Archiv des Autors: Michiko Uike

Über Michiko Uike

Michiko Uike-Bormann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Modernes Japan

9. Jahrgang des Bachelor Plus begrüßt

Zum Start des Sommersemesters wurde am 02.04.2019 bei Kaffee und Kuchen der neue und inzwischen neunte Jahrgang von Bachelor Plus-Studierenden begrüßt. Die Studierenden werden ab dem Wintersemester 2019/20 ein Auslandsstudium an unseren japanischen Partneruniversitäten antreten und dort ihre Forschungsvorhaben durchführen.
Dafür beginnen sie bereits in diesem Sommersemester im Seminar „Einführung in die empirische Japanforschung“ mit der Vorbereitung, werden in Methoden und Theorien der Feldforschung eingeführt und ihre eigenen Forschungsprojekte weiter entwickeln.

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v.l.n.r. Projektleiter Prof. Shimada, Jana Huthwelker, Sarah Reisch, Lara Kocken, Sven Oberpichler, Nadine Klinger, Michiko Uike-Bormann (Projektkoordination BA Plus), Ludgera Lewerich (wiss. Mitarbeiterin) und Eva Lücke (studentische Hilfskraft BA Plus)

Der Bachelor Plus erweitert den bisherigen Bachelorstudiengang Modernes Japan zu einem vierjährigen Studium mit integriertem einjährigen Auslandsaufenthalt. Schwerpunkte der Studiengangsvariante sind die Planung und Umsetzung von kultur- und sozialwissenschaftlichen Forschungsprojekten der Studierenden in Japan. Während des anrechenbaren Studiums an japanischen Partneruniversitäten bereiten die Studierenden Projekt- und Abschlussarbeiten vor und werden in eLearning-Veranstaltungen betreut.
Studierende mit Interesse am Bachelor Plus-Studiengang können sich auf der Institutshomepage genauer informieren oder sich an die Projektkoordinatorin Frau Uike-Bormann bzw. Frau Fest wenden.

„Japan erleben“ im Japanischen Kulturinstitut in Köln 14./15.12.2018

VDJG_Studienwerk - Japan erleben_BildAm 14.12.2018 ab 16:30 lädt das Studienwerk für Deutsch-Japanischen Kulturaustausch in NRW e.V.  in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutsch-Japanischer Gesellschaften (VDJG) zur Veranstaltung „Japan erleben“ ins Japanische Kulturinstitut in Köln ein. Die diesjährigen Stipendiatinnen und Stipendiaten des Studienwerks berichten über ihre Eindrücke aus Japan, es gibt Musik und Butô-inspirierten Tanz, ein Get-Together mit Sushi und Glühwein sowie am 15.12. ein Kreativkolloquium.  Das vollständige Programm finden Sie hier. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die am generationenübergreifenden, deutsch-japanischen Austausch interessiert sind. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten: muench[at]japan-studienwerk.de oder muench[at]vdjg.de.

 

Bericht zum Alumni Workshop „Bachelor Plus Japanforschung – und nun?“

Bericht von Caroline Ruhl und Vu Thuy Doan Huynh

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Am Samstag, den 17. November 2018, wurden im Haus der Universität die Alumni des Bachelor Plus „Kultur- und Sozialwissenschaftliche Japanforschung“ begrüßt. Die Veranstaltung für die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs wurde mit einem Workshop für aktuelle Studierende zum Thema „Bachelor Plus Japanforschung – und nun?“ kombiniert. Zahlreiche interessierte Studierende nahmen die Gelegenheit wahr, sich bei Vorträgen der Alumni über ihren beruflichen Werdegang und einer Expertinnenrunde über Karrierewege nach dem Studium sowie Tipps für einen erfolgreichen Berufseinstieg zu informieren.

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Siebter Bachelor Plus Jahrgang aus Japan zurück

Die Studierenden des siebten Bachelor Plus Jahrgangs sind mit Beginn des Wintersemesters wieder an die HHU zurückgekehrt. Fast ein Jahr lang hatten unsere vier Studentinnen Lena Holzapfel, Annika Lenßen, Eva Lücke und Lara Welmans an den Partneruniversitäten Keiô, Chiba und Osaka Japanischkurse belegt, Seminare besucht und an ihren jeweiligen empirischen Forschungsprojekten gearbeitet. Betreut wurden sie dabei von Düsseldorf aus über Online-Kolloquium, Online-Sprechstunden und Email.

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v.l.n.r. Prof. Shimada (Projektleiter), Frau Lenßen, Frau Welmans, Frau Uike-Bormann (BA+ Projektkoordination), Frau Lücke, Frau Holzapfel

Bei einem „Willkommen-zurück-Treffen“ mit Kaffee und Muffins wurde der erfolgreiche Abschluss der BA+ Module in Japan gefeiert und die weitere Projekt- und Studienplanung besprochen. Nun geht es  für die Studentinnen an die Auswertung der in Japan für die jeweiligen Forschungsprojekte gesammelten Daten.

Inzwischen steht auch die nächste Ausschreibungsrunde für die Austauschplätze an den japanischen Partneruniversitäten an. Im Rahmen dieser Ausschreibung sind bis zum 01.12.2018 auch Bewerbungen für den BA+ möglich. Das BA+ Projektteam freut sich über Ihre Bewerbungen mit interessanten neuen Forschungsprojekten!

Infos zum BA+ finden Sie auf unserer Homepage.

Wichtig für Erstsemester – Letzte Sammelbestellung für Lehrbücher

Liebe Erstis,

für den Sprachkurs werden die Lehrbücher der Reihe „Minna no Nihongo“ benötigt.

Wie jedes Jahr hat unsere Lektorin Frau Fujita dafür gesorgt, dass wir bei OCS Sammelbestellungen zu vergünstigten Konditionen abgeben können.

Die erste Bestellrunde ist bereits vorüber und es haben noch einige Studierende keine Bücher bestellt. Falls Sie die Möglichkeit nutzen wollen, die Bücher für insg. 85 statt 107 Euro zu erwerben, gibt es eine zweite Bestellrunde, die vom 29.09.2018 bis zum 08.10.2018 erfolgt.

Lehrbuchbestellung: 29.09.2018-08.10.2018*
Mehr Infos und den Link zur Bestellung finden Sie hier.
Die Bestellung ist nur im Zeitraum vom 29. September (00:00 Uhr) bis zum 08. Oktober (24 Uhr/Mitternacht) möglich. Der voraussichtliche Liefertermin ist der 25. Oktober. Die Bücher können ab nachmittags im Büro des OCS (Kurfürstenstr. 37, 40211 Düsseldorf, Mo-Fr 9:00-18:00) abgeholt werden.

*Achtung!: Bei dieser zweiten Bestellfrist kommen die Lehrbücher leider nicht rechtzeitig in Düsseldorf an. Sorgen Sie daher bitte dafür, dass Sie sich die ersten Lektionen der Lehrbücher kopieren und zum Unterricht mitbringen. Sie können sich die Lehrbücher entweder in der Universitäts- und Landesbibliothek oder von Ihren Kommilitonen kurz ausleihen und kopieren.

Bachelor Plus in der Rheinischen Post

Foto: Klaus-Dieter Stade RP

Foto: Klaus-Dieter Stade RP

Heute sind wir zufällig über einen Artikel in der Rheinischen Post gestolpert, in dem über unsere Bachelor Plus Studierende Lara Welmans berichtet wird. Der Artikel ist bereits vom August 2017 und der Aufenthalt von Frau Welmans an der Keiô Daigaku ist schon fast vorbei. Zum kommenden Wintersemester wird sie wieder an die HHU zurückkehren und wir sind schon sehr gespannt, was sie und ihre Kommilitoninnen Lena Holzapfel, Annika Lenßen und Eva Lücke von ihrem Studien- und Forschungsaufenthalt im Rahmen des Bachelor Plus zu berichten haben!

Weitere Infos zum Bachelor Plus finden sich auch auf unserer Homepage.

Neues vom Bachelor Plus: Der fünfte Jahrgang ist aus Japan zurück

Zum aktuellen Wintersemester sind die Studierenden des fünften Bachelor Plus Jahrgangs aus Japan wieder nach Düsseldorf zurückgekommen. Die Studierenden haben sich wieder gut eingelebt und sind nun mit der Auswertung der in Japan für die jeweiligen Forschungsprojekte gesammelten Daten beschäftigt.

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v.l.n.r.: Prof. Shimada, Konstantin Plett, Denise Schieberl, Maria Neumann, Jessica Stietzel, Michiko Uike-Bormann (Katharina Busch fehlte leider beim Treffen)

Dieses Jahr fand das „Willkommen-zurück-Treffen“ für die Studierenden bedingt durch den Umzug des Instituts erst jetzt im Dezember statt. Bei Kaffee und Kuchen feierten Prof. Shimada und Frau Uike-Bormann mit den Studierenden das Wiedersehen und den Abschluss der BA+ Module an den japanischen Partneruniversitäten. Es gab Gelegenheit, sich  über die in Japan gemachten Erfahrungen auszutauschen und zu besprechen, wie es für die Studierenden mit Studien- und Projektplanung weitergehen kann. In Japan hatten die Studierenden Sprachkurse und Seminare aus dem Bereich der Japanese Studies besucht und Forschungsprojekte zu selbstgewählten Themen durchgeführt. Der Kontakt nach Düsseldorf war über den zweisemestrigen Aufenthalt per Email, Online-Kolloquium und Online-Sprechstunden aufrechterhalten worden.

Neues vom Bachelor Plus: Fünfter Jahrgang

Am Freitag trafen sich die Studierenden des inzwischen fünften Bachelor Plus Jahrgangs bei Kaffee und Kuchen mit dem BA+ Projektteam, um sich kennenzulernen und Fragen rund um die Organisation des BA+ und des geplanten Japanaufenthaltes ab dem WS 2015/16 zu besprechen.

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v.l.n.r. Peter Bernardi, Christoph Winnefeld (Elternzeitvertretung für Frau Uike-Bormann), Katharina Busch, Denise Schieberl, Maria Neumann, Kontstantin Plett, Prof. Shimada, Michiko Uike-Bormann (ab Mai in Elternzeit) [Jessica Stietzel konnte auf dem Foto leider nicht dabei sein]

Bevor es nach Japan geht, starten Katharina Busch, Maria Neumann, Konstantin Plett, Denise Schieberl und Jessica Stietzel aber zum Semesterbeginn erst mal mit dem Vorbereitungsseminar „Einführung in die empirische Japanforschung“. Auch dieses Jahr haben unsere Studierenden wieder spannende Forschungsprojekte im Gepäck und wir wünschen dem neuen Bachelor Plus Jahrgang viel Spaß und viel Erfolg bei Vorbereitung und Durchführung!

Bachelor Plus Five Questions

Wie sieht der Alltag chinesischer Studierender an einer japanischen Universität aus?

Mit Evelyn Szawerski schließen wir heute unsere Interviewreihe mit dem dritten Jahrgang der Bachelor Plus Studierenden ab. Vor ihrem Japanaufenthalt im Rahmen des Bachelor Plus hat Frau Szawerski auch bereits einen Studienaufenthalt in China absolviert – da lag es nahe, die erworbenen Sprachkenntnisse zu nutzen und sich mit chinesischen MigrantInnen in Japan zu beschäftigen. Unter den Überseechinesen hat Frau Szawerski ihr Augenmerk auf die chinesischen Studierenden gelegt. Hier interessiert sie vor allem der Lebensalltag der Studierenden in verschiedenen Kontexten, wie z.B. die Beweggründe für ein Studium in Japan und die Erfahrungen in den verschiedenen Studienkontexten: Wie integrieren sich chinesische Studierende in ein japanisches Studienumfeld? Wie sieht der Kontakt mit japanischen Studierenden aus und welche Zukunftspläne haben die jungen chinesischen Migranten? Diesen und anderen Fragen ist Frau Szawerski im Rahmen Ihres BA+ Projekts „Alltag und Studienumfeld chinesischer Studierender an einer japanischen Universität“ an der Keiô Daigaku in Tôkyô nachgegangen.

BA+: Frau Szawerski, was hat Sie daran gereizt, sich mit den „Übersee-Chinesen“ in Japan zu beschäftigen?

Da ich vor meinem Studium des Modernen Japan bereits Chinastudien studiert hatte, stellte das Projekt für mich die Möglichkeit dar, im Rahmen meines Auslandsaufenthaltes in Japan eine Verbindung zwischen diesen Studienschwerpunkten herzustellen. Diese Kombinationsmöglichkeit meiner beiden Studienfächer war somit der wohl größte Antrieb, mich mit Übersee-Chinesen in Japan zu beschäftigen.

BA+: Wie und wo haben Sie versucht, für Ihr Projekt chinesische Interviewpartner und -partnerinnen zu finden?

IMG_0816Nach meiner Ankunft in Japan habe ich zunächst die Orte erkundet, die eine direkte Verbindung mit China aufweisen, allen voran die Chinatown in Yokohama. Allerdings musste ich schnell feststellen, dass der Feldeinstieg gerade an solchen Orten recht schwierig ist, weil die Chinatown eigentlich mehr ein Touristenmagnet als ein alltäglicher Aufenthaltsort für Chinesen geworden ist. Daher versuchte ich, einerseits über Internetgruppen sowie Freunde, Bekannte und Professoren Kontakte herzustellen. So konnte ich eine Internetgruppe ausfindig machen, von der ich mir persönlich sehr viel versprochen hatte. Leider hatte ich das letzte Treffen verpasst, da es stattfand, kurz bevor ich auf die Gruppe aufmerksam geworden war. Das darauffolgende Treffen wurde dann wegen eines Taifuns abgesagt, weil keiner bei Wind und Wetter picknicken gehen wollte und das nächste Treffen ließ dann so lange auf sich warten, dass ich in der Zwischenzeit bereits über einen anderen Weg Kontakte gefunden hatte. Für mich war es sehr wichtig, dass ich mich nicht nur auf eine Kontaktmöglichkeit verlasse, sondern gleichzeitig mehrere Alternativen ausprobiere, um sicherzugehen letztendlich auch Kontakte zu finden. Letzten Endes hat dann gerade eine Professorin, von der ich mir eigentlich kaum wertvolle Hinweise erhofft hatte, den entscheidenden Kontakt vermitteln können. Eine andere Professorin, von der ich mir hingegen mehr Hilfe erhofft hatte, weil sie sich fachlich mit Minderheiten in Japan beschäftigt, konnte mir dagegen nicht weiterhelfen. Es ist daher sicher nicht verkehrt, mehrere Eisen im Feuer zu haben und immer die Augen offen zu halten, ob sich nicht eine günstige Gelegenheit bietet, Kontakt zu möglichen InformantInnen herzustellen.

BA+: Im Laufe des Japanaufenthaltes haben Sie die thematische Ausrichtung Ihres Projekts ein wenig geändert. Wieso war das nötig und was genau haben Sie an Ihrem Projekt geändert? Weiterlesen