Monate: März 2010

Filmfestival Nippon Connection

Endlich ist es online – das diesjährige Programm des Filmfestivals „Nippon Connection“, dem größten Festival für japanischen Film weltweit. Vom 14. bis 18. April gibt es in Frankfurt nicht nur das Neueste aus den japanischen Kinos, sondern auch eine Retrospektive mit dem Besten aus zehn Jahren Nippon Connection und ein umfangreiches Kulturprogramm. Zu sehen ist unter anderem „Sawako decides“ (Originaltitel Kawa no soko kara konnichi wa) von Ishii Yuya, ein Geheimtipp aus dem diesjährigen Berlinale-Programm. In Japan läuft der Film erst im Mai an – eine tolle Gelegenheit, den Film früher als andere zu sehen. Als Gäste erwartet werden die Regisseure Matsue Tetsuaki, Toyoda Toshiaki und Taguchi Tomorowo, der vor allem als Schauspieler in Tsukamoto Shinyas „Tetsuo“-Filmen bekannt ist. Darüber hinaus gibt es einen Untertitelungs-Workshop, Vorträge, eine Soba-Lounge, Shiatsu Massage und vieles mehr. Wer das Festival besucht und einen Film besonders interessant findet, kann hier im Blog gerne eine Rezension veröffentlichen.

Arbeitskreis Populärkultur – „dorama edition“

Liebe Studierende, seit zwei Semestern gibt es an unserem Institut den Arbeitskreis japanische Populärkultur, für den sich einige von Ihnen sehr engagiert haben. Auch dieses Semester möchten wir wieder Ihre Kompetenzen nutzen und Sie direkt in die Forschung unseres Instituts einbeziehen. Worum geht es? Die wissenschaftliche Beschäftigung mit der gegenwärtigen japanischen Populärkultur ist ein wichtiger Schwerpunkt unseres Instituts. Mit unserer Forschung wollen wir zeigen, wie Entwicklungstendenzen innerhalb der japanischen Gesellschaft in Manga, Anime und Fernsehserien sichtbar werden. Durch den demographischen Wandel, die steigende Zahl von MigrantInnen und die stärkere Aufspaltung in Arm und Reich erhält die japanische Gesellschaft eine zunehmend heterogene Prägung. In einem großen neuen Forschungsprojekt unseres Instituts soll daher untersucht werden, wie sich kulturelle, ethnische und auch genderbezogene Differenzen in der japanischen Gesellschaft äußern und wie mit diesen umgegangen wird. Die Produkte der gegenwärtigen Populärkultur stellen dabei eine wichtige Quelle dar. Es soll untersucht werden, in welcher Weise die genannten Differenzen in den populärkulturellen Medien thematisiert werden und ob der dort zu beobachtende Umgang mit ihnen zu mehr Toleranz und letztlich auch zu …

MORGEN: Vortrag „Ästhetik und Nation“

Wie bereits angekündigt hält Prof. Andreas Riessland von der Nanzan Universität (Nagoya) am Mittwoch, den 24. März einen Vortrag zum Thema „Ästhetik und Nation“ und lädt alle Interessierten ein. Im Vortrag behandelt Prof. Riessland die Konstruktion einer „japanischen Ästhetik“ ab den 1920er Jahren und zieht einen Linie bis hin in die jüngste Politik mit dem ehemaligen Premierminister Abe Shinzô. Zeit für Nachfragen ist reichlich eingeplant, wir freuen uns auf viel Publikum! Der Vortrag beginnt um 15 Uhr (c.t.) und findet in Raum 23.02.02.81 statt.

Berlinale Nachlese: Yamada Yōjis und Abe Tsutomus ‚Kyōto Story‘

Als die Moderatorin vor dem Beginn der Aufführung auf der Berlinale den Film „Tōkyō Story“ ankündigte, war der Versprecher nicht ganz unberechtigt. Schließlich hat Yamada Yōji bei Ozu Yasujiro gelernt und den Titel bewusst an dessen ‚Tōkyō Story‘ (1953) angelehnt. Dies weist auf ein durchgehendes Motiv von ‚Kyōto Story‘ hin, denn im Film und in dessen Produktion geht alles um die Weitergabe von Wissen und die Fortführung von Traditionen von einer Generation zur nächsten. ‚Kyōto Uzumasa Monogatari‘, so der japanische Originaltitel, ist aus einer Zusammenarbeit des Shōchiku Filmstudios und der Ritsumeikan Universität entstanden. Die Shōchiku Studios liegen in genau dem Viertel von Kyōto, das der eigentliche Star des Films ist: Uzumasa. Früher war es das Zentrum der japanischen Filmindustrie, wo die Shōchiku, Daiei und Tōei Studios waren und wo Klassiker wie ‚Rashomon‘ entstanden. Auch heute noch werden dort ab und zu Filme gedreht, wenn auch die heutige Filmindustrie ihr Zentrum in Tōkyō hat, und es gibt dort auch den ‚Tōei Uzumasa Eiga Mura‘ (Tōei Uzumasa Filmpark), der die Vergangenheit wieder aufleben lässt. Die Story dreht …

2. Tandemprogramm in Face-to-Face mit Nanzan-Universität

Nach dem Erfolg vom letzten Jahr kam dieses Jahr das 2. Face-to-Face-Tandem mit 25 Studierenden der Nanzan-Universität zustande. Jeden Mittwoch im März lassen sich überall in den Unterrichtsräumen lebendige Stimmen der Nanzan-Studenten und Studierenden aus dem Fach Modernes Japan auf Japanisch und Deutsch in regem Sprachaustausch hören. 今月3月は毎週水曜日の10時から12時まで大学の教室を使ってModernes Japanの学生と日本人の学生25人がタンデムの授業 (じゅぎょう)をしています。

3. Speechkontest

Am letzten Wochenende fand zum 3. Mal „der Japanisch-Redewettbewerb in NRW“ in Düsseldorf statt. Auch fünf Studierende aus unserem Institut haben zum Thema „Was können Deutsche und Japaner voneinander lernen“ freisprechend eine 3-minütige Rede gehalten. 2月28日(日)にデュッセルドルフのフォルクスホーホシュ-レ(Volkshochschule)で第 (だい) 3回スピーチコンテストが行われました。