Alle Artikel mit dem Schlagwort: Michiko Mae

Eine Begegnung mit Japan im Landtag NRW

„Die andere Kultur präsent und erfahrbar machen und gleichzeitig die Offenheit der eigenen Kultur für andere Kulturen bewusst machen“ – dies könnte man als Leitidee der „Parlamentarischen Begegnung mit Japan“ am 24. Februar im Landtag NRW betrachten, zu der rund 270 deutsche und japanische Gäste zusammengekommen waren. Veranstalter waren der Landtag NRW, das Japanische Generalkonsulat und die Deutsch-Japanische Gesellschaft am Niederrhein. Nach den Grußworten der Landtagspräsidentin Carina Gödeke, des Japanischen Generalkonsuls Kaoru Shimazaki und des  Präsidenten der Deutsch-Japanischen Gesellschaft am Niederrhein, Rudolf Franz, hielt Prof. Michiko Mae einen Vortrag zum Thema „Kulturvermittlung als politischer Auftrag“ (Redemanuskript als Pdf) und daran anschließend gab es eine Podiumsdiskussion. 

Michiko Mae in Stiftungsrat des JDZB berufen

Wir freuen uns bekannt geben zu können, dass Prof. Dr. Dr. h.c. Michiko Mae zum 30. September  vom japanischen Außenminister Fumio Kishida zum Mitglied des Stiftungsrats der Stiftung „Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin“ ernannt wurde. Dem Stiftungsrat und dem Vorstand gehören jeweils von der deutschen und der japanischen Seite ernannte Mitglieder an, darunter namhafte Persönlichkeiten, auch die Botschafter der beiden Länder. Die Stiftung wurde 1985 auf der Grundlage der Gespräche zwischen dem damaligen Bundeskanzler Kohl und dem damaligen Ministerpräsidenten Nakasone gegründet, um die japanisch-deutsche und internationale Zusammenarbeit auf den Gebieten der Wissenschaft und Kultur zu fördern und zu vertiefen. Seitdem finden am Japanisch-Deutschen Zentrum auf den Gebieten der Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur jährlich 20 bis 30 Seminare, Symposien und Tagungen statt. Hier gibt es weitere Informationen über die Gremien des JDZB.

Literarische Schwerkost und leichte Pianoklänge

Die Studentin Maria Hermann berichtet von einem Vortrag über Ôe Kenzaburô, den Michiko Mae in der Japan-Woche Ende Mai gehalten hat. Der japanische Schriftsteller Ôe Kenzaburô stand im Mittelpunkt eines Vortrages von Prof. Dr. Michiko Mae am 25. Mai in der Düsseldorfer Zentralbibliothek. Im Rahmen des Programms „Tokyo – Düsseldorf und zurück, eine transkulturelle Reise“ stellte sie den Literaturnobelpreisträger vor, den seine Kenner hierzulande bei seinem Besuch der Frankfurter Buchmesse im Jahre 1990 und bei einer Lesungen im japanischen Kulturinstitut in Köln 2008 auch schon live erleben konnten. Unterstützt wurde Frau Prof. Dr. Mae bei ihrem Vortrag von Bernt Hahn, einem erfahrenen Schauspieler und Sprecher, der die oftmals sehr schwermütigen Passagen, die dem Werk „Eine persönliche Erfahrung“ entnommen wurden, lebendig und spannend vorlas. Den Abend wortwörtlich ausklingen ließ Yuko Kasahara an ihrem Piano und spielte Stücke von Ôe Hikari, dem behinderten Sohn von Ôe Kenzaburô. Bevor man zu den Eckdaten im beachtlichen Lebenslauf des preisgekrönten Autors, Ôe Kenzaburô, kommt, ist es sinnvoll, sich ein Bild von seinem gegenwärtigen Einfluss zu machen und von den literarischen …