Vortrag über Strahlenopfer von Fukushima

Shin Sugok, die am 2. März auch bei uns am Institut zu Gast sein wird, hält am Freitag, 13. März, einen Vortrag zum Thema „Diskriminierung als politisches System – Japan im Umgang mit Opfern und Kritikern“. Beginn ist um 19 Uhr in der VHS Düsseldorf, Bertha-von-Suttner-Platz 1 (hinter dem Hauptbahnhof). 

Zum Vortrag:
Die Katastrophe von Fukushima ist der bislang größte atomare Unfall, den die Welt erlebt hat. Noch heute leben über 140.000 Menschen in Notunterkünften. Es ist ein Makel, aus Fukushima zu kommen – bei der Jobsuche, bei der Partnersuche. Nationalistische Tendenzen, die in Japan derzeit erstarken, erschweren die Situation: Die Regierung toleriert Hassreden gegen unbequeme Opfer, Kritiker oder Atomkraftgegner. Die olympischen Spiele in Tokio stehen vor der Tür. Atomkraft darf kein Problem sein, Fukushima auch nicht. Die japanische Regierung treibt die Wiederinbetriebnahme und den Export der AKW wieder voran. Wo soll all das hinführen?

Zur Person:
SHIN SUGOK – Koreanerin 3. Generation in Japan, geboren in Tokio, Geschäftsfrau. Vorstand des internationalen Netzwerkes „Norikoenetto“ gegen Rassismus und Hassreden. Beraterin der Schule-Universität, Autorin diverser Schriften zur Abschaffung von ethnischen Diskriminierungen und Forderung einer multikulturellen Gesellschaft und zu Menschenrechtsfragen.

sayonara

Ein Gedanke zu „Vortrag über Strahlenopfer von Fukushima

  1. Weber

    Ich finde es gut, dass bei euch Fukushima nicht in Vergessenheit geratet. Vielen ist gar nciht bewusst, dass es immer noch ein großes Thema ist und noch lange nicht in Vergessenheit geraten soll. Habe mich erst letztens mit einem Gast darüber unterhalten, der Bekannte in Tochigi hat. In seiner Familie ist das Thema noch immer aktuell und das bleibt es wohl auch noch lange.

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