{"id":17678,"date":"2017-12-08T14:49:48","date_gmt":"2017-12-08T12:49:48","guid":{"rendered":"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/?p=17678"},"modified":"2020-07-16T15:43:57","modified_gmt":"2020-07-16T13:43:57","slug":"japanische-teezeremonie-wie-laeuft-das-eigentlich-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/?p=17678","title":{"rendered":"Japanische Teezeremonie: Wie l\u00e4uft das eigentlich ab?"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_17679\" style=\"width: 1158px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-17679\" class=\"size-full wp-image-17679\" src=\"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Lehrer-und-Schu\u0308ler.jpg\" alt=\"Die Tee-Lehrerinnen und ihre Sch\u00fcler demonstrierten den Studierenden die Kunst der Teezeremonie\" width=\"1148\" height=\"911\" srcset=\"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Lehrer-und-Schu\u0308ler.jpg 1148w, https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Lehrer-und-Schu\u0308ler-300x238.jpg 300w, https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Lehrer-und-Schu\u0308ler-1024x813.jpg 1024w, https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Lehrer-und-Schu\u0308ler-768x609.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1148px) 100vw, 1148px\" \/><p id=\"caption-attachment-17679\" class=\"wp-caption-text\">Die Tee-Lehrerinnen und ihre Sch\u00fcler demonstrierten den Studierenden die Kunst der Teezeremonie<\/p><\/div>\n<p><em><strong>Ein Bericht von Fabian Koo und Jenny Schiebelhut<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>Wenn man an Japan und Tradition denkt, kommt einem schnell die Teezeremonie in den Sinn, die als wichtiger Bestandteil der Tradition und Geschichte Japans gilt. Doch was genau ist eigentlich diese Teezeremonie? Seit wann gibt es sie und woher kommt sie eigentlich? Vor zwei Wochen gab es f\u00fcr Modernes-Japan-Studierende die M\u00f6glichkeit, eine Teezeremonie der Urasenke-Schule (\u88cf\u5343\u5bb6), veranstaltet von Frau Makiko Mine-Frey, zu besuchen. Mit dem Ziel mehr \u00fcber Japan und seine Rituale zu erfahren, haben wir uns dort hinbegeben und m\u00f6chten Euch nun von dem Ablauf berichten:<\/strong><\/p>\n<p>Die Zeremonie fand am 23. November ab 17 Uhr in einem Seminarraum der Heinrich-Heine-Universit\u00e4t statt. Der Boden war in der Mitte mit Tatami-Matten geschm\u00fcckt, der hintere Teil des Raumes war verdeckt worden. Die St\u00fchle standen in einem Halbkreis, so dass jeder eine gute Sicht auf die Mitte des Raumes hatte. Um ca. 17.10 Uhr wurde es dann still. Makiko Mine-Frey, Frau Shibata, Felix Steinkemper und Emre Asdarli, beide Sch\u00fcler der Teezeremonie, begaben sich nach und nach auf die Matten, gekleidet in prachtvollen Kimonos und schwarzen Jitokus (die allerdings nicht die offizielle Kleidung f\u00fcr M\u00e4nner bei einer Teezeremonie sind), um sich vorzustellen. <!--more--><\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend wurde der Ablauf mithilfe einer Pr\u00e4sentation erkl\u00e4rt. Begonnen wurde mit einer Grundinformation \u00fcber die japanische Teezeremonie und den gr\u00fcnen Tee, welcher vermutlich im 12. Jahrhundert von Eisai (\u6804\u897f) (Begr\u00fcnder der Rinzai-Schule des Zen-Buddhismus) aus China nach Japan gebracht wurde. Als N\u00e4chstes gab es eine kleine Demonstration dar\u00fcber, wie genau eine solche traditionelle Zeremonie abl\u00e4uft. Wichtig sei au\u00dferdem zu wissen, dass die Teezeremonie den Wechsel und die Sch\u00f6nheit der Jahreszeiten (<em>kisetsu<\/em>) untermalt und diese somit der Leitfaden der ganzen Zeremonie sind. Mit einem kleinen Quiz, welche Teeschale (<em>chawan<\/em>) zu welcher Jahreszeit geh\u00f6rt, wurden alle Teilnehmer ein wenig \u00fcber die Wichtigkeit aufgekl\u00e4rt. Genauso ist es notwendig zu wissen, dass die Teezeremonie eine Kunst ist, welche man Schritt f\u00fcr Schritt erlernt.<\/p>\n<p><em>Den genauen Ablauf der Teezeremonie werden wir nun demonstrieren:<\/em><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst l\u00e4dt der Gastgeber, in diesem Fall von Felix Steinkemper dargestellt, seinen Besucher, hier Emre Asdarli, ein. Diesen Teil haben wir nicht veranschaulicht bekommen, er ist aber ein wichtiger Bestandteil einer Teezeremonie. Der Gast ist zun\u00e4chst alleine in einem kleinen Teeraum (bei uns wurde der Teeraum dementsprechend durch die Tatami-Matten in der Mitte symbolisiert). Bekleidet im traditionellen Gewand und mit einem Mini-F\u00e4cher in der Hand begibt sich der Gast nach vorne im Raum, setzt sich auf den Boden auf die Knie und verbeugt sich.<\/p>\n<div id=\"attachment_17680\" style=\"width: 860px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-17680\" class=\"wp-image-17680 size-full\" src=\"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Blume-betrachten.jpg\" alt=\"Blume betrachten\" width=\"850\" height=\"506\" srcset=\"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Blume-betrachten.jpg 850w, https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Blume-betrachten-300x179.jpg 300w, https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Blume-betrachten-768x457.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><p id=\"caption-attachment-17680\" class=\"wp-caption-text\">Der Gast betrachtet die Blume<\/p><\/div>\n<p>Als er den Blick wieder nach vorn richtet, betrachtet er die Blume, eine Kamelie. Er zeigt damit seine Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr die Blume. Nun steht er wieder auf und erkundet den Raum weiter, er bleibt vor einem Kessel stehen, kniet sich hin und verbeugt sich. An diesem Platz, neben dem Kessel, bleibt er nun. Der Gastgeber bringt seinem Gast S\u00fc\u00dfigkeiten (okashi), in diesem Fall waren es drei Dorayaki, und verbeugt sich mit dem Satz \u201eokashi o doozo\u201c (\u201eBedienen Sie sich (an den S\u00fc\u00dfigkeiten)\u201c). Dieses Signal ist wichtig, denn bevor der Gastgeber kein deutliches Zeichen gibt, d\u00fcrfen die S\u00fc\u00dfigkeiten nicht gegessen werden. Die Anzahl der Dorayaki ist hierbei ebenfalls wichtig, denn es muss immer mehr S\u00fc\u00dfigkeiten als Personen geben. Dazu kommt, dass es eine ungerade Zahl sein muss. Der Gastgeber ist jetzt bereit, mit den weiteren Vorbereitungen der Zeremonie zu beginnen.<\/p>\n<div id=\"attachment_17681\" style=\"width: 860px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-17681\" class=\"wp-image-17681 size-full\" src=\"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Equipment.jpg\" alt=\"Equipment\" width=\"850\" height=\"558\" srcset=\"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Equipment.jpg 850w, https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Equipment-300x197.jpg 300w, https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Equipment-768x504.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><p id=\"caption-attachment-17681\" class=\"wp-caption-text\">Diese Utensilien braucht der Gastgeber zum Durchf\u00fchren der Zeremonie<\/p><\/div>\n<p>Er begibt sich vor den Kessel und setzt sich auf seine Knie. Ein gefaltetes, lilafarbenes Tuch (<em>kaishi<\/em>), welches er vorher in seinen Kragen gelegt hatte, hilft ihm beim Reinigen seiner Utensilien. In dem Kessel kocht hei\u00dfes Wasser. Dieses nutzt er, um die Schale zu reinigen. Das \u201everschmutzte\u201c Wasser wird in eine andere Schale gesch\u00fcttet, die gereinigte Schale wird abgetrocknet. In der Zeit isst der anwesende Besucher die angebotenen S\u00fc\u00dfigkeiten.<\/p>\n<div id=\"attachment_17682\" style=\"width: 260px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-17682\" class=\"wp-image-17682\" src=\"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Reichen-der-Teeschale.jpg\" alt=\"Reichen der Teeschale\" width=\"250\" height=\"332\" srcset=\"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Reichen-der-Teeschale.jpg 567w, https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Reichen-der-Teeschale-226x300.jpg 226w, https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Reichen-der-Teeschale-420x560.jpg 420w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><p id=\"caption-attachment-17682\" class=\"wp-caption-text\">Der Gastgeber \u00fcberreicht dem Gast die Schale<\/p><\/div>\n<p>Nun wird der gr\u00fcne Tee (<em>matcha<\/em>) zubereitet: Das Pulver f\u00fcr den Tee wird aus der Teedose genommen und zusammen mit hei\u00dfem Wasser in die Schale gef\u00fcllt. Diese Mischung wird sehr schnell und ausgiebig mit einem speziellen Bambus-Schneebesen (<em>chasen<\/em>) umger\u00fchrt. Daraufhin legt er die Schale in die linke Handfl\u00e4che, mit der rechten Hand&nbsp; dreht er sie zwei Mal und \u00fcbergibt sie an seinen Gast. Beide verbeugen sich, der Gast hat die Schale in seiner linken Handfl\u00e4che.<\/p>\n<p>Abermals dreht er sie zwei Mal, um zu vermeiden, dass die Vorderseite auf sich selbst zeigt. Er trinkt den bitteren Tee. Man sagt, dass dreieinhalb Schlucke hier reichen. Der bittere Geschmack wird durch die zuvor gegessen S\u00fc\u00dfigkeiten gemildert. Emre Asdarli, der Gast, wischt mit dem Finger \u00fcber die Stelle, an der getrunken wurde. Dann nimmt er sein eigenes Tuch und trocknet seine Finger. Jetzt soll die Vorderseite der Schale wieder auf sich zeigen, daf\u00fcr dreht er diese wieder zwei Mal gegen den Uhrzeigersinn. Er hebt sie ein wenig an um sie zu betrachten; die kunstvollen Zeichnungen spiegeln die momentane Jahreszeit wider. Er gibt die Schale zur\u00fcck an Felix Steinkemper, welcher alle Utensilien sowie die Schale reinigt. Danach verl\u00e4sst er das Zimmer, sodass sein Gast den Raum nochmals erkunden kann. Er bringt die S\u00fc\u00dfigkeiten vor die Eingangst\u00fcr und verbeugt sich vor den Blumen sowie dem Ofen. Dies war das Schlusszeichen.<\/p>\n<div id=\"attachment_17683\" style=\"width: 860px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-17683\" class=\"size-full wp-image-17683\" src=\"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Ga\u0308ste-Verbeugung.jpg\" alt=\"Die Studierenden erfuhren, wie sie sich als G\u00e4ste in der Teezeremonie verhalten k\u00f6nnen\" width=\"850\" height=\"687\" srcset=\"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Ga\u0308ste-Verbeugung.jpg 850w, https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Ga\u0308ste-Verbeugung-300x242.jpg 300w, https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Ga\u0308ste-Verbeugung-768x621.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><p id=\"caption-attachment-17683\" class=\"wp-caption-text\">Die Studierenden erfuhren, wie sie sich als G\u00e4ste in der Teezeremonie verhalten sollten<\/p><\/div>\n<p>Hierauf durften wir Fragen stellen. Normalerweise wird solch eine Teezeremonie mit mehreren Personen durchgef\u00fchrt. Damit wir selber auch mal kosten und probieren k\u00f6nnen, gab es im Anschluss einen kleinen Workshop in Gruppen. \u2028\u2028Die Besucher wurden in vier Gruppen mit jeweils sieben Personen aufgeteilt und dann wurde ein Papier mit Anweisungen f\u00fcr jeden Teilnehmer ausgeteilt. Auf diesem waren die einzelnen Schritte, die man beim Trinken des Tees sowie dem Essen der S\u00fc\u00dfigkeiten befolgen sollte, noch einmal genau abgebildet. Nachdem sich die Teilnehmer kurz eingelesen hatten und der Tee und die S\u00fc\u00dfigkeiten vorbereitet waren, durfte sich die erste Gruppe auf die Tatami-Matten setzen. Dann reichten die Gastgeber mit langsamen und bedachten Bewegungen jedem Teilnehmer der Reihe nach eine S\u00fc\u00dfigkeit. Jedes Mal nachdem die S\u00fc\u00dfigkeit vor einen Gast abgelegt wurde, folgte eine gegenseitige Verbeugung. Darauf bekam jeder Gast nacheinander eine Schale mit&nbsp; von einem der Meister frisch zubereitetem Tee.<\/p>\n<p>Hierbei bemerkenswert war, dass nicht wie zuvor bei den S\u00fc\u00dfigkeiten die Schalen alle auf einem Tablett gebracht und dann auf den Tatami-Matten verteilt wurden, sondern dass jede Schale Tee einzeln in das &#8218;Zimmer&#8216; getragen und vor dem Gast platziert wurde. Die G\u00e4ste folgten den auf dem Blatt gezeigten Regeln. Sie betrachteten erst die Schale, drehten diese mit zwei Drehungen nach au\u00dfen, sodass das Bild auf der Schale nach au\u00dfen zeigt, und drehten nach dem Trinken die Schale wieder zwei mal in die entgegengesetzte Richtung zur\u00fcck.<\/p>\n<div id=\"attachment_17684\" style=\"width: 860px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-17684\" class=\"size-full wp-image-17684\" src=\"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Teeschale.jpg\" alt=\"Bitter und belebend: So sieht eine frisch zubereitete Schale Matcha aus\" width=\"850\" height=\"675\" srcset=\"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Teeschale.jpg 850w, https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Teeschale-300x238.jpg 300w, https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Teeschale-768x610.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><p id=\"caption-attachment-17684\" class=\"wp-caption-text\">Bitter und belebend: So sieht eine frisch zubereitete Schale Matcha aus<\/p><\/div>\n<p>Nachdem die zweite Gruppe teilgenommen hatte, musste der Workshop jedoch wegen eines Fehlers bei der Raumbuchung leider um 19 Uhr vorzeitig beendet werden. Als Entsch\u00e4digung daf\u00fcr verteilte Makiko Mine-Frey die restlichen Dorayaki an die \u00fcbriggebliebenen Teilnehmer und bot ihnen freundlicherweise an, die Teezeremonie bei ihr Zuhause nachzuholen. \u2028\u2028F\u00fcr den informativen und gelungenen Einblick in die Tradition der japanischen Teezeremonie bedankten sich die Teilnehmer mit einem lauten Applaus bei den Teemeistern und den Sch\u00fclern. \u2028\u2028Allen, die sich f\u00fcr die Teezeremonie interessieren und leider an dem Workshop nicht teilnehmen konnten, bietet sich die M\u00f6glichkeit, an <a href=\"http:\/\/www.eko-haus.de\/de\/veranstaltungen-und-kurse\/kulturelle-veranstaltungen\/89-teezeremonien.html\">einer der begehrten im Ek\u00f4-Haus angebotenen Veranstaltungen<\/a> teilzunehmen oder sich f\u00fcr einen pers\u00f6nlichen Termin bei Makiko Mine-Frey anzumelden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Bericht von Fabian Koo und Jenny Schiebelhut Wenn man an Japan und Tradition denkt, kommt einem schnell die Teezeremonie in den Sinn, die als wichtiger Bestandteil der Tradition und Geschichte Japans gilt. Doch was genau ist eigentlich diese Teezeremonie? Seit wann gibt es sie und woher kommt sie eigentlich? Vor zwei Wochen gab es f\u00fcr Modernes-Japan-Studierende die M\u00f6glichkeit, eine Teezeremonie der Urasenke-Schule (\u88cf\u5343\u5bb6), veranstaltet von Frau Makiko Mine-Frey, zu besuchen. Mit dem Ziel mehr \u00fcber Japan und seine Rituale zu erfahren, haben wir uns dort hinbegeben und m\u00f6chten Euch nun von dem Ablauf berichten: Die Zeremonie fand am 23. November ab 17 Uhr in einem Seminarraum der Heinrich-Heine-Universit\u00e4t statt. Der Boden war in der Mitte mit Tatami-Matten geschm\u00fcckt, der hintere Teil des Raumes war verdeckt worden. Die St\u00fchle standen in einem Halbkreis, so dass jeder eine gute Sicht auf die Mitte des Raumes hatte. Um ca. 17.10 Uhr wurde es dann still. 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