Monate: Juni 2013

Lesebuch Fukushima

Perspektiven auf die Katastrophe von Fukushima, die weit über die deutsche Medienberichterstattung hinausgehen, bietet ein neues Buch, das von Studierenden der Japanologien Frankfurt und Leipzig zusammengestellt wurde: Gebhardt, Lisette; Richter, Steffi (Hg., 2013): Lesebuch „Fukushima“. Berlin: EB-Verlag. 24,80 Euro,  ISBN 978-3-86893-103-7. (Inhaltsverzeichnis und Leseprobe)

Krimi-Literaturtreff

Einen Literaturtreff zu japanischer Krimi-Literatur gibt es an unserem Institut am Dienstag, 16. Juli, ab 18 Uhr im Raum 23.03.01.63. Alle begeisterten Krimi-Fans sind zu diesem Treffen herzlich eingeladen! Im Mittelpunkt werden vor allem drei Werke stehen: „Out“ von Kirino Natsuo, „R.P.G.“ von Miyabe Miyuki und „Akai Yubi“ von Higashino Keigo. Im Idealfall haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Treffs bereits eines oder mehrere dieser Werke gelesen, man kann aber auch vorbeikommen, wenn man noch ganz „unbedarft“ auf diesem Gebiet ist. Die Bücher kursieren derzeit bereits am Institut, wer im Vorfeld noch etwas lesen möchte, kann sich an Prof. Michiko Mae wenden. Diskutiert wird bei dem Literaturtreff je nach Bedarf auf Japanisch oder auf Deutsch, auch die Werke können als Vorbereitung in beiden Sprachen gelesen werden. Im Mittelpunkt des Gespräches wird unter anderem stehen, wie in diesen Krimi-Werken Familie thematisiert wird.

Winzige Inseln sorgen für reichlich Zündstoff

Am Montag, 3. Juni, gab es an unserer Uni in der Reihe „Außenpolitik Live“ eine Podiumsdiskussion zum Thema „Territorialkonflikte im Chinesischen Meer“, moderiert von Prof. Dr. Christian Tagsold. Rhea Handgretinger Ishizaka war dort und gibt hier Ihre Eindrücke von der Veranstaltung wieder. Nach einer Begrüßung durch den Dekan der Philosophischen Fakultät der HHU, Prof. Bleckmann, wurden die beiden Referenten, Volker Stanzel, Deutscher Botschafter aus Tokyo, und Gudrun Wacker von der Stiftung Wissenschaft und Politik vorgestellt. Botschafter Stanzel gab zunächst einen historischen Überblick über die acht Riffe im ostchinesischen Meer, die immer wieder Anlass für Konflikte bieten: Die Inseln sind 1893 zusammen mit Taiwan mit den Pescadore-Inseln Teil Japans. Nach dem 2. Weltkrieg  ging Taiwan zurück an die Republik China unter der Guomindang-Regierung. Die Volksrepublik China wurde erst am 1. Oktober 1949 ausgerufen. Die anderen Inseln waren unter US-Besatzung. Ende der 1960er Jahre vermuteten UNO- Wissenschaftler Bodenschätze im Bereich dieser Inseln. Daraufhin wurden von chinesischer und japanischer Seite Anspruch auf die Inseln erhoben. Als Okinawa 1972 seine Souveränität zurückerlangte, gab es bezüglich der Inseln keine Festlegung. …

Bericht: Berufsinformationstag (Freundeskreis Modernes Japan e.V.)

Es ist zwar schon etwas her, aber wir wollen denen, die leider nicht zum Berufsinformationstag am Samstag, den 15. Juni 2013 kommen konnten, die nützlichen Tipps natürlich nicht vorenthalten. Die Veranstaltung des Freundeskreis Modernes Japan e.V. war für die Organisatoren ein voller Erfolg. Der Vortragsraum der ULB wird bestimmt selten so gut besucht. Die Vorträge waren abwechslungsreich und ansprechend gestaltet. Man darf sich also auf den nächsten Berufsinfotag im kommenden Jahr freuen. Die Vortragsreihe startete Florian Patzke mit dem Thema „Arbeiten in der Computerspiel Branche“. Schon hier wurde klar, dass eines ganz wichtig ist: Vitamin B. Das B steht hier nicht für Bier, sondern für Beziehungen. Außerdem berichtete er von den Vor- und Nachteilen, die das Arbeiten in Japan bei einem japanischen Arbeitgeber mit sich bringen kann. Helga Breuninger sprach in ihrem Vortrag darüber, wie man auch in fachfremden Bereichen einen Fuß in die Tür bekommt. Hier hieß das Schlüsselwort „Engagement“. Sie hatte über Kontakte während eines Praktikums beim DJW von der Ausschreibung für eine andere – fachfremde – Stelle erfahren. Um also ihren zukünftigen Arbeitgebern …

BA+ Gastvortrag: „Ethnographie interkulturellen Handelns in deutschen und amerikanischen Unternehmen in Japan“

Im Rahmen des Bachelor Plus Programmes gibt es am Donnerstag, 27.06.2013 von 18:30-20:00 in Gebäude 22.01, Hörsaal 2B einen öffentlichen Gastvortrag von Prof. Dr. Alois Moosmüller (LMU München) zum Thema „Ethnographie interkulturellen Handelns in deutschen und amerikanischen Unternehmen in Japan“. Prof. Dr. Moosmüller ist Ethnologe und Professor für Interkulturelle Kommunikation an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er hat mehrere Jahre in Tôkyô gelebt und gelehrt. In seinem Vortrag wird er über seine Feldforschung in multi-nationalen Unternehmen in Japan berichten und dabei auch auf methodische Aspekte eingehen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Manga-Wettbewerb 2013: Die Sieger stehen fest!

Auch wenn nicht durchgehend strahlender Sonnenschein an der Rheinpromenande herrschte und es manchmal vielleicht auch auf das Papier tröpfelte, sind auch dieses Jahr wieder viele Manga-Fans dem Aufruf des Goethe-Instituts gefolgt und haben sich am Manga-Wettbewerb des Japan-Tages beteiligt. 260 Vier-Panel-Mangas wurden eingereicht, viele von sehr hoher zeichnerischer Qualität. Für die zwölfköpfige Jury, die am 11. Juli die Beiträge sichtete, war die Wahl nicht leicht. Mittlerweile sind die Sieger aber gekürt und sie wurden gestern vom Goethe-Institut benachrichtigt. Die genauen Platzierungen werden jedoch erst bei der Siegerehrung bekannt gegeben, zu der das Goethe-Institut die 29 Preisträger am 4. Juli einlädt.

Sport Dies 2013

Am 05. Juni fand der Sport Dies im Vergleich zu den, vom schlechten Wetter begleiteten letzten zwei Jahren unter fast wolkenfreien Himmel statt. Die Modernes-Japan-Mannschaft „Nin Nin“, der Halbfinalist vom Jahre 2009, setzte alles daran, in der Vorrunde durchzukommen, nachdem Nin Nin in den letzten 4 Jahren immer den Einzug in die Finalrunden knapp verpasst hatte.