Alle Artikel mit dem Schlagwort: tanzhaus nrw

Uraufführung der Performance „x / groove space“

Die Suche nach dem gemeinsamen Puls der Städte Tokyo und Düsseldorf hat die Performance x / groove space hervorgebracht. Das Ergebnis ist dieses Wochenende im Tanzhaus NRW zu sehen. Seit drei Jahren erforscht der Choreograf Sebastian Matthias, wie Gemeinschaft und Raum in Städten entstehen. Dabei spürt er Bewegungsformen und Alltagspraktiken von Stadtbewohnern nach und versucht, die Entstehung von Gemeinschaft nachzuvollziehen. In der praktischen Feldforschung in Tokyo und Düsseldorf legte er den Schwerpunkt auf Kommunikation und Zusammentreffen der Städter, um diese auf die Bühne zu bringen. Auch japanische Künstler waren beteiligt: Iwai Masaru widmete sich bei der Feldforschung dem Thema „Putzen“ und zwei weitere Künstler unterstützen die Performance mit rotierenden Skulpturen und Lichtinstallationen. Außerdem wirken über ein Dutzend Einwohner aus Düsseldorf ebenfalls mit. Eintritt: für Studenten bis 27 Jahre 11 Euro, sonst 22 Euro Dauer: 60 Min. Termine: Do.  02.06. 20:00 Fr.   03.06. 20:00 mit anschließdendem Publikumsgespräch Sa.  04.06. 20:00 und ab 23:00 something – Veranstaltung für elektronische Clubkultur

„Mirror and Music“ mit Teshigawara Saburo

Teshigawara Saburo, einer der renommiertesten Tanzkünstlern weltweit, gastiert vom 22. bis 24. März mit seinem Ensemble Karas im tanzhaus nrw in Düsseldorf. In „Mirror and Music“ schafft der japanische Choreograf für acht Tänzerpersönlichkeiten, darunter Teshigawara selbst, eine tänzerisch virtuose Meditation über das Verhältnis von Körper, Raum, Musik und Licht. Fließende Bewegungen, die aus dem Atem heraus zu entstehen scheinen, korrespondieren mit einer Collage aus barocken Kompositionen und elektronischen Sounds. Die hypnotisierend schnellen „Drehungen, die wie winzige Lichtblitze durch den Raum zucken“, so der Tanzjournalist Jochen Schmidt über die von Teshigawara entwickelte kristalline Bewegungsqualität, scheinen durch die Stroboskop-Effekte der Lichtinszenierung zusätzlich fragmentiert. Das von Teshigawara geschaffene Bühnenbild erzeugt einen faszinierend ästhetischen Raum. „Die menschliche Gestalt tanzt und wankt in die Bühnentiefe, als zeichne sie die Unendlichkeit, die sich immer dann abbildet, wenn zwei Spiegel einander gegenüberstehen“, so die Tanzjournalistin Akiko Tachiki über das im Jahr 2009 entstandene Werk. Saburo Teshigawara, ausgebildet als Bildhauer und in klassischem Tanz, schuf seit Beginn der 1980er Jahre ein umfangreiches Œuvre an Solo- und Gruppenchoreografien, Installationen, Operninszenierungen und Filmen. Der mit …