmen m\u00f6glichst effizient neues Humankapital langfristig an das Unternehmen binden wollten. Besonders in den 1990er Jahren etablierten sich so starre Standards, dass die Firma Recruit ein eigenes Handbuch mit dem richtigen Dresscode, der richtigen Frisur und den richtigen Floskeln bei der Arbeitssuche herausbrachte. Viele weitere Ratgeber von diversen Agenturen f\u00fcr ein erfolgreiches Job Hunting sollten folgen. Man etablierte eine Schablone und die Studierenden mussten sich zurechtschneiden. In den vielen Stunden des Selbststudiums mit den einschl\u00e4gigen Ratgebern fanden sich jedoch nicht nur Instruktionen zur richtigen Anzugs- und Krawattenfarbe oder dem idealen L\u00e4cheln auf den Bewerbungsfotos, sondern auch Tipps zu den einzelnen Phasen der Bewerbung.<\/p>\n<p>Bevor es zur Bewerbung kommt, ist neben der Lekt\u00fcre der Handb\u00fccher von gro\u00dfer Wichtigkeit, dass sich Studierende Informationen \u00fcber potenzielle Arbeitgeber:innen beschaffen. Die meisten nutzen hierf\u00fcr mittlerweile das Internet und holen Informationen auf den Webseiten der einzelnen Unternehmen ein oder lassen sich Informationsmaterial zuschicken. Eine traditionellere und fest verankerte Praxis sind dar\u00fcber hinaus sogenannte Setsumeikai (\u8aac\u660e\u4f1a, Informationsveranstaltungen), die entweder in den jeweiligen Firmen selbst, an ausgew\u00e4hlten Universit\u00e4ten \u2013 was unter dem Aspekt der Exklusivit\u00e4t einzelner Universit\u00e4ten in der Kritik steht \u2013 oder in gro\u00dfen Messehallen stattfinden. Die Phase der Lekt\u00fcre, Informationsbeschaffung und Messebesuche gilt als \u00e4u\u00dferst zeitintensiv, geht \u00fcber mehrere Monate und findet schon im dritten Studienjahr statt. Man muss das System regelrecht studieren, um die wirtschaftlich konstruierte Rolle des oder der perfekten Bewerber:in zu verk\u00f6rpern. Im Hinblick auf die Genderstudies lassen sich hier einige Parallelen zur Performativit\u00e4tstheorie feststellen. Performativit\u00e4t bezieht sich dabei auf die Idee, dass Identit\u00e4ten (z. B. die der Frau) und Rollen nicht einfach gegeben sind, sondern durch wiederholte Handlungen und Darstellungen erzeugt und best\u00e4tigt werden (Butler 1991).<\/p>\n<p>Die meisten Studierenden wissen deshalb bereits im dritten Jahr genau, wie sie sich in der \u00dcbergangsphase zu ihrem letzten Universit\u00e4tsjahr zu verhalten haben. Die weiteren Stationen sind: Die Abgabe des Entry Sheets, das Ablegen eines Online-Tests und schlie\u00dflich das Durchlaufen mehrerer Interviews. Indem Unternehmen feste Bewerbungszeitr\u00e4ume und -vorgaben etablierten, konnten sie an Planungssicherheit gewinnen, w\u00e4hrend Studierende sich unabh\u00e4ngig von ihren individuellen Curricula anpassen m\u00fcssen. Dies f\u00fchrt zu zahlreichen Fehlstunden in den Kursen sowie zu einer immensen Doppelbelastung. Je nach pers\u00f6nlicher Situation, etwa durch einen Nebenjob oder Verpflichtungen in einem Bukatsu (\u90e8\u6d3b, universit\u00e4rer Klub), kann dies in eine Phase der Angst und des konstanten Gestresstseins m\u00fcnden. \u00dcber Monate hinweg m\u00fcssen Studierende dutzende bis hunderte Bewerbungen schreiben \u2013 und das zumeist handschriftlich \u2013, sich stundenlang auf Messen pr\u00e4sentieren, in vielen Bewerbungsgespr\u00e4chen die privatesten Dinge \u00fcber sich preisgeben und sind der Willk\u00fcr der Firmen ausgesetzt. So kommt die englische \u00dcbersetzung des Wortes Sh\u016bshoku Katsud\u014d mit Job Hunting der Beschreibung der vorherrschenden Dynamiken viel n\u00e4her als das deutsche Wort Arbeitssuche. Doch wer jagt hier \u00fcberhaupt wen? Angesichts der strikten Vorgaben seitens der Unternehmen stellt sich die Frage, ob die Studierenden in diesem zerm\u00fcrbenden System \u00fcberhaupt noch als aktive Subjekte agieren oder ob die Firmen nicht vielmehr als dominierende Akteure das Geschehen steuern. W\u00e4hrend an dieser Stelle deutlich sein sollte, dass in dieser Phase wenig Zeit f\u00fcr das eigentliche Studium \u00fcbrig bleibt, m\u00f6chte ich betonen, dass die Arbeitssuche f\u00fcr Studierende auch aus einem anderen Grund keine Zeit des Aufatmens und der Entspannung ist.<\/p>\n<p><strong>Diskriminierung, Owahara und Sh\u016bkatsu Utsu.<\/strong><\/p>\n<p>Sei es Owahara (\u304a\u308f\u30cf\u30e9, Druck seitens einer Firma auf den Bewerber, alle anderen Bewerbungsverfahren fallen zu lassen), Sh\u016bkatsu Utsu (\u5c31\u6d3b\u3046\u3064, Depressionen aufgrund der Arbeitssuche) oder auch Gakureki-Filter (\u5b66\u6b74\u30d5\u30a3\u30eb\u30bf\u30fc, der Ausschluss von Bewerbern aufgrund eines als unzureichend erachteten akademischen Hintergrunds) \u2013 in den japanischen Medien kursieren zahlreiche Begriffe zum Thema Jobsuche, die auf systematische Probleme hinweisen. Gerade Diskriminierung innerhalb des Sh\u016bshoku-Systems offenbart sich in vielerlei Formen: elit\u00e4rer Exklusivismus, Genderungleichheit, Altersdiskriminierung und auch akademische Diskriminierung. Eine umfassende Analyse der verschiedenen Diskriminierungsarten kann dieser Artikel nicht leisten, jedoch m\u00f6chte ich besonders f\u00fcr Frauen auf die negativen Effekte von Intersektionalit\u00e4t aufmerksam machen. Was bedeutet Intersektionalit\u00e4t? Das Konzept hat seine Urspr\u00fcnge im Black Feminism und der Critical Race Theory und betont, dass verschiedene Diskriminierungen aufgrund von z. B. Gender, Ethnizit\u00e4t, sozialer Klasse, Alter usw. nicht isoliert betrachtet werden sollten, sondern dass diese Formen der Diskriminierung sich aufeinander auswirken und ganz neue Arten und Qualit\u00e4ten von Diskriminierung entfalten (vgl. ZHdK-Z\u00fcrcher Hochschule der K\u00fcnste, o. D.). Im Folgenden m\u00f6chte ich kurz illustrieren, dass es Frauen nicht nur schwer haben, Karriere zu machen, sondern bereits der Einstieg in eine Firma \u00fcber besagtes System aufgrund von Intersektionalit\u00e4t erschwert wird.<\/p>\n<p>Forschende wie Yoshio Sugimoto haben bereits umfassend herausgearbeitet, dass Japan eine Leistungsgesellschaft ist, die gro\u00dfen Wert auf das Prestige der jeweiligen Institutionen legt (Sugimoto 2014). Das Durchlaufen besonders renommierter Universit\u00e4ten wirkt sich daher positiv auf die Arbeitssuche aus. Diese Annahme findet Ausdruck in dem japanischen Begriff Gakureki Shakai (\u5b66\u6b74\u793e\u4f1a, Bildungsgesellschaft) aus. Akademische Diskriminierung bei der Jobsuche wird in Japan deshalb oft als Gakureki-Filter bezeichnet, also das gezielte Aussortieren von Firmen nach dem Prestige der besuchten Universit\u00e4t der Bewerber:in. Eine Person, die die renommierteste Universit\u00e4t Japans \u2013 die Tokyo Universit\u00e4t \u2013 besucht hat, m\u00fcsste nach diesem Prinzip leichter an einen guten Arbeitsplatz gelangen. Ein Blick auf die Geschlechterverteilung zeigt jedoch, dass nur 20% der Studierenden \u00a0sich dem weiblichen Geschlecht zuordnen. Warum ist das so? Verk\u00fcrzt gesagt sorgen viele strukturelle Geschlechterungleichheiten f\u00fcr diesen geringen Anteil an Frauen an Japans h\u00f6chster Bildungsst\u00e4tte. Nat\u00fcrlich haben auch sozio\u00f6konomische Faktoren einen gro\u00dfen Einfluss darauf, ob man es \u00fcberhaupt auf die Eliteuniversit\u00e4ten schafft.<\/p>\n<p>Die Arbeitssuche ist also ein Kampf gegen Diskriminierung, der besonders stark die weibliche Bev\u00f6lkerungsgruppe trifft. Daneben leiden Studierende bei der Jobsuche auch darunter, dass Unternehmen den Studierenden Druck machen, bis sie jegliche weitere Jobsuche aufgeben und ihr Jobangebot annehmen (Owahara). Wenig verwunderlich ist bei all dem deshalb das Aufkommen des Trendwortes Sh\u016bkatsu Utsu, also Depressionen als Resultat der Arbeitssuche, das mittlerweile als soziales Problem anerkannt wird. Die Universit\u00e4t ist f\u00fcr Studierende deshalb keinesfalls ein sicherer Hafen, denn der Alltag vieler ist besonders gegen Ende der Studienzeit von Angst, Erwartungen und enormem Druck gepr\u00e4gt. Den Universit\u00e4tsabschluss muss man dabei ganz nebenbei auch noch schaffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Literaturverzeichnis:<\/strong><\/p>\n<p>Butler, Judith, Das Unbehagen der Geschlechter, Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1991.<\/p>\n<p>Hashimoto, Y. (2015): \u2018Sh\u016bshoku und\u014d\u2019 kara \u2018sh\u016bshoku katsud\u014d\u2019 he. Soshite \u2018sh\u016bkatsu\u2019 he [From sh\u016bshoku und\u014d to sh\u016bshoku katsud\u014d and to sh\u016bkatsu]. In: Nihongogaku, 34(6), S. 54\u201365.<\/p>\n<p>Hochschild, Arlie Russell (2006): Keine Zeit: Wenn die Firma zum Zuhause wird. M\u00fcnchen: Piper.<\/p>\n<p>Lasch, Christopher (1977): Haven in a Heartless World. New York: Basic Books.<\/p>\n<p>Mathews, Gordon (2004): Seeking a Career, Finding a Job: How Young People Enter and Resist the Japanese World of Work. In: Goodman, Roger; Imoto, Yuki; Toivonen, Tuukka (Hg.): Japan&#8217;s Changing Generations: Are Young People Creating a New Society? London: Routledge, S. 121-137.<\/p>\n<p>Mladenova, D. (2020): Optimizing One\u2019s Own Death: The Sh\u016bkatsu Industry and the Enterprising Self in a Hyper-aged Society. In: Contemporary Japan, 32(1), S. 103\u2013127.<\/p>\n<p>Pilz, Matthias (2011): \u201eAnalyse und Zusammenfassung: Vorbereitung auf und \u00dcbergang in die Welt der Arbeit\u201c. In: PILZ, Mathias (Hg.): Vorbereitung auf die Welt der Arbeit in Japan. Bildungssystem und \u00dcbergangsfragen. Wiesbaden: VS Verlag f\u00fcr Sozialwissenschaften, 274 \u2013 293.<\/p>\n<p>Schaede, Ulrike (2020): The Business Reinvention of Japan: How to Make Sense of the New Japan and Why It Matters. Stanford: Stanford University Press.<\/p>\n<p>Shibata, Mari (2019): Why Japan\u2019s \u2018sh\u016bkatsu\u2019 job-seeking system is changing. URL: https:\/\/www.bbc.com\/worklife\/article\/20190731-why-japans-shkatsu-is-disappearing-for-japanese-youth [Stand: 29.06.2024].<\/p>\n<p>Sugimoto, Yoshio (2014): An Introduction to Japanese Society. 4. Edition, Cambridge: Cambridge University Press.<\/p>\n<p>Z\u00fcrcher Hochschule der K\u00fcnste (n.d.): Intersektionalit\u00e4t. URL: https:\/\/www.zhdk.ch\/forschung\/ehemalige-forschungsinstitute-7626\/iae\/glossar-972\/intersektionalitaet-5892 [Stand: 29.06.2024].<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Ein Bericht von Marcel K\u00fcbert.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Beitrag widmet sich der Vereinbarkeit von universit\u00e4ren Verpflichtungen, der Jobsuche und dem Privatleben von Studierenden in Japan. Der folgende Bericht wurde vom Bachelorstudierenden Marcel K\u00fcbert im Rahmen des von Mirco Heller gef\u00fchrten STM-Seminars &#8222;Wenn ich nur Zeit h\u00e4tte &#8211; Die (Un)Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Japan&#8220; verfasst. Japanische Universit\u00e4ten als sichere H\u00e4fen? Der Historiker Christopher Lasch pr\u00e4gte in seinem Buch \u201aHaven in a Heartless World\u2018 das Bild eines sicheren Hafens und stellte das Zuhause und die Familie als R\u00fcckzugsort f\u00fcr das arbeitende Individuum dar. 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