Monate: März 2012

Letzter Ferientermin der Schreibwerkstatt

Einen letzten Ferientermin der Schreibwerkstatt gibt es diese Woche Donnerstag, 22. März, um 11 Uhr. Alle Studierenden, die gerade an Abschluss- oder Hausarbeiten sitzen, sind herzlich eingeladen! Soll ein bereits geschriebener Text besprochen werden, bitte vorher an Elisabeth Scherer schicken. Treffpunkt ist im Büro von Frau Hein (Gebäude 23.02, Ebene 02, Raum 21). Auch im kommenden Semester wird es wieder eine Schreibwerkstatt geben – Termine werden noch bekannt gegeben!

Studium abgeschlossen… und dann?

Wie geht’s nach dem Studium weiter? Diese Frage stellen sich früher oder später alle. Im Wintersemester 2011/12 haben sich die Studierenden zweier Seminare intensive mit den Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt für Modernes Japan Absolventen beschäftigt. Ihre Ergebnisse präsentieren die Teilnehmer/innen  im Tomonetto. Jeden zweiten Montag werden ihre Beiträge veröffentlicht. Diese Woche ist eine Recherche von Kinam Bang zum Arbeitsfeld Deutsch als Fremdsprach (DaF) online gegangen, vor zwei Wochen stellte Raimund Haas ein Interview mit dem wissenschaftlichen Mitarbeiter des Eko-Hauses vor und davor präsentierte Martin Thönes das Manga Verlagswesen in Deutschland. Den Anfang machten Ende Januar Ingrid Goller und Janis Klausenitzer mit ihrem Artikel „Mit modernem Japan in die Wirtschaft“, in dem sie den Arbeitsalltag einer ehemaligen Absolventin bei einer großen japanischen Handelsorganisation in Düsseldorf  vorstellen. Alle Artikel stehen im Tomonetto unter Berufsfelder für Japanologen. Noch bis zum Ende des Sommersemesters geht es im zwei-Wochen-Takt weiter mit Artikeln zum japanischen Generalkonsulat als Arbeitgeber, noch mehr rund um Mangas und Verlage, dem Berufsfeld „Marketing“ für Geisteswissenschaftler, Kunstmanagement usw. Gerne nehmen wir auch noch weitere Artikel zu interessanten …

„Mirror and Music“ mit Teshigawara Saburo

Teshigawara Saburo, einer der renommiertesten Tanzkünstlern weltweit, gastiert vom 22. bis 24. März mit seinem Ensemble Karas im tanzhaus nrw in Düsseldorf. In „Mirror and Music“ schafft der japanische Choreograf für acht Tänzerpersönlichkeiten, darunter Teshigawara selbst, eine tänzerisch virtuose Meditation über das Verhältnis von Körper, Raum, Musik und Licht. Fließende Bewegungen, die aus dem Atem heraus zu entstehen scheinen, korrespondieren mit einer Collage aus barocken Kompositionen und elektronischen Sounds. Die hypnotisierend schnellen „Drehungen, die wie winzige Lichtblitze durch den Raum zucken“, so der Tanzjournalist Jochen Schmidt über die von Teshigawara entwickelte kristalline Bewegungsqualität, scheinen durch die Stroboskop-Effekte der Lichtinszenierung zusätzlich fragmentiert. Das von Teshigawara geschaffene Bühnenbild erzeugt einen faszinierend ästhetischen Raum. „Die menschliche Gestalt tanzt und wankt in die Bühnentiefe, als zeichne sie die Unendlichkeit, die sich immer dann abbildet, wenn zwei Spiegel einander gegenüberstehen“, so die Tanzjournalistin Akiko Tachiki über das im Jahr 2009 entstandene Werk. Saburo Teshigawara, ausgebildet als Bildhauer und in klassischem Tanz, schuf seit Beginn der 1980er Jahre ein umfangreiches Œuvre an Solo- und Gruppenchoreografien, Installationen, Operninszenierungen und Filmen. Der mit …

Fukushima-Gesprächsrunde

Eine Gesprächsrunde zu den Auswirkungen der Katastrophe vom 11. März 2011 gibt es morgen, Freitag (2. März), um 19.30 Uhr im alten Künstlerhaus St. Mauritius in Meerbusch-Büderich. Hierzu sind zwei Gäste anwesend: Koichi Koike aus der Stadt Fukushima berichtet über die aktuelle Situation und die Folgen vor Ort. Der Agrarökonom beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit nachhaltiger Landwirtschaft. Seine Anbauflächen wurden durch das Unglück verstrahlt. Akiko Yoshida war als Austauschstudentin in Bonn und engagiert sich seit 2002 bei Friends of the Earth, Japan. Sie beschäftigt sich intensiv mit den Unfallfolgen von Fukushima. Dabei kümmert sie sich u.a. um den besseren Schutz von Kindern vor der Strahlenbelastung und um das Evakuierungsrecht. Sie fordert die Energiewende und den sofortigen Atomausstieg. Im Anschluss Gespräche bei Wein, Wasser und Brezeln. Die Veranstaltung findet in japanischer und deutscher Sprache statt. Adresse:  Meerbusch – Büderich, Altes Küsterhaus St. Mauritius, Düsseldorferstr. 6