Monate: April 2011

Der Atombombenabwurf veränderte nicht nur Japan, sondern die ganze Welt.

Herr Sotobayashi ist 82 Jahre alt. Als er 16 war hat er den Abwurf der Atombombe auf Hiroshima am 6. August 1945 erlebt und verlor dabei seine Mutter. 1957 kam er nach Berlin um Chemie zu studieren und später lehrte er auch an der Technischen Universität Berlin und am Max-Planck-Institut. Das Institut für Modernes Japan lud ihn ein einen Vortrag zu halten. Er hat 30 Jahre in Japan gelebt und 50 Jahre in Deutschland. Zu Beginn der Pressekonferenz, die anlässlich seines Vortrages „Zum Gedenken an Hiroshima und Nagasaki“ an der Heinrich Heine Universität gegeben wird, betont Herr Sotobayashi diese Abschnitte seines Lebens und fügt hinzu: „Ich bin ja Berliner“. An diesem Dienstag, dem 12. April, steht die Reaktor-Katastrophe von Fukushima zum ersten Mal seit einigen Tagen wieder in den Schlagzeilen, weil die INES-Gefahrenstufe nun offiziell auf 7 angehoben wurde und damit auf derselben Stufe steht wie Tschernobyl damals.

Zwei Stipendien für herausragende Abschlussarbeiten!

Gute Arbeit wird belohnt: Die Ostasienstiftung unserer Universität hat zwei Preise für die besten Abschlussarbeiten in unserem Fach ausgeschrieben. Die beiden ausgewählten Studierenden erhalten jeweils 5000 Euro, die für einen Japanaufenthalt verwendet werden sollen. Die Bewerbungsfrist wurde verlängert, da die Preisverleihung nun erst im Juli stattfindet, und Sie können sich noch bis Freitag, 20. Mai bewerben! Hier die Informationen im Detail:

Studentisches Symposium – Deadline verlängert!

Die Deadline zum Einsenden von Abstracts für das studentische Symposium am 21. Mai ist um ein paar Tage verlängert worden. Die Einsendung eines bis zu 300 Wörter langen Abstracts ist nun noch bis Freitag 15. April möglich. Das Symposium mit dem Titel „Japanische Populärkultur als Hybrid – Das Überschreiten kultureller Grenzen in der Postmoderne“ steht im Zusammenhang zum deutsch-japanischen Jubiläumsjahr, sowie dem einen Tag zuvor stattfindenden Symposium „Vom Japonismus zur Japanimation“. Es soll Studenten die Möglichkeit gegeben werden ihre eigenen Forschungsergebnisse einem breiteren Publikum vorzustellen. Dabei können Studenten auch in ungezwungener Atmosphäre erste Erfahrungen über das Präsentieren außerhalb von Seminaren oder Lehrveranstaltungen sammeln. Die Vorstellung einer abgeschlossenen Hausarbeit, Projektarbeit oder Bachelorarbeit würde sich als Inhalt eines Vortrages unter anderem anbieten.

Japan-Tag verschoben auf 15. Oktober

Es erreichte uns eine Pressemeldung zum Japan-Tag: Der Japan-Tag findet dieses Jahr nicht im Mai-, sondern erst im Oktober statt. Stadt, Land und die japanische Gemeinde haben sich zu diesem Schritt entschlossen. Neuer Termin ist jetzt der 15. Oktober. Die Ereignisse der vergangenen Wochen in Japan waren für die Organisatoren ausschlaggebend für die Verschiebung. Das Fest wegen Erdbeben, Tsunami und Atomkatastrophe ganz ausfallen zu lassen, sei für ihn aber nicht in Frage gekommen, so der japanische Generalkonsul. Deswegen wird der Japan-Tag im Oktober „in vollem Umfang“ stattfinden; also inklusive des traditionell großen Feuerwerks. Zum alljährlichen Japan-Tag werden in der Regel bis zu einer Million Besucher in der Stadt erwartet.

Campus Kino Charity – „Solidarität mit Japans Kindern“

Das Campus Kino der Heinrich Heine Universität Düsseldorf veranstaltet am 12. April ab 16:15 Uhr einen Charity-Abend für Japan im Hörsaal 3A. Gezeigt werden die Filme „Die 4. Revolution – Energy Autonomy“ und „Chihiros Reise ins Zauberland“. Der Eintritt beträgt 2€, wobei dies für einen oder auch beide Filme gilt). Darüber hinaus kann man natürlich noch weitere Spenden abgeben. Alle Einnahmen und Spenden werden an die UNICEF-Nothilfe übergeben. Bei „Die 4. Revolution“ handelt es sich um einen deutschen Dokumentarfilm, der für erneuerbare Energie wirbt. Er zeigt an Beispielen aus aller Welt, wie sich Menschen für eine Energiewende einsetzen. „Chihiros Reise ins Zauberland“ dürfte einer von Hayao Miyazakis bekanntesten Filmen sein. Er gewann zwischen 2002 und 2004 mehrere Preise, darunter auch den Oscar für den besten Animationsfilm und handelt von einem zehnjährigen Mädchen, das sich in einer Welt von Geistern und Monstern wiederfindet und dort ihren verwandelten Eltern helfen muss ihre wahre Gestalt wieder zu erlangen. Ort: Uni Düsseldorf Hörsaal 3A 16:15 Uhr: Die 4. Revolution – Energy Autonomy 18:00 Uhr: Chihiros Reise ins Zauberland Eintritt …

Stammtisch der Fachschaft jetzt im Lot Jonn

Folgende Meldung erreichte uns von der Fachschaft: „Unser Moja Stammtisch wird ab dem nächsten Treffen am 7.4. (morgen) nicht mehr im Tigges stattfinden sondern im Lot Jonn. Das Lot Jonn ist wie das Tigges auch ein „Raucherclub“ bietet jedoch mehr Platz als das Tigges. Es ist ebenfalls gut zu Fuß von der S-Bahn Haltestelle Bilk zu erreichen, allerdings ein Stückchen weiter in Richtung Auf’m Hennekamp. Genaue Adresse ist die Kopernikusstraße 94, es sollte nicht alzu schwer zu finden sein, wenn ihr Lust habt könnt ihr dem Lokal ja bereits vorher schon einmal einen Besuch abstatten um euch einzustimmen oder einfach Online unter http://lotjonn.com einen Blick rein werfen. Eine Anfahrtsbeschreibung müsste dort auch vorhanden sein.“

Infoabend: Unterstützungsprojekt für den Nordosten Japans

Nächste Woche Mittwoch, 13. April, informiert Prof. Shinji Nakagawa (Kwansei Gakuin Universität) über ein Hilfsprojekt für den Nordosten Japans, das an seiner Heimatuniversität angestoßen wurde. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr im Hörsaal 3B. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen! Hier der Ankündigungstext mit näheren Informationen: Ein verheerendes Erdbeben hat den Nordosten Japans erschüttert. Ein gewaltiger Tsunami überrollte ganze Küstenstädte und richtete massive Schäden an. Hunderttausende Menschen leben derzeit in Notunterkünften und es mangelt an Lebensnotwendigem. Studierende der Kwansei Gakuin Universität möchten Helfen und brauchen dazu IHRE Hilfe. Eine Kooperation zwischen Studierenden der Kwansei Gakuin Universität und Studierenden der Heinrich-Heine Universität könnte gemeinsam eine schnelle und effiziente Hilfe ermöglichen. Seien Sie dabei und helfen Sie, für Japan ein Spendennetzwerk aufzubauen.

Schreibwerkstatt-Sprechstunden

Auch dieses Semester müssen Sie nicht alleine vor Ihren Haus-, Projekt- und Abschlussarbeiten sitzen. Wir, Elisabeth Scherer und Julia Siep, bieten Ihnen einen Beratungs-Service an: eine wöchentliche Extra-Sprechstunde, in der konkrete Fragen zu Ihren Arbeiten erörtert werden. Die Treffen sollen dazu genutzt werden, gemeinsam Lösungen für Ihre Probleme zu finden. Termin der wöchentlichen Schreibberatung: Die Treffen finden immer donnerstags zwischen 12:30 Uhr und 13:30 Uhr abwechselnd in dem Büro von Elisabeth Scherer oder in dem Büro von Julia Siep statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; alle Studierenden sind herzlich willkommen. Bitte kommen Sie aber nach Möglichkeit pünktlich um 12.30 Uhr. „Notfälle“: „Notfall-Fragen“ (also Fragen, die ganz schnell geklärt werden müssen) zu Ihren Arbeiten können ergänzend per E-Mail besprochen werden. Wir freuen uns darauf, Sie unterstützen zu können! Die Terminverteilung: 7. April: Elisabeth Scherer 14. April: Julia Siep 21. April: Elisabeth Scherer 28. April: Julia Siep 5. Mai: Elisabeth Scherer 12. Mai: Julia Siep 19. Mai: Elisabeth Scherer 26. Mai: Julia Siep 2. Juni: Christi Himmelfahrt 9. Juni: Elisabeth Scherer 16. Juni: Julia Siep 23. Juni: …