Monate: September 2018

Nippon Performance Nights 2018

Bei der „Nippon Performance Night“ präsentiert das Forum Freies Theater Düsseldorf auch dieses Jahr wieder ausgewählte Produktionen aus Japan und von in Europa und Deutschland lebenden Japaner/innen. Mit dabei ist dieses Jahr auch wieder unser Mitarbeiter Bastian Nonnenberg, der bei der Performance „Tag H“ von miu mitwirkt. Die einzelnen Programmpunkte im Überblick: 29.9.2018 Konzert „100 Keyboards“ von ASUNA 20 Uhr, Berger Kirche, Wallstraße 17 Wo 100 Keyboards draufsteht, sind tatsächlich auch 100 Keyboards drin. Keyboards, Keyboards, Keyboards, ein großer Kreis von Keyboards. Keyboards in unterschiedlichen Größen und Farben. Die 100 Keyboards lassen multiple Schallwellen derselben Frequenz durch den Raum schwingen. Die Töne der Keyboards überlagern sich zu einem komplexen musikalischen Moiré-Muster. In der performativen Installation der 100 Keyboards des japanischen Tonkünstlers ASUNA werden subtile Variationen von Überlagerungen und Resonanzen erlebbar. Dieser Text enthält 12 Keyboards, alle 100 Keyboards gibt es im exzellenten visuellen und akustischen Raum der Berger Kirche in der Altstadt zu sehen und zu hören. 10., 12. und 13.10.2018 Performance „Tag H“ von miu 20 Uhr, Werft 77, Reisholzer Werftstraße 75 Am 3. …

Lesung mit Tawada Yôko in Köln

Zum Abschluss der Lesungsreihe „Frauengestalten in der Literatur verschiedener Länder“ gibt es am Samstag, 29. September 2018, um 19 Uhr eine Lesung unter dem Titel „Freiheit im Mund“ mit der bekannten Schriftstellerin Tawada Yôko im Forum der Volkshochschule Köln, Museum am Neumarkt, Cäcilienstraße 29–33. Der Eintritt ist frei. Yoko Tawada aus Japan, mehrfache Preisträgerin (Adelbert-von-Chamisso-Preis 1996, Erlanger Literaturpreis für Poesie 2013, Kleist-Preis 2016 und viele mehr), liest aus ihren Büchern „Abenteuer der deutschen Grammatik“, „Akzentfrei“ u.a. Dem Kölner Publikum ist sie als Kuratorin der „Poetica“ im Januar dieses Jahres besonders bekannt. Begleitet wird sie von der bulgarischen Dichterin Tzveta Sofronieva, Gestalterin von Lyrikinstallationen, Übersetzerin und Herausgeberin von Anthologien. Ihre mehrfach ausgezeichneten Bücher sind u.a. „Eine Hand voll Wasser“, 2008, „Landschaften, Ufer“, 2013, die viersprachige Hommage an Ivan Goll “selected affordable studio apartments”, 2015 und die translinguale „Anthroposzene“, 2017.

Shodō-AG nimmt neue Mitglieder auf

Seit dem Wintersemester 16/17 gibt es bei uns eine Shodō-AG. Auch dieses Wintersemester 18/19 führen wir unsere Club-Aktivitäten mit der Unterstützung einer waschechten Kalligraphie-Meisterin, Frau Aya Murakami, fort, die während der Vorlesungszeit 4-mal für Präsenzunterricht zu uns ans Institut kommt. Zum neuen Semester gibt es wieder einige freie Plätze, deshalb sind wir auf der Suche nach neuen Mitgliedern, die Interesse daran haben, gemeinsam mit uns die schöne japanische Schriftkunst zu lernen und zu üben. Anmeldungen für die AG bitte bis zum 8. Oktober an fujita@phil.hhu.de. Die AG findet wie folgt statt: Zeit: freitags, 10:30–12:00 Uhr (davon sind 4 Termine Präsenzunterricht von Frau Murakami: 12. Okt./16. Nov./30. Nov./14. Dez.) Ort: 24.21.U1.21 Mitgliedsbeitrag bzw. Teilnahmegebühren: 35 Euro (das Geld wird in der ersten Präsenzstunde von Frau Murakami eingesammelt) Neue Mitglieder (bis zu 10 Studierenden) haben außerdem die Möglichkeit, einen großen Pinsel, einen Tuschereibstein bzw. ein Tuscheschälchen sowie eine Unterlage günstig (insgesamt 30 Euro) bei Frau Murakami zu erwerben. Interessierte melden sich bitte ebenfalls bis zum 08. Oktober bei fujita@phil.hhu.de.

Solo-Theaterperformance mit Shoko Ito

Am Donnerstag, 11. Oktober, haben wir das Vernügen, die Künstlerin Shoko Ito bei uns am Institut mit einer Solo-Theaterperformance begrüßen zu dürfen. Von 17 bis 18 Uhr präsentiert sie im Hörsaal 3B zwei kurze Stücke: „The dog and the cat“ und „Balekendan“. Shoko Ito ist seit 30 Jahren Solo-Theater-Künstlerin und hat schon in 62 Ländern gespielt, darunter bei großen Events wie dem Edinburgh Festival und dem Avignon Festival. Der Eintritt ist frei! Über die Stücke Script by Shoko Ito Choreography by Kei Takei (Nagano Olympic Games Choreographer for Japan) 【the dog and the cat】 A long time ago there is a dog who likes to whistle and lived in a certain mountain. One day The Dog was walking and wearing his favorite hat.suddenly a storm came with strong wind and the hat was blown away. He then went to the hat making Cat down the village. He brought with him the finest piece of leather. The dog several time to see if the hat was ready, but it was next week it would be ready.. …

Wichtig für Erstsemester – Letzte Sammelbestellung für Lehrbücher

Liebe Erstis, für den Sprachkurs werden die Lehrbücher der Reihe „Minna no Nihongo“ benötigt. Wie jedes Jahr hat unsere Lektorin Frau Fujita dafür gesorgt, dass wir bei OCS Sammelbestellungen zu vergünstigten Konditionen abgeben können. Die erste Bestellrunde ist bereits vorüber und es haben noch einige Studierende keine Bücher bestellt. Falls Sie die Möglichkeit nutzen wollen, die Bücher für insg. 85 statt 107 Euro zu erwerben, gibt es eine zweite Bestellrunde, die vom 29.09.2018 bis zum 08.10.2018 erfolgt. Lehrbuchbestellung: 29.09.2018-08.10.2018* Mehr Infos und den Link zur Bestellung finden Sie hier. Die Bestellung ist nur im Zeitraum vom 29. September (00:00 Uhr) bis zum 08. Oktober (24 Uhr/Mitternacht) möglich. Der voraussichtliche Liefertermin ist der 25. Oktober. Die Bücher können ab nachmittags im Büro des OCS (Kurfürstenstr. 37, 40211 Düsseldorf, Mo-Fr 9:00-18:00) abgeholt werden. *Achtung!: Bei dieser zweiten Bestellfrist kommen die Lehrbücher leider nicht rechtzeitig in Düsseldorf an. Sorgen Sie daher bitte dafür, dass Sie sich die ersten Lektionen der Lehrbücher kopieren und zum Unterricht mitbringen. Sie können sich die Lehrbücher entweder in der Universitäts- und Landesbibliothek oder von …

Queerying Japan: Ein Blick auf das Thema „Ehe für alle“

In unserer Serie über die internationale Konferenz „Queerying Japan“, die unser Institut im Juli 2018 veranstaltet hat, berichtet nun Katharina Buckel über den Themenbereich „Institutions: Matrimony – ‚Ehe für alle‘?“. Einen Beitrag über LGBT-Märkte und Konsum, den wir vor kurzem veröffentlicht haben, gibt es noch hier zu lesen. „Queer“ war am 6. und 7. Juli 2018 nicht nur das Stichwort zum Straßenfest des Christopher Street Days in Köln, auch nebenan in Düsseldorf hielt im Haus der Universität das Thema Einzug: Das internationale Symposium „Queerying Japan – Transnational Perspectives on Politics, Society and Culture“ brachte in zwei Tagen und fünf Panels interessante Eindrücke und Perspektiven zu Themen wie queere Repräsentation, LGBT-Gesetzgebung und schulische Bildung in Hinblick auf LGBT. Der Fokus der Tagung lag – wie deren Name schon unschwer erkennen lässt – klar auf Japan, doch es gab auch Vorträge, die die deutsche Perspektive beleuchteten und damit zum Vergleich der beiden Länder einluden. Ein Thema, das sich dafür gut eignete, war das des zweiten Panels: „Institutions: Matrimony – ‚Ehe für alle‘?“ Kurze Zeit zuvor hatte sich …

Studierende der Waseda-Universität zu Besuch an der HHU!

Vom 4. bis 6. September 2018 haben 22 Studierende der Waseda-Universität diverser Fachrichtungen (von Erziehung über Wohlfahrt bis Architektur) verschiedene Orte in Düsseldorf besucht, um unter anderem mehr über die Architektur und Wohlfahrtseinrichtungen zu lernen. Dabei wurden sie tatkräftig von Studierenden unseres Instituts unterstützt, und unsere Master-Studentin Jennifer Gonsior berichtet hier von den gemeinsamen Erlebnissen. Am ersten Tag ging es zunächst um das gegenseitige Kennenlernen und die Besichtigung Düsseldorfs. Der Morgen startete mit einer Panoramafahrt auf dem Rhein und einer anschließenden Führung durch die Altstadt. Von Killepitsch waren die japanischen Studierenden nicht sehr angetan, dafür waren sie aber sehr interessiert an Löwensenf, Schokoladennudeln und Schnitzel. Der letzte Stopp des Tages war der Düsseldorfer Medienhafen. Hier stand die Architektur im Vordergrund und nicht nur unsere Besucher, sondern auch die Düsseldorfer Studierenden haben neue Erkenntnisse gewonnen. Der zweite Tag bestand aus Besichtigungen diverser Einrichtungen. Am Morgen ging es in die METRO-Sternchen-Kindertagesstätte. Architektonisch waren die Studierenden von der Helligkeit der Räume und der gleichzeitigen Nutzung von Rutschen als Spielplatz sowie zur Evakuierung in Notfällen beeindruckt (in japanischen Kindertagesstätten …

Professor Iwabuchi Kôichi zu Gast in Düsseldorf!

Im Dezember haben wir die Ehre, den bekannten Kulturforscher Iwabuchi Kôichi bei uns in Düsseldorf begrüßen zu dürfen. Iwabuchi ist Professor an der Monash University (Australien), wo er als Direktor des Monash Asia Institute fungiert.  Bekannt wurde er vor allem durch seine Forschung zu Medien und Globalisierung, zu Multikulturalität in Asien und zu nationaler Identität. Unter seinen Publikationen finden sich Werke wie Recentering globalization: Popular culture and Japanese transnationalism (2002), East Asian Pop Culture: Approaching the Korean Wave (2008) und Resilient Borders and Cultural Diversity: Internationalism, Brand Nationalism, Multiculturalism in Japan (2015). Iwabuchis Besuch an unserem Institut ist eine einmalige Gelegenheit, diesen Forscher persönlich kennenzulernen und mit ihm zu diskutieren. Folgende Punkte stehen auf dem Programm: Montag, 17. Dezember, 18–20 Uhr, Haus der Universität Vortrag: „Jenseits von ‚Cool Japan‘:  Grenzüberschreitende Dialoge“ Vortrag in japanischer Sprache mit Konsekutivübersetzung ins Deutsche, anschließend Diskussion mit den Zuhörer/innen Zum Inhalt „Cool Japan“ ist ein Projekt der japanischen Regierung im Bereich der Kreativwirtschaft und der Kulturpolitik, welches stark auf den Westen, aber auch auf andere asiatische Länder abzielt. In dieser …

Südkoreanisches Stück „Cuckoo“ im FFT

Im Forum Freies Theater in Düsseldorf steht am 26. und 27. September 2018 die Performance „Cuckoo“ des südkoreanischen Künstlers Jaha Koo  auf dem Programm. Beginn ist jeweils um 20 Uhr im FFT Juta, und am 26. September gibt es anschließend noch ein Publikumsgespräch. Es lassen sich durchaus Parallelen zur japanischen Gesellschaft erkennen 🙂 Zur Performance In Südkorea ist nicht alles Samsung und Sonnenschein. Der Aufstieg des Landes zu einer High-Tech-Wirtschaftsmacht und die Folgen der Liberalisierung nach Maßgabe des Internationalen Währungsfonds haben eine tragische Seite: Steigender Leistungsdruck, eine strenge Gesellschaftsordnung und hierarchische Verklemmtheit haben die Selbstmordrate vor allem bei jungen Menschen rasant steigen lassen. Kurz bevor der Künstler Jaha Koo zum Studium nach Amsterdam auswanderte, nahm sich sein bester Freund das Leben. Mit eigenwilligem Humor tritt Jaha Koo in einen Dialog mit drei manipulierten Reiskochern der Marke Cuckoo und schafft eine berührende persönliche Auseinandersetzung mit einer Gesellschaft, die ohne Rücksicht auf Verluste an ihrem Bruttoinlandsprodukt arbeitet.

Neuerscheinung aus unserem Institut: Japan in der Krise

An unserem Institut ist soeben ein neues Buch erschienen: „Japan in der Krise – Soziale Herausforderungen und Bewältigungsstrategien“, herausgegeben von Annette Schad-Seifert und Nora Kottmann. In dem Band sind aus unserem Institut neben Beiträgen der Herausgeberinnen auch Aufsätze von Stephanie Osawa und Ludgera Lewerich vertreten. Das Buch kann im Uni-Netz auch online über Springer Link gelesen und heruntergeladen werden. Über das Buch „Japan in der Krise“: Die Auswirkungen der gegenwärtigen Krise in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen wie Regierungspolitik, Arbeitsmarkt, Wohlfahrt, Familien- und Beziehungsstrukturen sind Thema des vorliegenden Sammelbandes der Herausgeberinnen Annette Schad-Seifert und Nora Kottmann. Die sozialwissenschaftlichen Studien informieren umfassend zu gesellschaftspolitischen Debatten und bieten empirische Analysen zu Reproduktion, (Liebes-)Beziehungen und Pflege, Work-Life-Balance, Migration, Jugendkriminalität sowie Ernährung und Nachhaltigkeit. Zusammenfassend wird so die Vielschichtigkeit der Krise(nphänomene) aufgezeigt und weiterer Handlungsbedarf in aller Dringlichkeit offengelegt. Darüber hinaus wird aber auch auf die Chancen zivilgesellschaftlicher Bewältigungsstrategien verwiesen.