Alle Artikel mit dem Schlagwort: Eko-Haus

Fotoausstellung: „Tage zählen“ im EKO-Haus

Vom 6. Januar bis 8. Februar 2015 zeigt das EKO-Haus der japanischen Kultur die Fotoausstellung des japanischen Fotografen Tsutomu Koiwa. Die Ausstellung trägt den Titel „Tage zählen“ 1988-1991 und 2011 Onagawa – die verlorene Stadt. Es handelt sich dabei um eine fotografische Dokumentation („Szenen aus Onagawa“), die Tsutomu Koiwa bereits 1992 herausbrachte und die durch Schwarzweiß-Fotografien das Leben der Menschen in Onagawa im Schatten des Atomkraftwerkes darstellt. Die Stadt Onagawa in der Präfektur Miyagi wurde wie viele andere Städte auch am 11. März 2011 durch das Erdbeben und den Tsunami schwer beschädigt und 500 Einwohner der Stadt verloren ihr Leben. Das Atomkraftwerk, das in der Dokumentation „Szenen aus Onagawa“ thematisiert wurde musste abgeschaltet werden. Die Fotoausstellung zeigt auch an wenigen Beispielen die Zustände in der Region nach dem Tsunami.

Ausstellung und Vorträge: Japanischer Tempelbau

Von 18. November bis 14. Dezember läuft im Eko-Haus eine Ausstellung über Tempelbau in Japan, die von drei Vorträgen begleitet wird. Unter dem Titel „Buddha in Beton – Ein Material der Ewigkeit im Tempelbau“ werden Fotografien von Jonas Gerlach präsentiert. Der traditionelle buddhistische Tempelbau in Japan muss sich seit jeher mit einem Widerspruch abfinden: Einerseits ist der Tempel ein Ort des Verlöschens alles unbeständig Dahinfließenden, andererseits leiden die hölzernen Tempelbauten an Feueranfälligkeit: einer Form von Unbeständigkeit. Vor über 100 Jahren versprach der Eisenbeton, den Kräften der Zeit zu widerstehen. Erst viel später kam die Einsicht, dass dies eine Illusion ist. Trotzdem hat der Eisenbeton zu Veränderungen bestehender Formen und zu vielseitigen Neuschöpfungen geführt. Jonas Gerlach, Doktorand der Japanologie an der Universtiät Köln, promoviert zu diesem Thema. Eindrucksvolle Fotos, die er auf seinen Forschungsreisen gemacht hat, dokumentieren unterschiedliche Stadien dieser baulichen Entwicklung. Die Ausstellung wird von drei Vorträgen von Jonas Gerlach begleitet, die unterschiedliche Spannungsfelder des zeitgenössischen Tempelbaus darstellen (Beginn: jeweils 18.30 Uhr): 18.11.: „Dauerhaftigkeit und Vergehen“ (Eröffnungsvortrag); Ausstellungseröffnung um 18 Uhr 25.11.: „Sinn und Zweck“ …

Synthesizer-Benefizkonzert

Der in Japan sehr renommierte Synthesizer-Spieler Kim Shin gibt am kommenden Donnerstag, 2. Oktober, ein Benefizkonzert zugunsten des Friedensdorfs Oberhausen im EKO-Haus in Düsseldorf. Einlass ist ab 18.30 Uhr und das Konzert beginnt um 19 Uhr. Statt eines Eintritts werden Spenden für das Friedensdorf gesammelt. Weitere Informationen zum Künstler gibt es auf seiner Webseite.

Teeverkostung im Eko-Haus

Im Eko-Haus gibt es Anfang September neben dem Gartenfest noch eine weitere interessante Veranstaltung: Eine Grünteeverkostung mit dem Teeanbaumeister Matsumoto aus Wazuka (Kyoto) am Mittwoch, 10. September, von 18.30 bis 20.30 Uhr. Für die Veranstaltung fällt eine Teilnahmegebühr von 10 Euro an (zahlbar vor Ort). Anfragen richten Sie bitte per Mail – gern auch auf deutsch – an Herrn Kobayashi unter obubueu@gmail.com. Ein Anmeldeformular gibt es hier. 

Konzert: Eternal Japan

Ein Konzert mit Shinobue und Schlagzeug unter dem Titel „Eternal Japan“ gibt es am Vorabend des Japan-Tags, 24. Mai (Freitag), um 19.30 Uhr im Eko-Haus in Düsseldorf. Gespielt werden ein Medley japanischer Volksmusik und Kompositionen der beiden Musiker. Der Eintritt ist frei. Satoshi Katano stammt aus Sawara (Präf. Chiba). Mit neun Jahren begann er, Shinobue zu spielen und wurde früh Mitglied der Volksmusikgruppe „Yokura geizaren“. 2005 wurde er als Kulturbotschafter für Chiba nach Wisconsin (USA) entsandt, wo er Volksmusik aus Sawara spielte. In seinen Konzerten bringt er die traditionellen japanischen Elemente der Musik aus Sawara und westliche Genres zusammen. – Satoru Sawada stammt aus Nobeoka (Präf. Miyazaki). 2005 begegnete er dem weltbekannten Perkussionisten Semba Kiyohiko, dessen Schüler (kotsuzumi–und taiko–Trommeln) und Assistent er wurde. Er spielt in Rock–, Soul– und Blues–Bands, singt während seines Drummings, schreibt eigene Stücke und spielt mit bekannten Popgrößen in Japan zusammen.

Vortragsreihe: Gespenster und Dämonen in der japanischen Kulturgeschichte

Im April gibt es im Eko-Haus in Düsseldorf eine kleine Vortragsreihe, die sich japanischen Geistern und yôkai widmet. Jeweils donnerstags um 18.30 Uhr geht es im Eko-Saal um schaurige Gestalten, ihre Wurzeln und ihre gegenwärtigen Inkarnationen. Hier das Programm: Do 11.04. Dr. Elisabeth Scherer (Düsseldorf): „Rache und Verführung im weißen Gewand: Weibliche Geister in der japanischen Kulturgeschichte“ Zerzauste schwarze Haare, ein weißes Kleid, unausweichliche Rache: Die japanischen Geister, die meist weiblichen Geschlechts sind, gelten heute weltweit als Ikonen des Horrorkinos. Doch woher kommt dieses stereotype Äußere, was treibt die Geister an, und warum sind sie so häufig weiblich? Der Vortrag verfolgt die Spuren der weiblichen Geister in der japanischen Kulturgeschichte und widmet sich dabei unter anderem dem japanischen Theater, Holzschnitt–Künstlern und den Kino–Geistern. Do 18.04. Dr. des. Nicole Fujimoto (München): „Yōkai 妖怪 in der Edo–Zeit: Gespenstisches zwischen(Aber)glaube, Spiel und Pop“ Die Edo–Zeit (1603–1868) ist reich an phantasievollen Darstellungen gespenstischer Figuren (yōkai) wie einäugigen Tōfuträgern, langhalsigen Ölschleckerinnen oder Katzenmonstern. Zwar lassen sie sich zu einem Teil auf den Volksglauben zurückführen, aber der Vortrag zeigt auch, wie …

Koto-Konzerte von Yamaji Miho

Die Koto-Spielerin Yamaji Miho kommt auf Ihrer Europa-Tournee im April auch nach Düsseldorf und Köln. Musikfreunde erwartet ein abwechslungsreiches Programm aus populären japanischen Melodien, traditionellen und modernen Stücken. Der Entritt ist frei. Die beiden Konzerte finden an folgenden Terminen statt: am Dienstag, dem 9. April 2013, um 19.30 Uhr im EKO-Haus der Japanischen Kultur (Brüggener Weg 6, 40547 Düsseldorf) am Mittwoch, dem 10. April 2013, um 19.00 Uhr im Japanischen Kulturinstitut Köln (Universitätsstr. 98, 50674 Köln) Yamaji Miho begann im Alter von fünf Jahren mit dem Spiel der Koto, der traditionellen japanischen Wölbbrettzither. Später studierte sie an der Tokyo National University of Fine Arts and Music (Tokyo Geijutsu Daigaku), nahm 1997 am 42. NHK- Kurs für Hochbegabte im Bereich japanische Musik (Hōgaku Ginōsha Ikuseikai) teil und erhielt im Rahmen eines Stipendiums des Bunkachō (Agency for Cultural Affairs) Unterricht bei der renommierten Koto-Meisterin Sawai Kazue (*1941). Inzwischen hat sich Yamaji Miho als herausragende Koto-Musikerin etablieren können und mehrfach erste Preise bei Musikwettbewerben in Japan gewonnen. Sie ist landesweit unterwegs und im japanischen Rundfunk und Fernsehen zu hören. Ihre Vielseitigkeit zeigt sich u.a. an …

Rakugo im Eko-Haus

Einige kennen ihn noch vom letzten Jahr, als er bei uns im Hörsaal 2C gastierte: Der Rakugo-Erzählkünstler Sanyûtei Kenkô kommt wieder nach Düsseldorf, diesmal ins Eko-Haus. Am Freitag, 14. Dezember, tritt er um 19.30 Uhr dort gemeinsam mit Onda Eri, einer Shamisen-Meisterin, auf. Die Vorstellung ist in japanischer Sprache, wird aber deutsch übertitelt. Rakugo ist die traditionelle Kunst des japanischen Geschichtenerzählens. Auf den ersten Blick erscheint Rakugo unspektakulär: Der Meister sitzt im Kimono auf einem Kissen und gibt alte und neue, witzige und bewegende Geschichten zum Besten. Ihm stehen dafür lediglich Fächer, Tuch und seine Schauspielkunst zur Verfügung. Wenige Requisiten bedeuten aber nicht, dass Rakugo langweilig ist – von einer Sekunde zur nächsten, nur durch eine kleine Handbewegung markiert, kann sich ein Rakugo–Meister von einem Betrunkenen in eine verführerische Frau verwandeln. Er isst, nur durch seine Gestik und Mimik ausgedrückt, auf der Bühne eine Nudelsuppe, und der Zuschauer bekommt großen Hunger … – Begleitet wird Meister Kenkô von der Shamisen–Meisterin Eri, die die Yosebayashi, die Musik des Rakugo, erklären wird. Tickets können unter kuhl(at)eko-haus.de bestellt …