{"id":24535,"date":"2023-07-06T19:42:28","date_gmt":"2023-07-06T17:42:28","guid":{"rendered":"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/?p=24535"},"modified":"2023-09-26T15:43:32","modified_gmt":"2023-09-26T13:43:32","slug":"ein-forschungsbericht-zum-japan-tag-2023-von-tamara-dost","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/?p=24535","title":{"rendered":"Ein Forschungsbericht zum Japan-Tag 2023 von Tamara Dost"},"content":{"rendered":"<p>Im Mai dieses Jahres fand nun bereits der 20. Japan-Tag in D\u00fcsseldorf statt. Mit seinen rund 650.000 BesucherInnen aus dem In- und Ausland geh\u00f6rt der Japan-Tag zu den gr\u00f6\u00dften japanischen Kultur- und Begegnungsfesten Europas. Die Stadt D\u00fcsseldorf nimmt aufgrund der \u00fcber Jahrzehnte aufgebauten wirtschaftlich engen Verflechtung zu Japan, welche sich durch die Ansiedlung vieler japanischer Unternehmen und dem daraus resultierenden Wachsen einer vor Ort lebenden japanisch-st\u00e4mmigen Community entwickelte, eine besondere Rolle ein. Neben zahlreichen kulturellen Angeboten und Unterhaltungsprogrammen boten mehr als 70 St\u00e4nde die M\u00f6glichkeit japanische kulinarische Speisen und Getr\u00e4nke sowie Merchandise aus der japanischen Popul\u00e4rkultur zu erwerben. Besonders die gro\u00dfe Popularit\u00e4t japanischer Popul\u00e4rkultur gelte f\u00fcr viele BesucherInnen h\u00e4ufig als Anreiz zum Japan-Tag nach D\u00fcsseldorf zu kommen.<\/p>\n<p>Da sich die KursteilnehmerInnen in dem STM-Seminar \u201eK\u00fcnstliche Kontrastwelten in Japan \u2013 Eine Ann\u00e4herung an die Zusammenh\u00e4nge von Raum und Konsum\u201c intensiv mit Konsumr\u00e4umen in und um Japan, sowie der Rolle von Raum und Konsum bei der Bedeutung von sozialen Beziehungen besch\u00e4ftigt haben, wurde der diesj\u00e4hrige Japan-Tag von den Studierenden zum Anlass genommen, um auf Basis der erworbenen theoretischen Erkenntnisse eine teilnehmende Beobachtung mit Einzelinterviews durchzuf\u00fchren. Den Studierenden war es dabei freigestellt, worauf sie ihren Fokus legen m\u00f6chten.<\/p>\n<p><strong>An dieser Stelle soll Ihnen der folgende Forschungsbericht von Tamara Dost Einblicke zu den Beobachtungen rund um die Feldforschung auf dem Japan-Tag geben:<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Im Rahmen des Seminars \u201cK\u00fcnstliche Kontrastwelten\u201d haben wir eine Feldforschung in Form der teilnehmenden Beobachtung am Japantag 2023 durchgef\u00fchrt. Der Japantag ist ein Fest, welches seit 2002 einmal j\u00e4hrlich, bis auf wenige Ausnahmen, in D\u00fcsseldorf veranstaltet wird. Dabei wird an St\u00e4nden unter anderem japanisches Essen oder Merchandise aus dem Anime- und Mangabereich verkauft. Au\u00dferdem gibt es bestimmte Bereiche, wo auf B\u00fchnen Shows oder Auftritte stattfinden k\u00f6nnen. Abgerundet wird diese Pr\u00e4sentation der japanischen Kultur durch ein spektakul\u00e4res Feuerwerk am Abend.<\/p>\n<p>Da wir uns in dem Seminar mit Theorien der Raumbildung und des Konsumverhaltens, sowie mit dem Prinzip des Erlebens, beziehungsweise mit der Erlebniskultur in (post-)modernen Gesellschaften, auseinandersetzen, und dabei unser Hauptaugenmerk auf Japan liegt, bot sich durch den Japantag die perfekte Umgebung, um mittels einer teilnehmenden Beobachtung die Theorien anzuwenden und einen Einblick in tieferliegende Vorg\u00e4nge zu bekommen.<\/p>\n<p>Die teilnehmende Beobachtung beschreibt eine Methode der Datenerhebung, bei welcher sich der Beobachter mit in das Geschehen einbinden kann. Wir haben uns dazu entschieden als <em>Beobachter als Teilnehmer <\/em>auf dem Japantag unsere Untersuchungen vorzunehmen. Dies bedeutet, dass wir mit den Besuchern des Japantags interagiert haben, aber keine n\u00e4here oder l\u00e4ngerfristige Relation zu den Akteuren, etwa den Interviewten, aufgebaut haben. Da wir selber den Japantag besucht haben, sind wir selber zu Teilnehmern der Veranstaltung geworden.<\/p>\n<p>Die Grenzen der Kategorisierung der verschiedenen Typen von teilnehmender Beobachtung k\u00f6nnen, je nach Aufbau und Charakteristika des Veranstaltungsortes, miteinander verschmelzen und sich gegenseitig erg\u00e4nzen. Au\u00dferdem ist es wichtig zu erw\u00e4hnen, dass es sich bei der teilnehmenden Beobachtung um eine Methode der qualitativen Datenerhebung handelt. Hierbei ist die pers\u00f6nliche Wahrnehmung der Interviewpartner und die Geschehnisse vor Ort relevanter als blo\u00dfe Statistiken und Zahlen, welche bei der quantitativen Forschung eine wichtigere Rolle spielen.<\/p>\n<p>Innerhalb unserer Kleingruppen haben wir uns dazu entschlossen alleine beziehungsweise mit Freunden den Japantag zu besuchen, um m\u00f6glichst viele verschiedene Eindr\u00fccke wahrnehmen und sammeln zu k\u00f6nnen. Die Beobachtungen auf dem Japantag haben damit begonnen, dass ich um 11 Uhr mit einer Gruppe von Freunden vom Hauptbahnhof aus in Richtung des Rheinufers gelaufen bin. Auf dem Weg, bei welchem man unweigerlich das Japanviertel beziehungsweise die Immermannstra\u00dfe entlang geht, sind bereits verschiedene Dinge aufgefallen. Der Gro\u00dfteil der Personen denen wir begegnet sind waren entweder in Cosplay dort oder in Begleitung von Cosplayern. Zudem fiel mir auf, dass die sonst schon recht gut besuchten Gesch\u00e4fte wie zum Beispiel Bubble Tea L\u00e4den, der Manga Mafia Laden oder der japanische Buchladen, Takagi, am Japantag einen gewaltigen Ansturm an Besuchern hatten. Entlang der Immermannstra\u00dfe musste man sich regelrecht durch die Menge k\u00e4mpfen, da die Warteschlangen vor den eben genannten Gesch\u00e4ften viel Platz auf dem B\u00fcrgersteig einnahmen.<\/p>\n<p>Wir erreichten das Rheinufer ungef\u00e4hr um 12 Uhr, da wir wegen der Menschen langsam vorankamen und zum Teil selbst in den Warteschlangen standen, um \u201easiatische Snacks\u201c zu kaufen. Die Menge an der Rheinuferpromenade war noch dichter als zuvor und wir versuchten in Richtung des Landtages und der dort gelegenen Br\u00fccke vorzudringen. Dabei haben wir mehrmals Halt gemacht, um entweder die St\u00e4nde oder die Menschen zu bestrachten und zu beobachten. Dabei viel mir vor allem eine Gruppe von Cosplayern auf, welche die \u201cGaang\u201d, also die Gruppe der Hauptcharaktere der Animationsserie \u201cAvatar: Herr der Elemente\u201d, verk\u00f6rperten. Zun\u00e4chst ist anzumerken, dass es sich bei der Serie nicht um einen Anime handelt, und uns im Laufe des Tages noch viele andere Menschen begegnet sind, die sich in ihrer Kleidung, Expression oder Kost\u00fcmierung nicht nur auf Japan oder Anime beschr\u00e4nkt haben. Besonders interessant zu beobachten war, dass die Gruppe an Cosplayern zum einen selbst am Japantag als Besucher teilnahmen, aber gleichzeitig zu einer Attraktion geworden sind, welche in diesem Zusammenhang zu einem Konsumgut f\u00fcr andere Besucher wurde, da sich die Gruppe l\u00e4ngere Zeit an der gleichen Stelle aufgehalten und dabei posierend f\u00fcr Fotografien Model gestanden hat. In diesem Interaktionsraum haben die Fotografierenden die Gruppe als eine Attraktion, im besten Sinne, wahrgenommen, w\u00e4hrend die Gruppe die Aufmerksamkeit und Faszination der Zuschauer als Gegenleistung erhielten. Es kam hierbei also zu einem Konsum beider Seiten, der f\u00fcr mich zun\u00e4chst unerwartet war, da ich, erst als ich selber auch als Zuschauer der Szene beiwohnte, den wechselseitigen Konsum verstehen konnte.<\/p>\n<p>Um ungef\u00e4hr 14 Uhr, weiterhin auf dem Weg zum Landtag trafen wir auf einige Personen, die mit Freunden von meinen Freunden zusammen zum Japantag gegangen waren, und ich nutzte die Gelegenheit f\u00fcr ein Interview. Meine Interviewpartnerin, Alina, beantwortete mir bereitwillig alle gestellten Fragen.<\/p>\n<p><em>\u201cWie alt bist du? &#8211; Ich bin jetzt zwanzig, aber werde bald einundzwanzig.\u201d \u201cOkay, und was machst du beruflich? &#8211; Also ich studiere momentan Objekt- und Raumdesign in Dortmund.\u201d<\/em><\/p>\n<p><em>\u201cWas f\u00fchrt dich denn zum Japantag? Hast du einen bestimmten Bezug zu Japan? &#8211; Ich bin eigentlich nur hier, um mich mit Freunden zu treffen und weil sich so ein Fest ganz gut anbietet sich mal wieder zu sehen. Aber so einen direkten Japanbezug habe ich jetzt nicht wirklich. Meine beste Freundin ist zwar sehr Anime-begeistert, aber ich habe da nicht so viel Eigeninteresse.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>\u201cWarst du schonmal beim Japantag? &#8211; Ja, das war glaube ich vor drei Jahren. Da war ich auch mit meinen Freunden hier.\u201d<\/em><\/p>\n<p><em>\u201cHast du irgendetwas, worauf du dich heute am meisten freust? &#8211; Eigentlich haupts\u00e4chlich meine Freunde. Oh, und das Feuerwerk nat\u00fcrlich. Ich hoffe, ich kann dieses Mal bis zum Ende dableiben.\u201d<\/em><\/p>\n<p><em>\u201cDas Feuerwerk ist tats\u00e4chlich sehr beeindruckend. Gab es heute schon ein besonderes Erlebnis, was dir besonders wichtig ist? &#8211; Es ist zwar nicht besonders wichtig, aber es hat mich \u00fcberrascht, dass es vorhin einen random Kpop dance gab. Damit hatte ich irgendwie nicht gerechnet. Ich dachte es w\u00e4re heute wirklich alles nur auf Japan fokussiert. Die ganzen Kpop Sachen gab es beim letzten Mal noch nicht. <\/em><em>Vielleicht sind die mir aber auch einfach nicht aufgefallen.\u201d <\/em>Mit einem Lachen und einem Danke beenden wir das Interview.<\/p>\n<p>Bei diesem Interview f\u00e4llt vor allem auf, dass neben den zuvor gesehenen Cosplayern, die einen offensichtlichen Bezug zu Japan und\/oder Anime hatten, auch Besucher vor Ort waren, die den Japantag als Gelegenheit wahrnehmen, um sich mit Freunden zu treffen und gemeinsam etwas zu erleben. Bei diesem Beispiel steht der offensichtliche Konsum, welcher mit Geld und greifbaren G\u00fctern handelt, weniger im Vordergrund, sondern stattdessen die Interaktion und Genuss von der Gesellschaft anderer Menschen im Konsumkontext, wobei Freunde treffen hier einen hohen Stellenwert einnimmt. Zudem erlebt man zusammen etwas und teilt damit eine Erinnerung, die dann als positives Erlebnis abgespeichert wird und in den meisten F\u00e4llen wiederholt werden m\u00f6chte. Bis dies geschehen kann, muss allerdings wieder ein Jahr gewartet werden, weswegen versucht wird m\u00f6glichst viele positive Erlebnisse in der kurzen Zeit des Japantages zu sammeln. Da der Japantag nur einmal pro Jahr stattfindet, kommt es zu einem Gef\u00fchl der Exklusivit\u00e4t und der Einmaligkeit, welches unter anderem durch die Werbung der verschiedenen St\u00e4nde am Rheinufer unterst\u00fctzt wurde, welche unter anderem mit \u201ceinmalig\u201d und \u201cnur heute\u201d, \u201cnur hier\u201d geworben haben.<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-24542\" src=\"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/JapanTagDost02-1-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/JapanTagDost02-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/JapanTagDost02-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/JapanTagDost02-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/JapanTagDost02-1-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/JapanTagDost02-1.jpg 1600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Am Nachmittag haben wir uns eine Weile von der Rheinpromenade entfernt, ehe wir am Abend wieder zur\u00fcckgekommen sind, um das Feuerwerk zu sehen und neue Eindr\u00fccke zu bekommen. Dabei fiel auf, dass sehr viele Menschen lange auf den Wiesen sa\u00dfen, mit ihren Freunden sprachen, zum Teil einfach nur andere Besucher beobachtet und alle m\u00f6glichen Reize aufgenommen haben. Sie wirkten so, als wenn sie m\u00f6glichst viel passiv konsumieren und wahrnehmen wollten. Gleichzeitig wurde allerdings die Gesellschaft von Freunden aktiv konsumiert, gleiches galt f\u00fcr die Umweltreize, welchen die Akteure ausgesetzt waren. Au\u00dferdem ist aufgefallen, dass einige Gruppen mit kleinen Kindern unterwegs waren, die ebenfalls in Cosplay eingebunden wurden; das spielt wieder in den Aspekt des gemeinsamen Erlebens rein, bei dem viel Wert auf gemeinsame positive Erinnerungen und Erlebnisse gelegt wird.<\/p>\n<p>Besonders beeindruckend war in vielerlei Hinsicht das abendliche Feuerwerk. Zun\u00e4chst hatte ich angenommen, dass tags\u00fcber bereits unfassbar viele Menschen unterwegs waren, doch w\u00e4hrend des Feuerwerks war eine so gro\u00dfe Zahl an Menschen vor Ort, dicht gedr\u00e4ngt und erwartungsvoll, dass man schon beinahe Angst hatte am Ende in der Menge unterzugehen. Bei dem Feuerwerk wurde auch wieder viel mit dem Konzept der Einmaligkeit gespielt und die Einzigartigkeit hervorgehoben, vor allem weil sich die Themen des Feuerwerks jedes Jahr \u00e4ndern und es zwar \u00c4hnlichkeiten zu vergangenen Jahren gibt, aber letztendlich dennoch durch eine Variation eine Abweichung von den Vorjahren festgestellt werden kann.<\/p>\n<p>Das kollektive Erleben und die ungewohnte Vertrautheit mit hunderten Fremden, die versp\u00fcrt wird, wenn man zusammen auf ein Ereignis wartet und dies gemeinsam erlebt, ist in diesem Moment besonders deutlich geworden, und wurde durch die kollektive Faszination mit dem Feuerwerk und der Atmosph\u00e4re noch verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Zudem wurde das positive Erlebnis durch Hinausz\u00f6gerungstaktiken verst\u00e4rkt, bereits vor dem Beginn wurde mit Vorfreude gewartet, w\u00e4hrend der Show f\u00fchrten zus\u00e4tzliche kurze Pausen dazu, dass der Eindruck entstand, dass das Feuerwerk zu Ende sei, ehe es mit mit noch eindrucksvollerer Show fortgesetzt wurde. Diese Steigerung des Geschehens f\u00fchrt zu einem l\u00e4nger anhaltenden positiven Reiz.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-24544\" src=\"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/JapantagDost04-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/JapantagDost04-225x300.jpg 225w, https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/JapantagDost04-768x1024.jpg 768w, https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/JapantagDost04-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/JapantagDost04-420x560.jpg 420w, https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/JapantagDost04.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-24539\" src=\"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/JapantagDost03-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/JapantagDost03-225x300.jpg 225w, https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/JapantagDost03-768x1024.jpg 768w, https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/JapantagDost03-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/JapantagDost03-420x560.jpg 420w, https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/JapantagDost03.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/p>\n<p>Wichtig zu erw\u00e4hnen ist, dass es bei der Veranstaltung so viele m\u00f6gliche Erlebnisse und Interaktionsr\u00e4ume, sowie Konsumr\u00e4ume gab, dass es unm\u00f6glich ist in einer Kleingruppe alle m\u00f6glichen Informationen auf einmal zu sammeln und einzubinden. Es l\u00e4sst sich allerdings festhalten, dass zum Beispiel auch Konsumr\u00e4ume entstehen, die man zun\u00e4chst nicht in dieser Form vermutet (die \u201cGaang\u201d Cosplay Gruppe) und das ein besonderer Wert auf die Einzigartigkeit der Veranstaltung gelegt wird, wobei dies in vielerlei Hinsicht, wie zum Beispiel mit dem Feuerwerk geschehen kann, welches allj\u00e4hrlich mit der Einmaligkeit des Erlebnisses wirbt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Ein Bericht von Tamara Dost<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Mai dieses Jahres fand nun bereits der 20. Japan-Tag in D\u00fcsseldorf statt. Mit seinen rund 650.000 BesucherInnen aus dem In- und Ausland geh\u00f6rt der Japan-Tag zu den gr\u00f6\u00dften japanischen Kultur- und Begegnungsfesten Europas. Die Stadt D\u00fcsseldorf nimmt aufgrund der \u00fcber Jahrzehnte aufgebauten wirtschaftlich engen Verflechtung zu Japan, welche sich durch die Ansiedlung vieler japanischer Unternehmen und dem daraus resultierenden Wachsen einer vor Ort lebenden japanisch-st\u00e4mmigen Community entwickelte, eine besondere Rolle ein. Neben zahlreichen kulturellen Angeboten und Unterhaltungsprogrammen boten mehr als 70 St\u00e4nde die M\u00f6glichkeit japanische kulinarische Speisen und Getr\u00e4nke sowie Merchandise aus der japanischen Popul\u00e4rkultur zu erwerben. Besonders die gro\u00dfe Popularit\u00e4t japanischer Popul\u00e4rkultur gelte f\u00fcr viele BesucherInnen h\u00e4ufig als Anreiz zum Japan-Tag nach D\u00fcsseldorf zu kommen. Da sich die KursteilnehmerInnen in dem STM-Seminar \u201eK\u00fcnstliche Kontrastwelten in Japan \u2013 Eine Ann\u00e4herung an die Zusammenh\u00e4nge von Raum und Konsum\u201c intensiv mit Konsumr\u00e4umen in und um Japan, sowie der Rolle von Raum und Konsum bei der Bedeutung von sozialen Beziehungen besch\u00e4ftigt haben, wurde der diesj\u00e4hrige Japan-Tag von den Studierenden zum Anlass genommen, um auf Basis der erworbenen &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":55,"featured_media":24543,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[13,1953],"tags":[1930,50,1290,2055],"class_list":["post-24535","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-featured","category-studierendenberichte","tag-highlights","tag-japanische-popularkultur","tag-japantag","tag-konsumraeume"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/JapantagDost01.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24535","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/55"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=24535"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24535\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24551,"href":"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24535\/revisions\/24551"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/24543"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=24535"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=24535"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=24535"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}