Monate: April 2012

Gastvorträge zu Okinawa

Zwei Gastvorträge mit Okinawa-Schwerpunkt gibt es am Mittwoch, 9. Mai, an unserem Institut. Prof. Michael Molasky (Hitotsubashi-Universität Tokyo) und Oliver Kühne (Unviersität Tübingen) sprechen zu dem gemeinsamen Oberthema „Okinawan Religion and Self-perception in Tourism and Literature“. Beginn ist um 16.30 Uhr im Hörsaal 2B, alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Prof. Michael Molasky wird sich in seinem Vortrag (in englischer Sprache) der Literatur von Medoruma Shun widmen, und Oliver Kühne geht auf das Bild Okinawas ein, das sich in den Werken japanischer Autorinnen wie Yoshimoto Banana oder Kirino Natsuo und in der Tourismusindustrie zeigt (Vortrag in deutscher Sprache). Die Abstracts zu den Vorträgen können hier heruntergeladen werden.

Ulrike Ezold gewinnt Nachwuchs-Preis

Wir gratulieren unserer Studentin Ulrike Ezold, die mit einer Präsentation ihrer Bachelorarbeit den ersten Platz des Young Information Professionals (YIP) Award erreicht hat! In Ihrer Arbeit hat sich Ezold mit der Frage beschäftigt, wie der japanische Energiekonzern TEPCO in den zwei Monaten nach der Katastrophe im März 2011 den Internetdienst Twitter zur (Krisen-) Kommunikation genutzt hat. Dies aktuelle Brisanz der Forschungsarbeit und die souveräne Anwendung inhaltsanalytischer Methoden überzeugten die Jury. Ulrike Ezold, die im Nebenfach Informationswissenschaft studiert, präsentierte die Ergebnisse ihrer Studie auf der DGI-Konferenz zum Thema „Social Media & Web Science – Das Web als Lebensraum“, die am 22. und 23. März in Düsseldorf stattgefunden hat. Das Poster, in dem sie ihre Resultate visuell sehr ansprechend dargestellt hat, kann hier heruntergeladen werden. In ihrer Arbeit wertete Ulrike Ezold die Tweets, die der Konzern im Untersuchungszeitraum veröffentlicht hatte, inhaltlich aus und setzte sie zu offiziellen Pressemeldungen von TEPCO in Beziehung. TEPCO reagierte auf direkte Anfragen von Twitter-Nutzern (@-Messages) nicht, Informationen zum Atomkraftwerk in Fukushima fehlten lange völlig. Fast ausschließlich wurde über bevorstehende Stromausfälle informiert. Erst …

Stipendien für einsemestrige Auslandsaufenthalte

Eine Möglichkeit, einen kürzeren Japanaufenthalt zu finanzieren, sind die sogenannten HHU High Potential Mobility Grants (HPMG; früher PROMOS). Durch die HHU High Potential Mobility Grants fördert die HHU zusammen mit dem DAAD Auslandsaufenthalte an Universitäten weltweit, die nicht über Austausch-Programme wie ERASMUS organisiert und unterstützt werden können. 
Förderbar sind deutsche Studierende aller Fachrichtungen (und Bildungsinländer gemäß der Definition durch BAföG), die einen einsemestrigen Studienaufenthalt (bis zu fünf Monate) an einer Hochschule im Ausland planen. 

Das Stipendium umfasst ein monatliches Teilstipendium von 300 € und eine länderabhängige Reisekostenpauschale.

 BAföG-Empfänger können sich ebenfalls für die HHU High Potential Mobility Grants bewerben. Sie erhalten das Teilstipendium (bis zu 300 € Stipendium sind für das Auslands-BAföG anrechnungsfrei) und die Reisekostenpauschale. Diese wird komplett auf den Reisekostenzuschuss des Auslands-BAföGs angerechnet. Empfänger des Deutschlandstipendiums (Chancen nutzen) können auch eine Förderung durch die HHU High Potential Mobility Grants beantragen. Als Zuschuss zum Deutschlandstipendium können sie im Falle einer Förderung die Reisekostenpauschale erhalten. Es gelten die folgenden Bewerbungsfristen: 1.3, 1.7. und 2.11.
 Eine Bewerbung ist nur vor Antritt des Auslandsaufenthalts möglich. Nähre Informationen …

Neues STM-Seminar: „Themed Japan“

PD Dr. Christian Tagsold wird ab Mai vertreten von Michiko Uike-Bormann, die für unsere Studierenden ein spannendes Thema im Gepäck hat: Die Erforschung von Themenparks und anderen sogenannten „themed environments“.  Ab Montag, 30. April, wird sie für Bachelor-Studierende ihr Seminar „Themed Japan: Populäre Kulturrepräsentationen in themed environments in Japan“ anbieten, das dem Sozialwissenschaftlichen Themenmodul zugeordnet ist. Die Anmeldung ist über das LSF möglich. Ort: Raum 23.02.02.22 Zeit: montags, 16.30–18 Uhr Themed Japan: Populäre Kulturrepräsentationen in themed environments in Japan Im Zuge der Globalisierung von Freizeit- und Konsumwelten sind themed environments keineswegs ein westliches Phänomen, auch – oder gerade – in Japan finden wir eine große Bandbreite an thematisierten Räumen in Tourismus, Populärkultur, Freizeit und Konsum. Dabei bewegen sich die themed environments wie etwa Themenparks, shopping malls, Hotels und Restaurants, aber auch (Freilicht)museen zwischen Authentizität und Simulation, zwischen Unterhaltung und Bildung. Anhand einiger Fallbeispiele wollen wir in diesem Seminar Funktionen und Bedeutungen dieser thematisierten Räume untersuchen. Besonders interessant sind themed environments im Hinblick auf populäre Selbst- und Fremdbilder und Fragen der Identität. Die in ihnen vermittelten …

Schreibwerkstatt im Sommersemester

Auch im Sommersemester gibt es wieder Gelegenheit, der eigenen Hausarbeit, Projektarbeit oder Abschlussarbeit mit Hilfe von Elisabeth Scherer und anderen Studierenden den letzten Schliff zu geben. Die Werkstatt-Treffen finden immer donnerstags ab 14.30 Uhr im Raum 23.02.02.22 (ehemals AVZ-Raum) statt. Falls bereits etwas geschrieben ist, kann dies im voraus per E-Mail an Elisabeth Scherer geschickt werden. Wir arbeiten aber auch konzeptionell an neuen Projekten oder helfen, ein geeignetes Thema zu finden. Vorbeikommen kann jeder ohne Voranmeldung.