{"id":13509,"date":"2014-12-01T19:50:07","date_gmt":"2014-12-01T17:50:07","guid":{"rendered":"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/?p=13509"},"modified":"2020-07-06T09:33:46","modified_gmt":"2020-07-06T07:33:46","slug":"bachelor-plus-five-questions","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/?p=13509","title":{"rendered":"Bachelor Plus Five Questions"},"content":{"rendered":"<h2><strong>Wie sieht der Alltag chinesischer Studierender an einer japanischen Universit\u00e4t aus?<\/strong><\/h2>\n<p><em>Mit <strong>Evelyn Szawerski<\/strong> schlie\u00dfen wir heute unsere <a title=\"Bachelor Plus 5 Questions\" href=\"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/?p=13492\">Interviewreihe<\/a> mit dem dritten Jahrgang der Bachelor Plus Studierenden ab. Vor ihrem Japanaufenthalt im Rahmen des Bachelor Plus hat Frau Szawerski auch bereits einen Studienaufenthalt in China absolviert \u2013 da lag es nahe, die erworbenen Sprachkenntnisse zu nutzen und sich mit chinesischen MigrantInnen in Japan zu besch\u00e4ftigen. Unter den \u00dcberseechinesen hat Frau Szawerski ihr Augenmerk auf die chinesischen Studierenden gelegt. Hier interessiert sie vor allem der Lebensalltag der Studierenden in verschiedenen Kontexten, wie z.B. die Beweggr\u00fcnde f\u00fcr ein Studium in Japan und die Erfahrungen in den verschiedenen Studienkontexten: Wie integrieren sich chinesische Studierende in ein japanisches Studienumfeld? Wie sieht der Kontakt mit japanischen Studierenden aus und welche Zukunftspl\u00e4ne haben die jungen chinesischen Migranten? Diesen und anderen Fragen ist Frau Szawerski im Rahmen Ihres BA+ Projekts <strong>&#8222;Alltag und Studienumfeld chinesischer Studierender an einer japanischen Universit\u00e4t&#8220; <\/strong>an der Kei\u00f4 Daigaku in T\u00f4ky\u00f4 nachgegangen. <\/em><\/p>\n<p><strong>BA+<\/strong>: Frau Szawerski, was hat Sie daran gereizt, sich mit den \u201e\u00dcbersee-Chinesen\u201c in Japan zu besch\u00e4ftigen?<\/p>\n<p>Da ich vor meinem Studium des Modernen Japan bereits Chinastudien studiert hatte, stellte das Projekt f\u00fcr mich die M\u00f6glichkeit dar, im Rahmen meines Auslandsaufenthaltes in Japan eine Verbindung zwischen diesen Studienschwerpunkten herzustellen. Diese Kombinationsm\u00f6glichkeit meiner beiden Studienf\u00e4cher war somit der wohl gr\u00f6\u00dfte Antrieb, mich mit \u00dcbersee-Chinesen in Japan zu besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p><strong>BA+<\/strong>: Wie und wo haben Sie versucht, f\u00fcr Ihr Projekt chinesische Interviewpartner und -partnerinnen zu finden?<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/IMG_0816.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-13517\" src=\"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/IMG_0816.jpg\" alt=\"IMG_0816\" width=\"300\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/IMG_0816.jpg 1000w, https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/IMG_0816-200x300.jpg 200w, https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/IMG_0816-683x1024.jpg 683w, https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/IMG_0816-768x1152.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Nach meiner Ankunft in Japan habe ich zun\u00e4chst die Orte erkundet, die eine direkte Verbindung mit China aufweisen, allen voran die Chinatown in Yokohama. Allerdings musste ich schnell feststellen, dass der Feldeinstieg gerade an solchen Orten recht schwierig ist, weil die Chinatown eigentlich mehr ein Touristenmagnet als ein allt\u00e4glicher Aufenthaltsort f\u00fcr Chinesen geworden ist. Daher versuchte ich, einerseits \u00fcber Internetgruppen sowie Freunde, Bekannte und Professoren Kontakte herzustellen. So konnte ich eine Internetgruppe ausfindig machen, von der ich mir pers\u00f6nlich sehr viel versprochen hatte. Leider hatte ich das letzte Treffen verpasst, da es stattfand, kurz bevor ich auf die Gruppe aufmerksam geworden war. Das darauffolgende Treffen wurde dann wegen eines Taifuns abgesagt, weil keiner bei Wind und Wetter picknicken gehen wollte und das n\u00e4chste Treffen lie\u00df dann so lange auf sich warten, dass ich in der Zwischenzeit bereits \u00fcber einen anderen Weg Kontakte gefunden hatte. F\u00fcr mich war es sehr wichtig, dass ich mich nicht nur auf <em>eine<\/em> Kontaktm\u00f6glichkeit verlasse, sondern gleichzeitig mehrere Alternativen ausprobiere, um sicherzugehen letztendlich auch Kontakte zu finden. Letzten Endes hat dann gerade eine Professorin, von der ich mir eigentlich kaum wertvolle Hinweise erhofft hatte, den entscheidenden Kontakt vermitteln k\u00f6nnen. Eine andere Professorin, von der ich mir hingegen mehr Hilfe erhofft hatte, weil sie sich fachlich mit Minderheiten in Japan besch\u00e4ftigt, konnte mir dagegen nicht weiterhelfen. Es ist daher sicher nicht verkehrt, mehrere Eisen im Feuer zu haben und immer die Augen offen zu halten, ob sich nicht eine g\u00fcnstige Gelegenheit bietet, Kontakt zu m\u00f6glichen InformantInnen herzustellen.<\/p>\n<p><strong>BA+<\/strong>: Im Laufe des Japanaufenthaltes haben Sie die thematische Ausrichtung Ihres Projekts ein wenig ge\u00e4ndert. Wieso war das n\u00f6tig und was genau haben Sie an Ihrem Projekt ge\u00e4ndert? <!--more--><\/p>\n<p>Als ich den Feldeinstieg geschafft hatte und Kontakt zu Chinesen hergestellt hatte, musste ich leider feststellen, dass mein urspr\u00fcngliches Thema \u2013 die Einstellungen chinesischer Migranten gegen\u00fcber den japanischen Medien \u2013 ein wenig abseits der Interessen meiner Kontakte lag. Ich h\u00e4tte sicherlich auch von Neuem anfangen k\u00f6nnen, passende Kontakte zu suchen, aber da ich gerade Zugang zu einer recht homogenen Gruppe aus chinesischen Studierenden gefunden hatte, wollte ich diese Chance nicht verstreichen lassen und habe daher mein Thema der Situation angepasst, um diese besondere Teilgruppe chinesischer Migranten in Japan n\u00e4her zu untersuchen. Da es sich um Studierende handelte, lag ihr Hauptinteresse nicht direkt bei den japanischen Medien, sondern war auf ihr Lebensumfeld, die Uni und die damit verbundenen Aufgaben und Probleme fokussiert. Die meisten befanden sich zum damaligen Zeitpunkt au\u00dferdem mitten im Bewerbungsstress um eine Anstellung nach ihrem Abschluss, sodass ich diesen Aspekt auch in meine Untersuchungen einbeziehen konnte.<\/p>\n<p><strong>BA+<\/strong>: F\u00fcr den weiteren Verlauf Ihrer Forschung war die \u00c4nderung Ihrer Fokussierung sicher eine gute Entscheidung. Welche Themen waren f\u00fcr Ihre chinesischst\u00e4mmigen Interviewpartner und -partnerinnen denn besonders wichtig?<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Foto_Szawerski_a.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-13522\" src=\"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Foto_Szawerski_a.jpg\" alt=\"Foto_Szawerski_a\" width=\"292\" height=\"396\" srcset=\"https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Foto_Szawerski_a.jpg 292w, https:\/\/moja.phil.hhu.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Foto_Szawerski_a-221x300.jpg 221w\" sizes=\"(max-width: 292px) 100vw, 292px\" \/><\/a>Da ich eine recht homogene Gruppe aus chinesischen Studierenden als Interviewpartner gewinnen konnte, waren die Interessen einigerma\u00dfen vergleichbar. Die meisten konzentrierten sich auf ihr Studium und waren mit der weiteren Lebensplanung besch\u00e4ftigt. Da alle bereits seit einigen Jahren in Japan leben, spielten Integrations- oder Sprachprobleme eine untergeordnetere Rolle, als ich es angenommen hatte. Alle sprachen flie\u00dfend Japanisch und bis auf einige Kommunikationsprobleme und kulturelle Unterschiede konnte keiner von erheblichen Problemen mit seiner japanischen Umwelt berichten.<\/p>\n<p>Trotz der vielen Gemeinsamkeiten gab es aber auch ein paar Punkte, in denen sich die Orientierung meiner Interviewpartner unterschied. Nicht alle hatten eine klare Vorstellung ihrer beruflichen oder privaten Zukunft. F\u00fcr Japan als dauerhaften Arbeitsplatz und Lebensraum konnte sich keiner meiner Interviewpartner aussprechen, als vor\u00fcbergehende Phase zur Ausbildung und Steigerung der Berufschancen wurde Japan allerdings vor China und anderen L\u00e4ndern der Vorzug gegeben. Viel wichtiger war den meisten allerdings die Gegenwart, d.h. aktuell anstehende Uni-Arbeiten und nat\u00fcrlich die Bewerbung um einen guten Job. Sh\u016bshoku Katsud\u014d und Karriere geh\u00f6rten auf jeden Fall zu den wichtigsten Themen im Leben der chinesischen Studierenden. Die meisten scheinen das Studium in Japan bzw. an der Kei\u00f4 als gute Chance wahrzunehmen, ihre Berufschancen zu steigern und sp\u00e4ter im Beruf ein hohes Einkommen zu erzielen sowie einen anspruchsvollen Beruf auszu\u00fcben. Die Lebensplanung, ob in China, Japan oder anderswo und Schwierigkeiten im japanischen Umfeld haben hingegen keine gro\u00dfe Rolle gespielt, entgegen meiner Erwartungen!<\/p>\n<p><strong>BA+<\/strong>: So wie Sie es schildern, konnten Sie bereits viele interessante und teilweise auch \u00fcberraschende Erkenntnisse zur Lebenswelt chinesischer Studierender in Japan sammeln! Warum haben Sie sich bei der Planung Ihres Studien- und Forschungsaufenthaltes in Japan denn f\u00fcr das Bachelor Plus-Programm entschieden?<\/p>\n<p>Da ich vor dem Projekt noch keine Erfahrung im Bereich der Feldforschung sammeln konnte, empfand ich das Bachelor Plus-Programm als ideale Starthilfe. So war ich nicht v\u00f6llig auf mich allein gestellt und konnte der Gefahr aus dem Weg gehen, aufgrund mangelhafter Kenntnisse an der praktischen Umsetzung meines Vorhabens zu scheitern. Die Vorbereitung auf den Auslandsaufenthalt im vierten Semester und die regelm\u00e4\u00dfigen Online-Sitzungen w\u00e4hrend des Aufenthalts in Japan haben mir dabei sehr geholfen, mein Projekt voranzubringen und einen regelm\u00e4\u00dfigen Arbeitsrhythmus zu entwickeln. Weiterhin habe ich mir durch die Teilnahme am Bachelor Plus erhofft, mein Studium in Japan sinnvoll und intensiv zu nutzen, indem ich auch anrechenbare Leistungen f\u00fcr mein Studium in Deutschland erbringe. Das Konzept des vierj\u00e4hrigen Bachelors fand ich dabei besonders sinnvoll, vor allem durch die Verk\u00fcrzung des Masters auf nur zwei Semester. Ein Jahr im Ausland verbringen zu k\u00f6nnen, ohne dabei die regul\u00e4re Studienzeit verl\u00e4ngern zu m\u00fcssen, ist eine tolle Chance, die ich gern nutzen wollte. Da ich als Studentin im Zweitstudium keinen Anspruch auf AuslandsBaf\u00f6g habe, hat die finanzielle Unterst\u00fctzung sicherlich auch eine Rolle gespielt, aber die Betreuung w\u00e4hrend der Projektdurchf\u00fchrung war mir wesentlich wichtiger. Ich denke, dass das wunderbar funktioniert hat und im Vergleich zu meinem vorherigen Aufenthalt in China f\u00fchle ich mich viel intensiver und zielgerichteter betreut, wodurch ich den Aufenthalt insgesamt besser nutzen konnte.<\/p>\n<p><strong>BA+<\/strong>: Es freut uns sehr, dass Sie ein so positives Fazit zum Bachelor Plus Programm ziehen! Auch an der Kei\u00f4 scheint es Ihnen ja sehr gut gefallen zu haben \u2013 Sie haben Ihren Aufenthalt dort um noch ein Semester verl\u00e4ngert \u2013 Grund genug f\u00fcr uns, unsere normalerweise f\u00fcnf Fragen um eine abschlie\u00dfende Frage zu erweitern: Was haben Sie denn f\u00fcr Ihre weitere Zeit in Japan geplant?<\/p>\n<p>Ja, das Studium an der Kei\u00f4 macht mir tats\u00e4chlich sehr viel Spa\u00df und ich habe das Gef\u00fchl, dass mich die zwei Semester sehr vorangebracht haben. Der Unterricht ist zwar im Gegensatz zu den Sprachkursen im Studiengang Modernes Japan ein wenig gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig, weil ein Gro\u00dfteil des Unterrichts damit verbracht wird, den Lesetext vom Band nachzusprechen, aber das wiederum trainiert das H\u00f6rverst\u00e4ndnis und gibt einem mehr Gef\u00fchl f\u00fcr h\u00e4ufig zusammen verwendete Wortkombinationen. Neben den Basis-Sprachkursen kann man aber auch aus einem breiten Angebot an Sprachkursen mit einem speziellen Fokus w\u00e4hlen. Entsprechend den eigenen Schw\u00e4chen ist es m\u00f6glich, gezielt Sprachkurse zu w\u00e4hlen, die dort ansetzen, wo die eigenen Schw\u00e4chen liegen. Jede Disziplin ist dabei in verschiedenen Schwierigkeitsstufen w\u00e4hlbar, sodass man keine Probleme hat, einen Kurs zu finden, der dem eigenen Niveau entspricht. Dar\u00fcber hinaus ist das Angebot an englischsprachigen Seminaren breitgef\u00e4chert. Wenn man sprachlich die Oberstufe erreicht hat, kann man aus dem japanischen Kursangebot f\u00fcr die regul\u00e4ren Studenten w\u00e4hlen. In diesem Semester m\u00f6chte ich mich vor allem auf die Sprache konzentrieren und eventuell auch ein oder zwei regul\u00e4re japanische Seminare oder Vorlesungen besuchen. Da es dann wirklich mein letztes Semester an der Kei\u00f4 sein wird, m\u00f6chte ich noch einmal alle M\u00f6glichkeiten nutzen, bevor ich wieder nach Deutschland zur\u00fcckkehre. Neben der Uni erhoffe ich mir au\u00dferdem, an meinem Projekt weiterarbeiten zu k\u00f6nnen und eventuell schon mit der Projektarbeit anzufangen, damit das eine au\u00dferplanm\u00e4\u00dfige Semester nicht ganz ohne direkten Nutzen f\u00fcr mein Studium in Deutschland bleibt. Und wenn ich dann mal Freizeit habe, freue ich mich nat\u00fcrlich auch, das Leben in T\u00f4ky\u00f4 genie\u00dfen zu k\u00f6nnen. Die Stadt ist so gro\u00df, dass man Jahre br\u00e4uchte, um alles zu erkunden und dann finden ja auch immer wieder Veranstaltungen statt, sodass ich mir kaum vorstellen k\u00f6nnte, wie mir T\u00f4ky\u00f4 je langweilig werden k\u00f6nnte!<\/p>\n<p><strong>BA+<\/strong>: Das denken wir auch! Frau Szawerski, vielen Dank f\u00fcr das ausf\u00fchrliche Gespr\u00e4ch. F\u00fcr das zus\u00e4tzliche Semester und die restliche Zeit in Japan w\u00fcnschen wir Ihnen alles Gute!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie sieht der Alltag chinesischer Studierender an einer japanischen Universit\u00e4t aus? Mit Evelyn Szawerski schlie\u00dfen wir heute unsere Interviewreihe mit dem dritten Jahrgang der Bachelor Plus Studierenden ab. Vor ihrem Japanaufenthalt im Rahmen des Bachelor Plus hat Frau Szawerski auch bereits einen Studienaufenthalt in China absolviert \u2013 da lag es nahe, die erworbenen Sprachkenntnisse zu nutzen und sich mit chinesischen MigrantInnen in Japan zu besch\u00e4ftigen. Unter den \u00dcberseechinesen hat Frau Szawerski ihr Augenmerk auf die chinesischen Studierenden gelegt. Hier interessiert sie vor allem der Lebensalltag der Studierenden in verschiedenen Kontexten, wie z.B. die Beweggr\u00fcnde f\u00fcr ein Studium in Japan und die Erfahrungen in den verschiedenen Studienkontexten: Wie integrieren sich chinesische Studierende in ein japanisches Studienumfeld? Wie sieht der Kontakt mit japanischen Studierenden aus und welche Zukunftspl\u00e4ne haben die jungen chinesischen Migranten? Diesen und anderen Fragen ist Frau Szawerski im Rahmen Ihres BA+ Projekts &#8222;Alltag und Studienumfeld chinesischer Studierender an einer japanischen Universit\u00e4t&#8220; an der Kei\u00f4 Daigaku in T\u00f4ky\u00f4 nachgegangen. 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