Alle Artikel mit dem Schlagwort: Rakugo

Rakugo-Event mit Diane Kichijitsu

Aufgepasst liebe Studierende! Am 19 Oktober 2015, also am ersten Vorlesungstag des Wintersemesters, findet hier an der Heinrich Heine Universität ein Rakugo-Event statt. Dazu reist die bekannte Rakugo-Künstlerin Diane Kichijitsu extra aus Japan an und wird u.a. eine originale Rakugo-Geschichte erzählen. Bei Rakugo handelt es sich um eine klassische japanische Unterhaltungsform, die darauf abzielt die Zuschauer zu belustigen. Dazu wird vom Künstler, der während der Performance auf einem Kissen kniet, eine Geschichte erzählt. Das besondere hierbei ist, dass er das komplette Ensemble alleine spielt, welches gut und gerne aus bis zu zehn Personen bestehen kann, die stark variieren können. Auch die benutzten Requisiten sind relativ minimal, so werden nur ein Fächer und ein tenugui-Tuch genutzt. Somit muss der Künstler also zum einen sehr kreativ in seiner Darstellung sein und zum anderen auch hervorragend schauspielern können. Viele der Erzählungen spielen in der Edo-Zeit, sind also schon recht alt und werden bereits seit Jahrhunderten durch Überlieferung weitergegeben. Auf die Rakugo-Geschichte folgt ein kleiner interaktiver Part, bei dem Zuschauer auf der Bühne interagieren können. Den Abschluss bildet kurzer Vortrag der Künstlerin. …

Rakugo-Vorstellung

Eine Rakugo-Vorstellung mit Shunputei Ichinosuke gibt es am Samstag, 19. Oktober, im Hotel Nikko in Düsseldorf. Rakugo (dt.: das gefallene Wort) ist eine Form japanischer Vortragskunst, die auf eine 250-jährige Geschichte zurückblicken kann und auf komischen Monologen beruht. Ein einzelner Akteur – Rakugoka genannt – nimmt hierbei auf einem Kissen vor dem Publikum platz und trägt komödiantische Stücke vor, bei denen er verschiedene Charaktere einer Geschichte verkörpert, die stets mit einer Schlusspointe endet. Lediglich Fächer und Tuch dienen dem Vorführenden als Requisiten, doch ist es gerade diese minimalistische Bühnengestaltung, die die Kunst des Erzählens und der damit verbundenen Emotionen in den Vordergrund rückt. Die beiden Aufführungen finden Samstag, 19. Oktober 2013 im Hotel Nikko (Saal Newton) statt. Um 13 Uhr wird das Spiel deutsch übertitelt, die Aufführung um 17 Uhr ist ausschließlich in japanischer Sprache. Karten kosten 12 Euro und können unter der Telefonnummer 0211 / 834 2701 bestellt werden. Für alle, die Meister Shunputei Ichinosuke persönlich kennenlernen wollen, gibt es außerdem am Freitag, 18. Oktober, bei uns am Institut einen kostenlosen Rakugo-Workshop. Alle Interessierten …

Rakugo-Workshop

Bei der japanischen Erzählkunst Rakugo werden Geschichten mit den einfachsten Mitteln dargestellt: Eine Person sitzt auf einem Kissen und entfaltet ihre Erzählung nur mit einem Fächer und einem Tuch. Damit die Geschichte lebendig wird, bedarf es also viel Gestik, Mimik und Mudulation in der Stimme. Einen kleinen Einblick in diese Kunst können Studierende unseres Instituts am Freitag, 18. Oktober, bekommen. Dann ist der japanische Rakugo-Künstler Shunputei Ichinosuke bei uns zu Gast und wird einen Workshop anbieten, bei dem einige Grundlagen der Erzählkunst vermittelt werden. Die Studierenden sollten zumindest Grundkenntnisse des Japanischen mitbringen, es ist aber auch eine Dolmetscherin anwesend, die im Zweifelsfalls vermitteln kann. Der Workshop findet hier an der Uni in Raum 23.02.02.22 statt, beginnt um 15 Uhr und wird ca. 2 Stunden dauern. Anmeldungen nimmt Elisabeth Scherer bis Freitag, 11. Oktober, entgegen.

Rakugo im Eko-Haus

Einige kennen ihn noch vom letzten Jahr, als er bei uns im Hörsaal 2C gastierte: Der Rakugo-Erzählkünstler Sanyûtei Kenkô kommt wieder nach Düsseldorf, diesmal ins Eko-Haus. Am Freitag, 14. Dezember, tritt er um 19.30 Uhr dort gemeinsam mit Onda Eri, einer Shamisen-Meisterin, auf. Die Vorstellung ist in japanischer Sprache, wird aber deutsch übertitelt. Rakugo ist die traditionelle Kunst des japanischen Geschichtenerzählens. Auf den ersten Blick erscheint Rakugo unspektakulär: Der Meister sitzt im Kimono auf einem Kissen und gibt alte und neue, witzige und bewegende Geschichten zum Besten. Ihm stehen dafür lediglich Fächer, Tuch und seine Schauspielkunst zur Verfügung. Wenige Requisiten bedeuten aber nicht, dass Rakugo langweilig ist – von einer Sekunde zur nächsten, nur durch eine kleine Handbewegung markiert, kann sich ein Rakugo–Meister von einem Betrunkenen in eine verführerische Frau verwandeln. Er isst, nur durch seine Gestik und Mimik ausgedrückt, auf der Bühne eine Nudelsuppe, und der Zuschauer bekommt großen Hunger … – Begleitet wird Meister Kenkô von der Shamisen–Meisterin Eri, die die Yosebayashi, die Musik des Rakugo, erklären wird. Tickets können unter kuhl(at)eko-haus.de bestellt …

Erzählkunst vom Feinsten

Vor etwas mehr als einer Woche gastierten die beiden Rakugo-ka San’yûtei Kenkô und Hayashiya Hiroki bei uns an der Uni und sorgten dafür, dass der ganze Hörsaal 2c Tränen lachte. Unser Student Stefan Brock fasst für uns hier noch einmal die Highlights zusammen: Es herrscht großes Gelächter im Hörsaal der Heinrich-Heine-Universität. Dies lässt darauf schließen, dass viele intelligente Personen anwesend sind. Zu dieser Kenntnis würde man zumindest gelangen, wenn das, was San’yûtei Kenkô über Rakugo sagt, stimmt. Er beschreibt diese Kunst des Geschichtenerzählens als eine der am schwersten zu verstehenden Theaterformen, bei der nur die schlauen Leute lachen. Die Gelegenheit, Rakugo außerhalb Japans selbst einmal erleben zu können, bot sich den Besuchern nun. Auf Einladung des Instituts für Modernes Japan führten San’yûtei Kenkô und Hayashiya Hiroki das deutsche Publikum in diese Erzählkunst ein. Die beiden Japaner sind in ihrer Heimat bekannte Rakugo-Künstler. Doch auch in Deutschland schaffen die beiden es, die Zuschauer zu begeistern. Die Vorstellung gaben die beiden zwar, wie es sich gehört, komplett auf Japanisch, aber dank der Übertitel konnte man auch ohne …

Einführung in die Kunst des Rakugo

Die bekannten japanischen Erzählkünstler San’yûtei Kenkô und Hayashiya Hiroki gastieren nächste Woche Freitag, 8. Juli, bei uns am Institut und stellen die Kunst des Rakugo vor. Am Tag darauf, 9. Juli, gibt es außerdem zwei Vorstellungen des Künstlers im Hotel Nikkô. Rakugo ist nicht das Geschichtenerzählen, das wir in Europa kennen – wo die Oma den Enkeln Grimms Märchen vorträgt. Rakugo-Geschichten werden in Theatern, Tempeln, Schreinen, Schulen, Gemeindezentren, sogar Restaurants dargeboten: Viele der Geschichten (hanashi) spielen in der Edo-Zeit, sind also mindestens 150 Jahre alt und werden teilweise seit hunderten von Jahren von Meister zu Lehrling weitergegeben. Ein einziger Darsteller sitzt (kniet) auf einem Kissen und spielt eigenhändig ein komplettes Ensemble – von zwei bis zu über zehn Personen; vom Bettler über den Bauern zum Samurai, vom kleinen Mädchen über die Ehefrau zur Prostiuierten. Als Requisiten stehen ihm dafür lediglich ein Fächer und ein tenugui-Tuch zur Verfügung: Ein Rakugo-Künstler ist also nicht nur ein Geschichtenerzähler, er muss in erster Linie ein hervorragender Schauspieler sein. Die Besucher der Rakugo-Einführung an der Uni Düsseldorf erwarten ein kurzer …