Monate: Oktober 2010

Kurz kreativ sein und ラーメン gewinnen!

Das Institut braucht Ihre kreative Unterstützung – und setzt dafür einen Preis aus: Wir spendieren Ihnen ein leckeres Râmen-Set! Worum geht es? Im nächsten Jahr wird das 150-jährige Jubiläum des Beginns der deutsch(damals preußisch)-japanischen Beziehungen 1861 gefeiert. In Japan und Deutschland sind aus diesem Anlass viele Veranstaltungen geplant; Berlin und Düsseldorf werden die beiden zentralen Veranstaltungsorte in Deutschland sein. Die Heinrich-Heine-Universität und das Institut für Modernes Japan wollen gemeinsam mit weiteren wichtigen Düsseldorfer bzw. NRW-Kultureinrichtungen unter einem übergreifenden Thema einige zusammenhängende Veranstaltungen organisieren. Weitere Informationen gibt es hier. Nun suchen wir das Motto für diese Veranstaltungsreihe! Wer den besten Vorschlag macht, erhält ein Râmen-Set in einem bekannten Düsseldorfer Restaurant. Wo und Wie? Wenn Sie eine Idee haben, können Sie den Vorschlag direkt hier im Blog als Kommentar posten. Außerdem besteht die Möglichkeit, den Vorschlag per Mail an Elisabeth Scherer zu schicken. Einsendeschluss: Montag, 1. November, 24 Uhr! Alle Ideen sind uns willkommen – beachten Sie aber bitte Folgendes: Am besten sollte die Veranstaltungsreihe einen Haupttitel und einen Untertitel haben. Das Motto sollte klar machen, dass …

Filmvorstellung – Akarui Mirai

アカルイミライ (engl.:  bright future) Die moderne Gesellschaft ist geprägt von einem starken Leistungsdruck und oft gnadenlos zu denen, die dem Druck nicht standhalten. Was aber passiert mit jungen Menschen, die sich nicht angepasst haben und in folge dessen eine Randexistenz führen müssen? Yûji arbeitet als Freeter, also ohne feste Anstellung, in einer Fabrik die oshibori herstellt, kleine Handtücher mit denen man sich vor dem Essen die Hände abwischt. Er lebt sehr zurückgezogen und ist verschlossen. Nach Außen hin gibt er sich lethargisch, aber während es scheint er lebe in den Tag hinein, unterdrückt er beständig eine unbändige Wut die in seinem Inneren herrscht und bestetig drängt zum Vorschein zu kommen. Yûjis einziger Freund ist Mamoru, ein Arbeitskollege, der sich zu Hause eine hochgiftige Qualle hält und versucht sie von Salzwasser an Süßwasser zu gewöhnen.  Auch Mamoru kann leidet an innerem Zorn, den er nur schwer kontrollieren kann. Dies führt eines Tages zu einer Katastrophe und resultiert in Mamorus Verurteilung zum Tode. Bei einem Besuch im Gefängnis trifft Yûji auf Mamorus Vater und arbeitet fortan in …

Studentisches Symposium in Trier

Trier ist eine Reise wert … vor allem am Samstag, 6. November, denn da organisiert die Fachschaft der dortigen Japanologie ein studentisches Symposium, bei dem unser Institut mit drei Vortragenden sehr präsent sein wird. Die Veranstaltung steht unter dem Titel „METAMORPHOSEN DER WIRKLICHKEIT – Transformationen des Alltäglichen in Japan“ und beginnt um 10.15 Uhr im Hörsaal 7 des C-Gebäudes. Das zweite Panel wird von unseren Studierenden Sebastian Boehnert, Katharina Hülsmann und Andreas van Straalen gestaltet, die spannende Vorträge vorbereitet haben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Fragen beantwortet die Trierer Fachschaft. Hier das Programm: 10:15 Eröffnung 10:30 Panel I: Metamorphosen an historischen Wendepunkten (Moderation: Oliver E. Kühne) Markus Rüsch (Freie Universität Berlin): „iki als Annäherungskonzept an die Moderne“ Nathanael Klein (Universität Trier): „Ein modernes Kaiserhaus für Japan“ 12:00-13:00 Mittagspause 13:00 Panel II: Symbolisch-narratologische Metamorphosen der Gegenwart (Moderation: Johanna Lauer) Sebastian Böhnert (Universität Düsseldorf): „Das inaka (Ländliche) als Angstkonzept der modernen Populärkultur“ Andreas van Straalen (Universität Düsseldorf): „Fiktionalität oder Spiegel des Alltäglichen? – Transformierende Räume im modernen japanischen Detektivroman“ Katharina Hülsmann (Universität Düsseldorf): „Die Metamorphose des Raumes …

WICHTIG – Neuwahlen zur Fachschaft Modernes Japan

Der Fachschaftsrat Modernes Japan ist der gewählte Vertreter für alle Studierende in unserem Fach. Damit er die Interessen der Studierenden vertreten kann, braucht er aber auch die Unterstützung. Dazu gehört, dass möglichst jedeR an den Wahlen für den Fachschaftsrat teilnimmt. Wer sich engagieren möchte, andere Studierende zu beraten, hochschulpolitisch aktiv zu werden, zusammen mit dem Institut Veranstaltungen zu planen und die mittlerweile schon legendären Fachschaftsparties mitzuorganisieren und zu feiern, kann sich als KandidatIn für den Fachschaftsrat aufstellen lässt. In diesem Wintersemester stehen Neuwahlen für den Fachschaftsrat an – über die Details und KanidatInnen informiert die Fachschaft am Mittwoch, 03.11.2010 in der Vollversammlung für alle Studierende des Faches Modernes. Alle Interessierten, sollten sich vorher per Mail oder mündlich bis zum 02.11.2010 beim Fachschaftsrat melden. Die letzte Chance, sich aufstellen zu lassen, ist die Vollversammlung am 03.11.2010. Am 17.-19.11.2010 findet die Wahl statt. Über den Ort der Wahlkabinen wird noch entschieden.

MORGEN: Japanaufenthalt

Gut – so schnell geht es leider nicht – aber in der ersten Veranstaltung zu den Japanaufenthalten morgen ab 18 Uhr in 23.02.02.81 gibt es schon einmal alle grundlegenden Infos von Fujita-Sensei und Shimada-Sensei! Im Laufe des Semesters folgt jeden Mittwoch ein Bericht aus Japan: von den Partneruniversitäten, zu Stipendien, den Erfahrungen als PraktikantIn oder im „working holiday“ – damit lässt sich die Bewerbung für einen Studienplatz leichter und besser schreiben! Wer mehr zu weiteren Termine und Inhalten erfahren möchte, findet es im LSF (Keine Anmeldung nötig!)

Hingehen!: Tokyo Film Festival

Für all die Glücklichen, die gerade in Japan weilen, gibt es Ende Oktober eine tolle Gelegenheit: Beim Tokyo International Film Festival werden von 23. bis 31. Oktober Filme frisch vom Schneidetisch vorgestellt und meist kann man dabei sogar Regisseure oder Schauspieler kennenlernen. Für fast alle Veranstaltungen kann man ganz einfach Tickets im コンビニ (Lawson) erwerben. Der japanische Wettbewerbsbeitrag stammt in diesem Jahr von einem wahren Regie-Urgestein: Sage und schreibe 98 Jahre ist Shindô Kaneto, der für Filme wie Onibaba (1964) und Kuroneko (1968) berühmt werde, inzwischen alt – und 一枚のハガキ („Postcard“) soll nach Eigenaussage sein letzter Film sein. Neben einer großen Auswahl aktueller japanischer Mainstream-Filme gibt es zum Beispiel auch Dokumentarfilme, die man bei uns wohl nie zu sehen bekommen wird, Werkstattgespräche mit Regisseuren („Filmmaker’s Angle“) und Werke von Nachwuchsregisseuren in Zusammenarbeit mit dem Pia Film Festival. Berichte von Festivalbesuchern veröffentlichen wir gerne hier im Blog! Bei Interesse einfach bei Elisabeth Scherer melden.