Monate: Juli 2013

Schreibberatung in den Ferien

Müssen Sie in der vorlesungsfreien Zeit eine Hausarbeit schreiben, wissen aber noch nicht, wie Sie es angehen sollen? Gibt es Probleme mit der Bachelorarbeit? Die Schreibberatung der Philosophischen Fakultät bietet Studierenden aller Fächer und in allen Studienabschnitten jederzeit Hilfe bei Schreibprojekten. 
Nach einer kurzen Sommerpause (am 23.7. und 30.7. bleibt die Schreibberatung geschlossen) findet ab dem 6. August 2013 jeden Dienstag von 16–18h in Raum 23.21.02.48 eine offene Beratungszeit statt, in der Fragen zum wissenschaftlichen Schreiben gestellt werden können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Übersetzung eines Dokumentarfilms – Bericht

Wie bereits angekündigt gibt es bei uns nächste Woche eine Premiere: Am Donnerstag um 16.30 Uhr wird der Film „Stunden der Katastrophe“ vorgeführt, den Studierende unseres Instituts dieses Semester in dem Kurs „Studentisches Übersetzungsprojekt eines japanischen Dokumentarfilms – Stimmen aus Japan nach der Katastrophe“ übersetzt haben. In dem halbjährigen Projekt, das durch den Lehrförderungsfonds unterstützt wurde, haben die Studierenden selbständig deutsche Untertitel für den Film erarbeitet. Sandra Prati, die an dem Kurs teilgenommen hat, berichtet hier von der Arbeit:  

Ikebana „at the indoor pond“

„At the indoor pond“ heißt eine Ikebana-Ausstellung, die von Freitag, 19. Juli, bis Sonntag, 21. Juli im Parkhaus im Park des Künstlervereins Malkasten in Düsseldorf zu sehen ist. Eine Gruppe von Studentinnen der Düsseldorfer Kunstakademie organisiert die unabhängige Kunstausstellung mit Mitgliedern des International Ikebana Chapter Köln. Ausstellungseröffnung ist am Freitag, 19. Juli, um 19 Uhr. Die Ausstellung wurde in einer privaten Zusammenarbeit zwischen den beiden Gruppen konzipiert. Die Idee ist, Ikebana als Kunstform in den Kontext der zeitgenössischen Kunstszene zu stellen und so einen Austausch zwischen diesen beiden Szenen anzuregen, die leider zumindest hier im Rheinland kaum in Kontakt stehen. Ziel ist es, bei dieser Ausstellung auf eine stark japanbezügliche oder folkloristische Aufmachung zu verzichten und Ikebana schlicht als eine für die Diskurse der zeitgenössichen Kunst relevante Ausdrucksform zu präsentieren. Im Mittelpunkt werden die Ikebana-Arrangements der teilnehmenden Arrangeur/innen stehen, die unterschiedliche Ikebana-Schulen vertreten, u.a. auch die Anfang des 20. Jahrhunderts im Ikebana aufgekommene, aber mittlerweile wieder sehr in den Hintergrund getretene Avantgarde-Bewegung. Die Kunststudentinnen liefern das kuratorische Konzept und eine wandmalerische Gestaltung des Ausstellungsraumes. Samstag …

Radiobeitrag mit Prof. Christian Tagsold jetzt online!

Gestern war wie bereits angekündigt Prof. Christian Tagsold beim Saarländischen Rundfunk zu Gast. Eine Stunde beantwortete er in der Sendung „Fragen an den Autor“ die Fragen des Moderators und der Zuhörerinnen und Zuhörer. Dabei ging es unter anderem um sein neu erschienenes Buch „Japan – Ein Länderportrait„, um Fukushima und um die japanische Wirtschaft. Wer den Beitrag noch anhören möchte, kann dies nun per Podcast auf der Seite des SR2 machen.

Filmvorführung: „Stunden der Katastrophe“

Eine Premiere gibt es am Donnerstag, 18. Juli, bei uns am Institut: Der Dokumentarfilm „Stunden der Katastrophe – Berichte aus Japan vom 11. März“ (jap. 3gatsu 11nichi wo ikite) ist erstmals in einer deutschen Version zu sehen. Studierende unseres Instituts haben den Film in einem Projekt, das von Mai Umezaki und Adam Jambor geleitet wird, selbst übersetzt und mit deutschen Untertiteln versehen. Die Dokumentation beschäftigt sich damit, wie die Menschen in Nordjapan die Katastrophe vom 11. März 2011 erlebt haben. Das Filmteam sprach mit Schülern und Lehrern aus der Stadt Ishinomaki, die von den schrecklichen Ereignissen schwer betroffen war. Der Film vermittelt so über Einzelschicksale eine sehr persönliche Sicht auf die ersten Stunden nach der Katastrophe. Beginn der Vorführung ist um 16.30 Uhr im Hörsaal 2B. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

13-Jährige gewinnt Manga-Wettbewerb

Viel Pink, Kirschblüten und ein Lolita-Outfit: Die diesjährige Gewinnerin des Düsseldorfer Manga-Wettbewerbs hat in ihrem Vier-Panel-Comic ein sehr buntes Bild von Japan gezeichnet. Die 13-jährige Tamara Reimer setzte sich damit gegen 260 Zeichnungen durch, die beim Japan-Tag am 25. Mai enstanden sind. Gestern wurde sie zusammen mit 28 weiteren Gewinnern bei der Preisverleihung im Goethe-Institut ausgezeichnet.

Bericht: „Ethnographie interkulturellen Handelns in deutschen und amerikanischen Unternehmen in Japan“

Am 27.06.2013 hielt Prof. Dr. Alois Moosmüller (LMU München) im Rahmen des Bachelor Plus Programmes einen spannenden und informativen Vortrag zum Thema „Ethnographie interkulturellen Handelns in deutschen und amerikanischen Unternehmen in Japan“. Für alle, die den Termin leider nicht wahrnehmen konnten, gibt es nun eine kleine Zusammenfassung: Prof. Dr. Moosmüller ist Ethnologe und Professor für Interkulturelle Kommunikation an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er hat insgesamt fünf Jahre in Tōkyō gelebt und während dieses Aufenthaltes Feldforschung in multinationalen Unternehmen in Japan durchgeführt. Neben seinem Untersuchungsgegenstand waren vor allem seine Erfahrungen aus der Feldforschung, besonders Methodik sowie wissenschaftliche Ethik Gegenstand des Vortrages.

Prof. Tagsold am Sonntag im Radio

In der Reihe „Fragen an den Autor“ ist Prof. Christian Tagsold am Sonntag, 7. Juli, ab 11 Uhr für eine Stunde bei SR2 zu Gast. In der traditionsreichen Sachbuch-Sendung stellen jeden Sonntag Autorinnen und Autoren ihre Werke vor und beantworten Fragen der Hörerinnen und Hörer. Christian Tagsold spricht über sein Buch Japan – Ein Länderportrait, das im März 2013 im Ch.-Links-Verlag erschienen ist. Die Sendung „Fragen an den Autor“ hat einen Blog, auf dem Interessierte bereits im Vorfeld der Sendung Fragen an den Autor hinterlassen können. Auch während und nach der Sendung kann dort von den Zuhörerinnen und Zuhörern das vorgestellte Werk diskutiert werden. Falls Sie also konkrete Fragen zu Herrn Tagsolds Buch haben – oder vielleicht dazu, wie sich die Arbeit an dem Buch für ihn gestaltet hat – können Sie ihn nun auch ganz offiziell über das Radio oder den Blog ansprechen.

BA+ Workshop: „Alter(n) im Blick: Feldforschung in Japan und Deutschland“

Nach dem Gastvortrag von Prof. Alois Moosmüller gibt es am Freitag, 12.07.2013 von 14:30-18:45 in Gebäude 2303, Ebene 01, Raum 61 eine weitere Veranstaltung im Rahmen des Bachelor Plus Programms: In einem öffentlichen Workshop werden drei Referenten aus ihrer Feldforschungspraxis rund um das Thema Alter(n) berichten. Dabei soll ein Austausch über methodische Aspekte der Planung und Durchführung von Feldforschungsvorhaben (nicht nur in Bezug auf Alter(n)sforschung) ermöglicht werden. Auch mögliche Probleme, die bei einer Feldforschung auftreten können, sollen angesprochen werden – ebenso wie Tipps zum Umgang mit diesen.