Monate: Juli 2018

Für „Being Academic“ und den Wahlpflichtbereich: Projekt mit Studierenden der Waseda-Uni

Unser Institut bietet Master-Studierenden Anfang September eine Möglichkeit, ein Projekt im Rahmen des Moduls „Being Academic“ umzusetzen (auch eine Anrechnung im Wahlpflichtbereich ist möglich, siehe unten). Es handelt sich um drei Tage, in denen gemeinsam mit 22 japanischen Studierenden der Waseda-Universität verschiedene Stationen in Düsseldorf besucht werden. Unsere MA-Studierenden stehen den japanischen Studierenden für Fragen zur Vefügung und tauschen sich mit ihnen in Diskussionen aus. Auf dem Programm stehen konkret: 4. und 5. September: Besuch eines Demenzheimes, Besuch eines Waldkindergartens, Stadtbesichtigung Düsseldorf, Besuch der Japanischklasse des Cecilien-Gymnasiums 6. September: gemeinsames Seminar auf Japanisch Auch Studierende, die das Modul „Being Academic“ schon haben oder BA-Studierende mit fortgeschrittenen Japanischkenntnissen kann das Projekt im Wahlpflichtbereich angerechnet werden (2 CP). Anmeldungen nimmt Maria Neumann, Maria.Neumann[at]uni-duesseldorf.de, entgegen. Wer das Projekt für „Being Academic“ anrechnen möchte, meldet sich parallel bei Elisabeth Scherer, scherer[at]phil.hhu.de

Haiku- & Senryū-Wettbewerb 2018

Für die Teilnehmer*innen des vierten Sprachkurses heißt es bei uns alljährlich: Sommerzeit ist Haiku-Zeit! Wie in jedem Sommersemester durften sich die Studierenden auch diesmal wieder daran versuchen, die japanischen Gedichtformen Haiku und Senryū selbst zu verfassen. Unter den zahlreichen sehr schönen Beiträgen haben die Lehrenden unseres Instituts drei Sieger*innen gekürt, die wir hier jetzt präsentieren: Glückwunsch an Emre Asdarli, Luca van der Wielen und Marisa van Lessen! Emre Asdarli 生生生 字は一つでも 意味いっぱい Luca van der Wielen 雪山や ピザの湯気と 牛の声 Marisa van Lessen 読めますよ 英語のメニューは いりません

Einflüsse japanischer Mangakultur auf die Hauptstadt des Comics – Ein Reisebericht

Wieviel Manga gibt es in Brüssel? Dieser Frage widmen sich in diesem Artikel Noelia Muñiz Schley und Aylin Leuner, die sich vom 11. bis 13. Juni 2018 mit einigen Mitstudierenden und Dozierenden des Arbeitskreises „Graphisches Erzählen“ der Philosophischen Fakultät auf eine dreitägige Reise in Belgiens Hauptstadt begeben haben. Berühmt ist diese Stadt nicht nur für ihre leckeren Waffeln und landestypischen Pommes frites, sondern vor allem auch für Comics. Daher wird sie auch als Hauptstadt des Comics bezeichnet. Gemeint sind damit die frankobelgischen Werke wie beispielsweise Tim und Struppi oder Lucky Luke, die aus dem französischsprachigen Europa stammen und weltweite Berühmtheit erlangt haben. Als Studentinnen des Fachs Modernes Japan stellten wir uns natürlich die Frage, ob in einem Land, das seine eigene hochwertige Comickultur besitzt, der japanische Manga wohl ebenso präsent und beliebt ist wie bei uns in Deutschland. Daher lautete unsere Mission für diese Reise: Ausschau nach japanischen Manga zu halten. Auf unserem vielfältigen Programm standen vor allem Besuche berühmter Museen im Vordergrund, doch hatten wir auch genügend Freizeit, in der wir Brüssel auf eigene Faust …

25. Gender Workshop CfP: Rückblick und neue Horizonte / Review and New Horizons

<english version below> Wie jedes Jahr findet auch in diesem Jahr wieder der Gender Workshop zur Japanforschung vor der Konferenz der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung statt. Der Termin ist dieses Jahr der 22. und 23. November am Japanisch-Deutschen Zentrum in Berlin. Unten stehend finden Sie den Call for Paper in deutscher und englischer Sprache:

家庭訪問 2018 – Zu Gast bei japanischen Familien – Teil 1

Auch dieses Jahr durften Studierende unseres Instituts für Modernes Japan japanische Familien zu Hause besuchen und einen Eindruck von ihrem Alltag bekommen. Dank der tatkräftigen Unterstützung der Japanischen Internationalen Schule in Düsseldorf gab es diesmal sogar die Möglichkeit, gleich in mehreren Haushalten vorbeizuschauen. Die Besuchsberichte der Studierenden werden wir von nun an wöchentlich im Blog veröffentlichen. Los geht es mit dem Bericht von Sabrina Isenberg und Angelina Wierig, die bei Familie Yonemori zu Besuch waren.

Großer Erfolg für den von uns untertitelten Film auf dem Filmfestival Nippon Connection

Am 1. Juni war es soweit: Auf dem japanischen Filmfestival Nippon Connection in Frankfurt wurde der Kurzfilm „Beyond the Tip of Her Tongue“ (したさきのさき, Shitasaki no saki), den Bachelor- und Master-Studierende unseres Institutes in Kooperation mit der Japan Visualmedia Translation Academy (JVTA) ins Englische übersetzt und untertitelt haben, als Europapremiere aufgeführt. Drei MA-Studentinnen waren für uns dabei und berichten hier von den Ereignissen vor Ort. Das Festival war sehr gut besucht und bot ein abwechslungsreiches, interessantes Programm, das nicht nur Filmvorführungen von Klassikern, Animations-, Kurz- oder Indie-Filmen beinhaltete, sondern auch ein großes Angebot an Workshops, Vorträgen und Veranstaltungen rund um die Themen Film und Japan.

Ein Seminar zu aktuellen Tendenzen der japanischen Schullandschaft

Viele aktuelle Informationen zu Schule in Japan und zum Japanischlernen in Deutschland gab es vom 8. bis 10. Juni 2018 beim 30. VJS-Fortbildungsseminar im Arbeitnehmerzentrum Königswinter. Unsere Masterstudentin Celeste Yau war dabei und berichtet hier von ihren Eindrücken und Erfahrungen. Der VJS, Verein der Japanischlehrkräfte an weiterführenden Schulen im deutschsprachigen Raum e.V. (ドイツ語圏中等教育日本語教師会) verschreibt sich dem Aufbau freundschaftlicher Beziehungen zwischen Schülern aus dem deutschsprachigen Raum und Japan. Das Fortbildungsseminar findet jedes Jahr in Deutschland statt, um aktuelle Themen des japanischen Sprachunterrichts zu diskutieren, die Japanisch-Lehrer fortzubilden und um zukünftigen Japanisch-Lehrern zu helfen. Das Thema des dreitägigen Seminars war dieses Mal „Aktuelle Tendenzen in der japanischen Schullandschaft“. Dabei wurden Aspekte wie Lehrmaterial für den Japanischunterricht, die gegenwärtige Situation an Schulen in Japan, sowie Informationen zum Japanisch-Lehramt in Deutschland präsentiert und diskutiert. Ca. 30 Japanisch-Lehrer (von denen der größte Teil am Gymnasium unterrichtet) und Lehramtsstudierende nahmen an diesem Seminar teil. Das Seminar war in zwei Teile gegliedert, einen informativen Teil und einen praktischen Teil. Am ersten und zweiten Tag gab es vormittags Vorträge und Referate, und anschließend …