Alle Artikel mit dem Schlagwort: Erdbeben

Japan-Tag verschoben auf 15. Oktober

Es erreichte uns eine Pressemeldung zum Japan-Tag: Der Japan-Tag findet dieses Jahr nicht im Mai-, sondern erst im Oktober statt. Stadt, Land und die japanische Gemeinde haben sich zu diesem Schritt entschlossen. Neuer Termin ist jetzt der 15. Oktober. Die Ereignisse der vergangenen Wochen in Japan waren für die Organisatoren ausschlaggebend für die Verschiebung. Das Fest wegen Erdbeben, Tsunami und Atomkatastrophe ganz ausfallen zu lassen, sei für ihn aber nicht in Frage gekommen, so der japanische Generalkonsul. Deswegen wird der Japan-Tag im Oktober „in vollem Umfang“ stattfinden; also inklusive des traditionell großen Feuerwerks. Zum alljährlichen Japan-Tag werden in der Regel bis zu einer Million Besucher in der Stadt erwartet.

Infoabend: Unterstützungsprojekt für den Nordosten Japans

Nächste Woche Mittwoch, 13. April, informiert Prof. Shinji Nakagawa (Kwansei Gakuin Universität) über ein Hilfsprojekt für den Nordosten Japans, das an seiner Heimatuniversität angestoßen wurde. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr im Hörsaal 3B. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen! Hier der Ankündigungstext mit näheren Informationen: Ein verheerendes Erdbeben hat den Nordosten Japans erschüttert. Ein gewaltiger Tsunami überrollte ganze Küstenstädte und richtete massive Schäden an. Hunderttausende Menschen leben derzeit in Notunterkünften und es mangelt an Lebensnotwendigem. Studierende der Kwansei Gakuin Universität möchten Helfen und brauchen dazu IHRE Hilfe. Eine Kooperation zwischen Studierenden der Kwansei Gakuin Universität und Studierenden der Heinrich-Heine Universität könnte gemeinsam eine schnelle und effiziente Hilfe ermöglichen. Seien Sie dabei und helfen Sie, für Japan ein Spendennetzwerk aufzubauen.

Wichtig: Infoveranstaltung zur Lage in Japan

Anstelle der Lehrveranstaltung Familie und Gesellschaft in Japan von Prof. Shingo Shimada findet am Mittwoch, 6. April, von 14.30–16 Uhr im Hörsaal 3B eine Informationsveranstaltung zur aktuellen Lage in Japan statt. Prof. Annette Schad-Seifert und Prof. Shingo Shimada möchten Sie informieren und werden auch gerne Ihre Fragen beantworten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Rückkehr unserer Studierenden nach Tokyo derzeit nicht zu verantworten

Unser Institut kann derzeit nicht die Verantwortung dafür übernehmen, dass Studierende unseres Instituts an die Partneruniversitäten im Raum Tokyo (Keiô-Universität und Bunkyô-Unversität) zurückkehren. Die deutsche Botschaft rät davon ab, sich längere Zeit im Raum Tokyo aufzuhalten, wie einem Schreiben des Botschafters, das hier heruntergeladen werden kann, zu entnehmen ist. Die neuesten Informationen der Deutschen Botschaft sind unter http://www.tokyo.diplo.de/ abrufbar.

Infos zur Ausreise aus Japan

Das akademische Auslandsamt der Uni Heidelberg sammelt aktuelle Informationen zur Ausreise aus Japan, die Studierenden, die sich noch dort befinden, nützlich sein können. Falls Sie noch weitere aktuelle Informationen haben, melden Sie sich bei uns. Hier die Informationen, die sich aus Zuschriften von Studierenden gestern und heute ergeben haben (anonymisiert): „sollten Ausreisende in Korea stranden, ist natürlich die Botschaft zuständig.“ (gemeint die Botschaft in Korea) „Aus eigener Erfahrung: Sollte jemand eine Fahrt zum Narita-Flughafen in Betracht ziehen, so gibt es die Moeglichkeit den Narita-Shuttle-Bus zu nutzen. Dies wurde mir ebenso von der Deutschen Botschaft in Tokyo empfohlen. ———————- http://www.narita-airport.jp/en/access/bus/index.html ———————- Da die Zuege nun aufgrund der zeitweisen Stromunterbrechung unregelmaessig fahren, sollte man sich vorher informieren, wann diese verfuegbar sind. Die Shuttlebusse fahren fruehestens gegen 6Uhr am Morgen. Die Strassen waren z.B. am Dienstag 15.03. morgens frei und man kam vom Yokohama-Bahnhof ohne Probleme zum Flughafen (Preis pro Person: ca. 3000 Yen / Dauer: ca. 1h30min).“ „Ich kann bestätigen, dass die Anreise nach Narita mit dem Bus (Airport Limousine Bus) derzeit am besten zu gehen scheint. …

Neue Informationen zum Unglück in Japan

Wir als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Modernes Japan danken für die Anteilnahme, die uns in den vergagenen Tagen erreicht hat und immer noch erreicht. Uns erreichen viele Anfragen, wie es unseren Studierenden ergangen ist und wieviele von Ihnen sich in Japan aufhalten oder aufgehalten haben. Wir sind sehr erleichtert darüber, dass wir Kontakt zu unseren Studierenden haben, es allen gut geht und die meisten mittlerweile nach Deutschland zurückkehren konnten. Unsere Gedanken sind nun bei den Menschen in Japan, wir hoffen und bangen mit ihnen, dass sich die Lage bald stabilisiert. 14 Studierende unseres Instituts befanden sich zur Zeit des Unglücks offiziell an einer unserer Partneruniversitäten. Sieben dieser Studierenden sind mittlerweile wieder in Deutschland eingetroffen, drei befinden sich auf Okinawa und die übrigen halten sich entweder in Osaka auf oder planen bereits ihre Heimreise. Wir wissen von 20 weiteren Studierenden, die nicht an einem unserer offiziellen Austauschprogramme teilnehmen, dass sie sich zur Zeit des Unglücks in Japan aufgehalten haben. Allen geht es gut, 17 Personen sind bereits in Deutschland bzw. sitzen noch im Flugzeug …

Bitte bei der Botschaft melden!

Von einigen unserer Studierenden haben wir bereits gehört, dass sie auf dem Weg zurück nach Deutschland sind. Vom Goethe-Institut Tokyo hat uns nun noch einmal die dringende Bitte erreicht, dass sich alle in irgendeiner Form von dem Erdbeben Betroffenen bei der Botschaft melden sollen. Auch das Goethe-Institut bietet seine Hilfe an – private Kontaktdaten eines Mitarbeiters erhalten Sie auf Anfrage bei mir oder Frau Kottmann. Hier der Aufruf: Deutsche, die in den Krisengebieten wohnen oder sich dort aufhalten, werden gebeten, der deutschen Botschaft in Tokyo unter info@tokyo.diplo.de eine Nachricht zukommen zu lassen, ob es Ihnen gut geht. Die deutsche Botschaft steht Ihnen unter dieser Mailadresse sowie unter der Telefonnummer +81 3 5791 7700 auch für Auskünfte zur Verfügung, ferner der Krisenstab im Auswärtigen Amt in Berlin rund um die Uhr unter +49 30 5000 3000. Bitte wenden Sie sich auch an das Goethe-Institut, falls Sie Schwierigkeiten haben, das Krisengebiet zu verlassen – wir werden in jedem Fall versuchen, Ihnen zu helfen. Ansonsten ist es wichtig, sich in die Liste der Botschaft einzutragen. Informationen gibt es …