Alle Artikel mit dem Schlagwort: 3/11

Filmvorführung: „Stunden der Katastrophe“

Eine Premiere gibt es am Donnerstag, 18. Juli, bei uns am Institut: Der Dokumentarfilm „Stunden der Katastrophe – Berichte aus Japan vom 11. März“ (jap. 3gatsu 11nichi wo ikite) ist erstmals in einer deutschen Version zu sehen. Studierende unseres Instituts haben den Film in einem Projekt, das von Mai Umezaki und Adam Jambor geleitet wird, selbst übersetzt und mit deutschen Untertiteln versehen. Die Dokumentation beschäftigt sich damit, wie die Menschen in Nordjapan die Katastrophe vom 11. März 2011 erlebt haben. Das Filmteam sprach mit Schülern und Lehrern aus der Stadt Ishinomaki, die von den schrecklichen Ereignissen schwer betroffen war. Der Film vermittelt so über Einzelschicksale eine sehr persönliche Sicht auf die ersten Stunden nach der Katastrophe. Beginn der Vorführung ist um 16.30 Uhr im Hörsaal 2B. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Internationale Konferenz zu Reaktionen auf 3/11 in japanischer Diaspora

Für alle, die am Wochenende noch nichts vorhaben, sei eine Reise nach Belgien empfohlen. Unser Institut veranstaltet am Freitag, 22. Juni, und Samstag, 23. Juni, gemeinsam mit der Universität Gent und der Universität Kobe eine internationale Konferenz zum Thema: „Transnational Responses to Catastrophe. Japanese Diaspora Communities and the March 2011 Triple Disaster“. Unter den Vortragenden sind auch Peter Bernardi und Christian Tagsold, der die Konferenz mit organisisert hat. Peter Bernardi spricht über „The Response of the Japanese-Brazilian community of São Paulo“ und Christian Tagsold widmet sich dem Thema „The Japanese Diaspora in Düsseldorf and the Triple Disaster of March 2011„. Das gesamte Programm kann hier eingesehen werden. Der Veranstaltungsort: Faculty Room (Faculteitskamer), Faculty of Arts, Blandijnberg 2, 9000 Ghent Kontakt (Registrierung): andreas.niehaus@ugent.be